Ist Minimalismus Unsinn?

Nah dran am Leben Es war kürzlich bei einem MBSR Übungsabend und einem längeren Bodyscan, als sehr hartnäckig innere Bilder vor meinem Auge vorbei zogen, die zunächst mal nichts mit Minimalismus zu tun hatten. Während ich beim Bodyscan versuchte, immer wieder zur Wahrnehmung meines Körpers zurück zu kehren, tauchten dann doch immer wieder die Erinnerungsbilder an die viele Menschen auf, die ich…

Filmtipp: „From Business to being“

„Wie wollen wir leben und arbeiten?“ mit dieser Frage beschäftigt sich der Dokumentarfilm „From Business to Being“. Die beiden Filmemacher Hanna Henigin und Julian Wildgruber schreiben zu diesem Film: „Wir möchten in einer Gesellschaft leben, in der wir uns von Mensch zu Mensch begegnen, in der wir uns geliebt fühlen, und in der wir mit Begeisterung tun, was uns interessiert. Wir…

Downshifting – 3 Schritte für mehr Lebensqualität

Höher werdender Arbeitsdruck einerseits, überhaupt eine Arbeitsstelle zu bekommen, drohende Arbeitslosigkeit, viele befristete Arbeitsstellen, flexibles Arbeiten, evtl. häufiger wechselnde Arbeitsorte. All das ist in der Regel heute Realität, Überlegungen zum Downshifting kommen ja auch nicht aus der Luft und haben ihre Ursache. Bei mir sind es jetzt über 33 Jahre, die ich berufstätig bin. Auch wenn ich zwischenzeitlich den Arbeitsplatz…

Finanz-Minimalismus – Arbeitszeit ist Lebenszeit

Arbeitszeit ist Lebenszeit Arbeitszeit ist Lebenszeit, Lebenszeit steht aber nicht unbegrenzt zur Verfügung. Nicht nur für Minimalisten ist daher interessant: Welchen zeitlichen und finanziellen Gesamtaufwand muss ich eigentlich betreiben, um meiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen und die (wirklich nötige?) Menge an Geld zu verdienen? Es geht mir hier nicht darum, nur einseitig nach finanziellen Aspekten zu schauen – nach dem Motto: wenn…

Schluss mit Stress und Multitasking

Stressbelastetes Multitasking im Alltag Wer kennt das nicht: Manchmal scheint alles zusammen zu kommen: Ich sitze im Büro und telefoniere gerade, während mich gleichzeitig neue Emails erreichen, mehrere ungelesene Chat-Nachrichten auf meinem Handy sind – dabei wollte ich doch eigentlich einen Bericht schreiben und längst Feierabend haben. Ständig in Aktion, endlose Dinge, die fertig abgearbeitet werden müssten. Eine typisches stressbelastetes…

Minimalismus: den Konsum-Teufelskreis beenden

Die falschen Heilsversprechen unserer Konsumgesellschaft Etwas, was mir immer wichtiger wird und für mich ein wesentliches Aspekt von Minimalismus ist: Mich nicht mehr einwickeln lassen in die diversen falschen Heilsversprechen, die unsere Konsum- und Leistungsgesellschaft zu bieten hat. Denn sehr schnell landen wir damit in einem Teufelskreis aus Arbeit und Konsum. Mit dem nächsten Smartphone, Laptop etc. wird’s nämlich nichts…

20 Jahre Haushaltsbuch – ein Rückblick

Anregt durch die Bloggerinnen von  Minimamuse ist mir noch mal bewusst geworden, wie lange ich jetzt schon ein Haushaltsbuch führe und ich habe mich gefragt: Warum eigentlich? Haushaltsbuch – der Anfang, 1995 Angefangen hat es 1995. Ich hatte bereits 12 Jahre Vollzeit in meinem Erstberuf als Erzieherin gearbeitet, war Single und habe es dann gewagt: Studium. Ich war bereits 33…

Achtsamkeit: Die einfachen Dingen genießen

Ein sonniger Neujahrstag. Gleich heute Mittag beschloss ich einen kleinen Spaziergang in der Nähe zu unternehmen. Dieses Mal ganz alleine für mich: Ich spüre den Boden unter meinen Füßen. Bei jedem Schritt, die sich ändernde Bodenbeschaffenheit. Auch ein Spaziergang kann recht einfach zu einer Geh-Meditation werden: Einfach, weil ich mich deutlicher spüre und ohne dass ich mir dies erst vornehmen…

Achtsamkeit ist Minimalismus für die Seele

Achtsamkeit ist für mich eng verbunden mit Minimalismus. Achtsamkeit ist für mich Minimalismus pur. Über die Achtsamkeit bin ich erst zum Minimalismus gekommen. Konsumieren als Stressreaktion Bei mir fing es damit an, dass ich schlichtweg beruflich überlastet und gestresst war. Mit den MBSR-Achtsamkeitsübungen wollte ich erstmal runter kommen. Neben der formalen, täglichen Übungspraxis, kamen informelle Achtsamkeitübungen dazu. Beispielsweise den Arbeitstag…

Mut zur Veränderung – Downshifting

Schrittweise habe ich mich in den letzten Jahren entschlossen, meine Arbeitszeit und die damit verbundene Belastung zu reduzieren. Die sozialpädagogische Arbeit hatte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verändert und verdichtet. Mit meinem Spaß an der Arbeit ging es ebenso schleichend bergab, wie mit meiner gesundheitlichen Verfassung. Ich fühlte mich gestresster, benötigte länger zur Regeneration, war schlicht fast…