Über mich

 

Portrait Gabi Raeggel
Foto: Vera Dohmann

Herzlich Willkommen!
Ich bin Gabi Raeggel.
Seit 2014 schreibe ich
über achtsamkeitsbasiertem
Minimalismus

 

 

Wer sich für die Interviews interessiert, die in den letzten Jahren in Presse, Funk und TV entstanden sind, findet diese hier: Interviews.

In den diversen Sozialen Netzwerken bin ich nicht zu finden. Diese sind mir bislang immer noch immer zu ablenkend, zu zeitaufwändig und zu werbeüberflutet. Ob sich dies nochmal ändert? Ich weiß es nicht…

Hier ein paar zusätzliche und ausführlichere Infos über mich:

Achtsamkeit

2010 lernte ich zunächst Zen-Meditation kennen, 2011 die Übungspraxis des MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Jon Kabet-Zinn). In einer Phase starker beruflicher Überlastung, geprägt von Multitasking und Dauerstress, saß ich nun da und hatte nichts anderes zu tun, als ein- und auszuatmen – wie befreiend. Ich erinnere mich, wie ich anfangs draußen saß und die Gräser im Wind beobachtete. In diesem Moment entdeckte ich,  dass auch ich nur ein Stückchen Natur bin, genau so wichtig und unwichtig, wie die Gräser im Wind – eine Befreiung in meiner damaligen Situation.

Seither gehört Achtsamkeit zu meinem Alltag. War es anfangs der Entspannungseffekt (der auch heute noch ein wichtiges Element für mich ist), steht inzwischen eher im Vordergrund, regelmäßig inneren und äußeren Abstand zu gewinnen und dadurch mit mehr Klarheit durch mein Leben zu gehen. Achtsamkeit ist für mich keine Flucht, keine Abkehr von der Welt, kein weichgespülter Wellnesstrend. Zur Achtsamkeit gehört für mich, geerdet zu sein, konkret im Hier und Jetzt zu leben. Wichtig ist mir insbesondere die konkrete und praktische Einbindung in den ganz normalen Alltagsablauf: Den Alltag bewusst wahrnehmen und gestalten, anstatt mich in  Abläufen und dem Tun zu verlieren.

 

Minimalismus

In einer Meditation nur dem eigenen Atmen zu folgen – das war gleichzeitig auch der Beginn des bewussten Minimalismus in meinem Leben. Als ich achtsamer durch meinen Alltag ging, bemerkte ich, dass ich mich mit Konsum ablenken und entspannen wollte, aber genau das damit nicht dauerhaft gelang.  Stattdessen war es wohltuend, endlich überflüssigen, materiellen Ballast loszulassen und mit weniger Dingen zu leben.

Minimalismus ermöglicht mir, mich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Minimalismus ist immer auch ein Weg zu mir und meinen wirklichen Bedürfnissen. Ich mag freie Zeit- und Lebensräume. Das, was für manch andere Menschen vielleicht als „karger Einrichtungsstil“ gelten mag, bedeutet für mich Wohlbefinden. Minimalismus als Lebensstil entspricht meinem Naturell einfach sehr viel besser, als Leben und Wohnung mit Dingen vollzustopfen.

In unserer heutigen Überflussgesellschaft ist mir zudem das „Weniger ist Mehr“ und bewusste Konsumieren wichtig geworden. Es bedeutet weniger Belastung und Resscourcenausbeutung für uns alle, mehr Schutz für unsere Umwelt, aber auch weniger Einkaufs-Stress, weniger Kosten, mehr Lebensqualität und Zeit. Wichtig ist mir, dass ich nicht auf der materiellen Ebene des Minimalismus stecken bleibe – weder im Zuviel, noch im Zuwenig der Dinge, sondern mich immer wieder neu zu orientieren und zu zentrieren, was das Wesentliche im Leben für mich bedeutet.

 

Mein beruflicher Hintergrund

Ich habe zwei soziale Berufsabschlüsse, sowie zwei längerfristige Weiterbildungen absolviert. Mein Einstieg in die sozialen Arbeitswelt begann 1978 mit einer einjährigen Helfertätigkeit in einem Kindergarten, die Voraussetzung war für die anschließende Erzieherinnenausbildung. Nach langjähriger Tätigkeit in diesem Bereich folgten Weiterbildungen in personenzentrierter Gesprächstherapie, sowie Kunsttherapie und  mein Sozialpädagogik-Studium mit Mitte 30 Jahren. Mein Schwerpunkt in der sozialen Arbeit ist nun seit über 20 Jahren die ambulante Jugendhilfe mit Schwerpunkt in der Behinderten-, Erziehungs- und Familienberatung.

 

Logo Nordseegräser

Dieses Bild mit den Gräsern, taucht bei mir immer wieder auf. Welche Bedeutung es hat, habe ich hier nochmal ausführlicher beschrieben: Mein Gräserlogo – und was es damit auf sich hat