Funktionsräume und Wohlfühlzonen

Es gibt diese Tage, da würde ich am liebsten nahezu sämtlichen Krempel aus dem Fenster werfen. Es sind diese Tage, an denen ich bemerke, dass mir der relativ wenige Kram irgendwie noch zuviel ist. Vielleicht gibt es einen konkreten Grund, vielleicht bin ich überreizt, vielleicht ist das Wetter schlecht, mich stört aus unerfindlichen Gründen was auch immer oder ich bin einfach nur mit dem berühmten falschen Bein aufgestanden. Es sind genau diese Zeiten, wo ich am liebsten nur noch mit…

Weniger Dinge – den Aufwand minimalisieren

Was weniger Dinge NICHT sind Weniger Dinge sind keine bestimmte Zahl für mich. Weniger Dinge sind auch kein Selbstzweck. Dinge besitzen oder nicht besitzen ist kein Leistungssport, kein Besser- oder Schlechtersein, kein Designer-Schick. Weniger Dinge haben bei mir nicht einmal mit besonderem Reichtum oder Armut zu tun – beides wird ja beim minimalistischen Lebensstil regelmäßig gerne immer wieder vermutet. („Oh, hat wohl kein Geld sich was zu kaufen…“ – „Minimalismus kann man sich auch nur leisten, wenn man richtig Geld…

Weniger rein und raus der Dinge

Endlich Platz und schon wieder neues Zeug Endlich entrümpelt, endlich Platz. Minimalismus kann sehr befreiend sein. Aber wenn man nicht aufpasst, auch eine Falle, sozusagen die Rein-und-raus-Falle. Ach, da ist ja jetzt Platz, schwupps ist die Wohnung wieder voll. Schachstellen bei mir: Das Elend des Dinge-Murks. Kaum ist die Gewährleistung abgelaufen, geht insbesondere die Technik gerne kaputt. Da liegts ja immerhin an geplanter Obsoleszenz, schlechter Produktqualität und nicht direkt an mir. Beeinflussen kann ich dort aber auch: Weniger Technik-Kram – weniger…

Meine Astrazeneca-Impfung

Impfung mit Astrazeneca Es hat – genau zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages –  gerade Tag 17 begonnen. Tag 17 nach meiner ersten Impfung mit Astrazeneca gegen das Coronavirus. Nun ist es – trotz meiner vorher bestehenden Sorgen – doch der Impfstoff Astrazeneca geworden. Das aus mehreren Gründen: Ärztliche Empfehlung: Ich bin Allergikerin, daher ist auch der Impfstoff von Biontech bzw. Moderna für mich nicht ohne Risiko. Im Gegensatz dazu habe ich bislang noch nie mit Thrombosen oder Gefäßerkrankungen zutun…

Youtube-Account minimalisiert

Youtube und die Werbung Da hatte ich mich erst im Februar diesen Jahres zu einem Youtube-Account entschlossen, insgesamt drei Videos hochgeladen, als mich heute eine Email von Youtube erreichte, in der auf die veränderten Nutzungsbedingungen ab 1.6.2021 hingewiesen wird. Es hieß dort u.a.: Recht von YouTube auf Monetarisierung: YouTube ist berechtigt, alle Inhalte auf der Plattform zu monetarisieren und Anzeigen in Videos von Kanälen einzublenden, die nicht am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen. Im Klartext: Wer seine Videos ohne Monetarisierung bei Youtube reinstellt,…

Besser passend als zuviel

Konsum-Exzesse Neulich entdeckte diesen Beitrag vom WDR, in dem es um Kinder und ihr Spielzeug geht : „Der Spielzeug-Exzess – Mit Spielzeug überschüttet. Was macht der Überfluss mit Kindern?“  Endlos viel Plastikkrimskrams, jede Menge Verpackungsmüll. Und was auch mir seit Jahren besonders auffällt: Die Spielzeuge sind in ihrer Anwendbarkeit zunehmend nur noch sehr begrenzt. Man kann aus den Bausteinen z.B. in aller Regel nur noch ein einziges Fahrzeug, ein ganz bestimmtes Haus etc. bauen. Dazu gibt es eine penible Anleitung….

Minimalismus – 10 Fragen an: Stefan

Minimalismus – 10 Fragen an… ist eine kleine Reihe, in der ich (in unregelmäßigen Abständen) Leser/-innen meines Blogs zu Wort kommen lasse, um die Vielfältigkeit des minimalischen Lebensstil deutlich werden zu lassen. Heute: Stefan 1. Wie ist deine jetzige Wohn- bzw. Lebenssituation? Mein Name ist Stefan, (56 Jahre geworden), seit 2005 lebe ich am Stadtrand von Limburg alleine in einem leider großen Mehrfamilienhaus. Nachteil dort sind immer wieder Ruhestörungen. Der Vorteil ist ein kurzer Fußweg zum Einkaufen, auch ist man…

Nachhaltigkeit – unverpackt und unperfekt

Es gibt inzwischen eine Reihe von Unverpackt-Angeboten hier in der Gegend. Wie immer liegen die Kompliziertheiten in Details, weshalb ich die bislang bestehenden Angebote nie genutzt habe. Da sind einmal die Preise, die oftmals nahezu doppelt so hoch sind und zum anderen die Distanz, die zu überwinden ist. Ich habe bewusst kein Auto und ich finde es auch irgendwie schräg, wenn ich aus Umweltschutz-Gründen unverpackt einkaufe und für den Weg ein Auto benutze. Zu Fuß die ganzen Gefäße und Einkäufe…