Wohltuend unperfekt

Die perfekte, minimalistische Optik Ich schaue mir gerne Bilder oder Videos von top gestylten, minimalistischen Wohnungen an. Da kann ich richtig optischen Spaß dran haben, diesen Spaß genießen und denke dann: Wow, sieht schön aus. Beispiele gibts ja genug davon im Internet. Also schaue ich und genieße ich. Das war es dann aber auch. Ich brauche nicht das perfekte Design, nicht den perfekten Minimalismus. In den zurück liegenden Jahrzehnten bin ich selbst hier oder da mal in die Perfektionsfalle gelaufen….

Elektrische Haushaltsgeräte reduzieren

Immer wieder in der Vergangenheit habe ich mich über vorschnell defekte, elektrische Haushaltsgeräte geärgert. Daher ist mein erklärtes Ziel, wenig von diesen Teilen zu nutzen und möglichst zu reduzieren. Denn erst muss ich bei solchen Geräten stundenlang recherchieren, dann aussuchen, kaufen, Anleitung lesen und letztlich bibbern, ob das Gerät in Zeiten geplanter Obsoleszenz überhaupt hält und wenn ja, wie lange. Mir geht das Theater um diese Geräte mächtig auf die Nerven, außerdem ist im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ohnehin die…

Welche Dinge sind wirklich wichtig?

Brauche ich eine Hausratversicherung? Neulich habe ich nochmal hin und herüberlegt, ob ich nun eine Hausratversicherung brauche. Es geht mir dabei weniger um die jährliche Versicherungssumme, sondern eher ums grundsätzliche Prinzip. Üblicherweise soll man mindestens 650€ oder 700€ Versicherungssumme pro Quadratmeter rechnen. In meinem minimalistischen Haushalt völlig überzogen, soviele Dinge habe ich definitiv nicht. Schon gar nicht, irgendwelche Dinge von Wert. Im Kleingedruckten gibt es gefühlt tausende Ausschlussgründe, Deckelungen und weiß ich was. Manche Versicherungen erstatten im Brandfall einerseits nur…

Mein neues, achtsam-minimalistisches Multifunktionsmöbel

Als ich mit Meditation und Achtsamkeit begann, wollte ich meinen Stresspegel reduzieren. Was ich dadurch dann entdeckte, war aber viel mehr.  Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, bin durch die unterschiedlichen formalen Achtsamkeitsübungen, schnell an meine körperlichen Grenzen gekommen. Einige orthopädische Einschränkungen, wie z.B. ein nur unvollständig ausgebildeter Lendenwirbel und Schwerhörigkeit lassen nicht alles zu, egal wieviel oder gut ich übe. Es war äußerst schwierig für mich, dies zu begreifen und daraus letztlich auch Konsequenzen zu ziehen. Den achtsamen Umgang mit…

Minimalismus – Küche mit System

Die Küche – der Ort, wo es fast immer irgendwas aufzuräumen gibt, wo man nach Dingen kramt und alles schnell „wie auf einem Schlachtfeld“ aussieht. Es ist auch noch gar nicht so lange her, als ich etwas über den oft nervtötenden Kleinkram in der Küche geschrieben habe. Der Kommentar von Leserin Ursula, dass es hilfreich ist, mehr Platz in den Schränken zu lassen und möglichst nichts zu stapeln, war hierbei noch mal ein guter Tipp für mich – herzlichen Dank!…

Der Kleinkram in der Küche …

Wenn wenig Dinge noch zu viel sind Schon lange halte ich meine Arbeitsflächen in der Küche möglichst frei.   Trotzdem: Als ich vor 2 Jahren in meine jetzige Wohnung gezogen bin, war unübersehbar, dass der Kleinkram in der Küche die meisten Umzugskisten benötigt. Mir ist es heute – verstaut in Schränken – oft immer noch zu viel. Dabei ist in dem auf dem Foto oben zu sehendem Schubladenschrank kein einziges Küchenteil, sondern eine Schublade mit Bürokram und zwei Schubladen mit…

Vorratshaltung für Minimalisten

Mir wurde die Frage gestellt, wie ein sinnvoller Vorrat in einem minimalistischen Haushalt aussehen kann. Es wird zwar häufig darüber gesprochen, wie entrümpelt und reduziert wird, aber die Frage, wieviel Vorrat an Lebensmitteln und sonstigen Dingen sinnvoll ist, ist letztlich auch gar nicht so einfach zu beantworten. Es gibt nämlich sehr unterschiedliche Ausgangssituationen, die dabei berücksichtigt werden müssen: Aus wievielen Personen besteht der Haushalt? Welche Einkaufsmöglichkeiten stehen in der Umgebung zur Verfügung und wie weit ist der Weg dorthin? Welche…

Mein Weg zum Minimalismus

Mein Weg zum Minimalismus, wenn ich diesen mal an meinen Dingen festmache, macht mir deutlich, dass es nie einen wirklichen Plan gab. Das wäre mir auch zu kopflastig gewesen. Ich habe geschaut, was mir gut tut und einfach ausprobiert. Am Anfang stand mein Mobilar, es folgten Küchenausstattung, Digitalgeräte, Kleidung. Möbel Es gab einiges hin und her – mit dem Ergebnis, dass ich eigentlich viel weniger brauche, als ich das dachte. Zwei kleine Holzschränkchen waren unnötig. Die als Kleiderschrank genutzten 35cm…