Mit Achsamkeit und Minimalismus durch die Corona-Zeit

Die Coronakrise stellt vieles auf den Kopf. Schon wieder ein Lockdown, viele Menschen kämpfen um ihre finanzielle Existenz. Überlastete Eltern, überlastete Gesundheits-, Sozial- und weitere Berufe. Viele Menschen sind schon lange am Limit. Es gibt Kinder und Jugendliche, die gehen gerade komplett „den Bach runter“ – allen Bemühungen zum Trotz. Menschen, die seit Monaten nur per Videochat, Telefonat oder Email im Kontakt sind. Auf irgendeine Art und Weise sind wir alle betroffen, auch ich. Corona nimmt keine Rücksicht auf Ansehen,…

Ein paar einfache Finanztipps

Es gibt aktuell zahlreiche Blogger und Youtuber, die über Gewinne an der Börse und Rente mit 35 oder 40 Jahren bloggen. Auch wenn ich es durchaus nachvollziehen kann, wenn sich gerade jüngere und gut verdienende Menschen Reichtum durch die Börse erhoffen, der Alltag sieht für viele Menschen zur Zeit doch ganz anders aus. Es drohen Firmenpleiten, viele Solo-Selbständige können kaum noch existieren, Geschäften sind geschlossen, viele Menschen beziehen Kurzarbeitergeld oder sind arbeitslos. Daher an dieser Stelle mal ein paar einfache…

Dinge loswerden – es wird fast alles gebraucht und benutzt

Ich freue mich heute über einen Gastbeitrag von Birgit. Ich kenne Birgit vom Minimalimus-Stammtisch Ruhrgebiet. Immer wieder berichtete sie dort, wie sie für Dinge, die irgend jemand wegwerfen wollte, doch noch dankbare Abnehmer/-innen gefunden hat. Birgit gehört zu den Menschen, die nicht nur engagiert, sondern insbesondere auch sehr erfindungsreich darin ist, Dinge vor dem Müll zu retten und eine sinnvolle Weiterverwendung zu ermöglichen. Herzlichen Dank Birgit, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst:   Nach Weihnachten ist vor Weihnachten…

Espressokocher – Murks entsorgt sich von alleine

Wieder ein offensichtlicher Murks weniger Manches erledigt sich von selbst. Da ich immer wieder Probleme mit dem vorzeitigen Ende elektrischer Haushaltsgeräte hatte, ist es ja ohnehin mein Ziel, solche Geräte möglichst zu entsorgen. Ich muss nicht mal etwas dazu tun. Darum kümmern sich die Geräte von ganz alleine. Dieses Mal war es der Espressokocher. Man könnte meinen, die Konsumgesellschaft schafft sich selbst ab… Ich erinnere mich noch, dass ich bei der Entscheidung für dieses Gerät zwar gedacht hatte, dass es…

Einfach mal anders

„Wenn alles anders ist … dann machen wir das doch auch“ kommentierte Blogger Philipp vor einiger Zeit. Ich finde: Wie passend, nicht nur jetzt, sondern insgesamt. Loslassen befreit Statt kaufen am Black Friday, einfach mal was loslassen wäre so eine Möglichkeit. Das Loslassen von Dingen befreit nicht nur Räume, Schränke und Schubladen, sondern auch irgendwas im Kopf. Nicht mehr in den gewohnten Konsummustern zu stecken, scheint geradezu dazu einzuladen, einfach mal was anders zu machen. So kann es sein, dass…

Qualität statt Quantität

Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage nach der Qualität der Dinge. Gerade elektrische Haushaltsgeräte habe ich deshalb in den letzten Jahren reduziert bzw. von vorne herein weggelassen. Ich möchte mich einfach nicht ständig mit dem ständigen Nachkauf von Dingen befassen, nur weil schon wieder irgendwas kaputt gegangen ist. Da habe ich lieber weniger, aber dafür bessere Dinge, also lieber Qualität, als Quantität. Qualität und Quantität von Bekleidung Ein weiterer, wichtiger Bereich ist die Bekleidung. Jetzt gehörte ich ja ohnehin…

Ob da nicht was fehlt…?

Wer weit über 50 Jahre alt ist, begegnet den Vorbehalten zum minimalistischen Lebensstil immer noch. Da bin ich mit meinen 59 Jahren keine Ausnahme. Ob da nicht was fehlt, ob man vielleicht doch total verarmt ist, vielleicht sogar ein bisschen „gaga“ im Kopf? Keine Wohnzimmerschrankwand, kein Fernsehgerät, kein Backofen, nur ein Minikleiderschrank (60x80x35cm), kein Bücherregal. Zu früheren Zeiten kam öfter mal ein besorgtes „was sollen denn da die Leute denken…“ gefolgt von der Überlegung, dass das doch alles nicht so…

Einfacher leben

Nur die wenigsten Menschen haben es gerne kompliziert. Einfacher leben ist entsprechend ein schönes Ziel. Also weg mit all dem überflüssigen Kram. Was nicht da ist, muss auch nicht aufgeräumt werden – und was sollen wir schon mit dem 4. Brotmesser, den vielen Kabeln, für die es die passenden Geräte schon lange nicht mehr gibt. Und all die Bücher, die wir doch eh nie wieder lesen: Manchmal sind sie auch einfach nur viel zu viele überflüssige Staubfänger im Regal. Einfacher…