Weniger Dinge – den Aufwand minimalisieren

Was weniger Dinge NICHT sind Weniger Dinge sind keine bestimmte Zahl für mich. Weniger Dinge sind auch kein Selbstzweck. Dinge besitzen oder nicht besitzen ist kein Leistungssport, kein Besser- oder Schlechtersein, kein Designer-Schick. Weniger Dinge haben bei mir nicht einmal mit besonderem Reichtum oder Armut zu tun – beides wird ja beim minimalistischen Lebensstil regelmäßig gerne immer wieder vermutet. („Oh, hat wohl kein Geld sich was zu kaufen…“ – „Minimalismus kann man sich auch nur leisten, wenn man richtig Geld…

Nachhaltigkeit – unverpackt und unperfekt

Es gibt inzwischen eine Reihe von Unverpackt-Angeboten hier in der Gegend. Wie immer liegen die Kompliziertheiten in Details, weshalb ich die bislang bestehenden Angebote nie genutzt habe. Da sind einmal die Preise, die oftmals nahezu doppelt so hoch sind und zum anderen die Distanz, die zu überwinden ist. Ich habe bewusst kein Auto und ich finde es auch irgendwie schräg, wenn ich aus Umweltschutz-Gründen unverpackt einkaufe und für den Weg ein Auto benutze. Zu Fuß die ganzen Gefäße und Einkäufe…

Mal wieder Murks minimalisiert…

Murks entsorgt sich bekanntlich von alleine. Da war der Kühlschrank, der bei der Eisfachtür statt eines Metallscharniers jetzt nur ein Plastikscharnier hatte. Oder der elektrische Espressokocher mit dem superdünnen Bi-Metall. Murks ist inzwischen leider weit verbreitet. Heute aus der Murksreihe: Ein Polsterstuhl Dieser Polsterstuhl mit dunkelblauem Kunstleder und Beinen aus Eichenholz. Ich hatte ihn gebraucht gekauft in fast neuem Zustand. Er sah schön aus, war bequem. Es gibt ihn im Roller-Möbelhaus übrigens immer noch zu kaufen, preisreduziert. Ich kann allerdings nur…

Minimalismus und Deko

Ich mag minimalistische Unterschiede und Individualität Wer mich kennt weiß es längst: Ich bin bekennender Fan individueller Lösungen. Da wäre beispielsweise die Sache mit der Deko. Davon gibt es bei mir wenig und natürlich werde ich immer mal wieder darauf angesprochen. Das ist ja auch ok, kein Problem und für mich eher anregend und inspirierend, weil man sich wunderbar darüber auszutauschen kann. Der Ton macht ja bekanntlich die Musik. Es ist doch klasse, dass wir nicht alle gleich ticken –…

Mein Minimalismus-Tipp: Die Lifestyle-Falle

Wenn einfacher schwierig wird In die Lifestyle-Falle kann man recht schnell reinlaufen, auch wenn es um Minimalismus, Achtsamkeit oder Nachhaltigkeit geht. Das Leben für sich, für andere Lebewesen oder die Umwelt besser und einfacher machen ist grundsätzlich eine gute Sache – auch für mich. Aber nicht alles, was besser oder einfacher aussieht, ist es auch. Die eigenen Ansprüche stressen irgendwann, die hoch gesteckten Ziele geraten in weite Ferne. Irgendwo gibt es dann auch immer diese Menschen, die alles noch besser…

Dinge loswerden – es wird fast alles gebraucht und benutzt

Ich freue mich heute über einen Gastbeitrag von Birgit. Ich kenne Birgit vom Minimalimus-Stammtisch Ruhrgebiet. Immer wieder berichtete sie dort, wie sie für Dinge, die irgend jemand wegwerfen wollte, doch noch dankbare Abnehmer/-innen gefunden hat. Birgit gehört zu den Menschen, die nicht nur engagiert, sondern insbesondere auch sehr erfindungsreich darin ist, Dinge vor dem Müll zu retten und eine sinnvolle Weiterverwendung zu ermöglichen. Herzlichen Dank Birgit, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst:   Nach Weihnachten ist vor Weihnachten…

Einfach mal anders

„Wenn alles anders ist … dann machen wir das doch auch“ kommentierte Blogger Philipp vor einiger Zeit. Ich finde: Wie passend, nicht nur jetzt, sondern insgesamt. Loslassen befreit Statt kaufen am Black Friday, einfach mal was loslassen wäre so eine Möglichkeit. Das Loslassen von Dingen befreit nicht nur Räume, Schränke und Schubladen, sondern auch irgendwas im Kopf. Nicht mehr in den gewohnten Konsummustern zu stecken, scheint geradezu dazu einzuladen, einfach mal was anders zu machen. So kann es sein, dass…

Qualität statt Quantität

Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage nach der Qualität der Dinge. Gerade elektrische Haushaltsgeräte habe ich deshalb in den letzten Jahren reduziert bzw. von vorne herein weggelassen. Ich möchte mich einfach nicht ständig mit dem ständigen Nachkauf von Dingen befassen, nur weil schon wieder irgendwas kaputt gegangen ist. Da habe ich lieber weniger, aber dafür bessere Dinge, also lieber Qualität, als Quantität. Qualität und Quantität von Bekleidung Ein weiterer, wichtiger Bereich ist die Bekleidung. Jetzt gehörte ich ja ohnehin…