Einfach mal anders

„Wenn alles anders ist … dann machen wir das doch auch“ kommentierte Blogger Philipp vor einiger Zeit. Ich finde: Wie passend, nicht nur jetzt, sondern insgesamt. Loslassen befreit Statt kaufen am Black Friday, einfach mal was loslassen wäre so eine Möglichkeit. Das Loslassen von Dingen befreit nicht nur Räume, Schränke und Schubladen, sondern auch irgendwas im Kopf. Nicht mehr in den gewohnten Konsummustern zu stecken, scheint geradezu dazu einzuladen, einfach mal was anders zu machen. So kann es sein, dass…

Qualität statt Quantität

Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage nach der Qualität der Dinge. Gerade elektrische Haushaltsgeräte habe ich deshalb in den letzten Jahren reduziert bzw. von vorne herein weggelassen. Ich möchte mich einfach nicht ständig mit dem ständigen Nachkauf von Dingen befassen, nur weil schon wieder irgendwas kaputt gegangen ist. Da habe ich lieber weniger, aber dafür bessere Dinge, also lieber Qualität, als Quantität. Qualität und Quantität von Bekleidung Ein weiterer, wichtiger Bereich ist die Bekleidung. Jetzt gehörte ich ja ohnehin…

Ob da nicht was fehlt…?

Wer weit über 50 Jahre alt ist, begegnet den Vorbehalten zum minimalistischen Lebensstil immer noch. Da bin ich mit meinen 59 Jahren keine Ausnahme. Ob da nicht was fehlt, ob man vielleicht doch total verarmt ist, vielleicht sogar ein bisschen „gaga“ im Kopf? Keine Wohnzimmerschrankwand, kein Fernsehgerät, kein Backofen, nur ein Minikleiderschrank (60x80x35cm), kein Bücherregal. Zu früheren Zeiten kam öfter mal ein besorgtes „was sollen denn da die Leute denken…“ gefolgt von der Überlegung, dass das doch alles nicht so…

Elektrische Haushaltsgeräte reduzieren

Immer wieder in der Vergangenheit habe ich mich über vorschnell defekte, elektrische Haushaltsgeräte geärgert. Daher ist mein erklärtes Ziel, wenig von diesen Teilen zu nutzen und möglichst zu reduzieren. Denn erst muss ich bei solchen Geräten stundenlang recherchieren, dann aussuchen, kaufen, Anleitung lesen und letztlich bibbern, ob das Gerät in Zeiten geplanter Obsoleszenz überhaupt hält und wenn ja, wie lange. Mir geht das Theater um diese Geräte mächtig auf die Nerven, außerdem ist im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ohnehin die…

„Die Wachstumsparty ist vorbei“ – Vortrag von Niko Paech

Ein kleiner Hinweis von mir auf einen wirklich sehr hörenswerten Vortrag von Niko Paech, den dieser am 30.1.2020 in der Pauluskirche in Dortmund gehalten hat: „Die Wachstumsparty ist vorbei“ Dieser Vortrag kann nochmal von allen Interessierten angehört werden. Daniel Siewert hat die Erlaubnis erhalten, den Vortrag aufzunehmen und zu veröffentlichen. Herzlichen Dank Daniel für deine Arbeit und blitzschnelle Umsetzung. Vortrag als Audio-Podcast Vortrag als Youtube Video – mit Fotos der Bildfolien   Zum Weiterlesen Webseite von Niko Paech: Postwachstumsökonomie Online-Rechner: Mein…

Konsum-Exzesse und Konsum-Achtsamkeit

Konsum-Exzesse Es ist der 1. Weihnachtstag, als ich morgens lese, der Handel habe dieses Jahr schwindelerregende Umsätze von über 100 Milliarden Euros gemacht, lediglich einige Einzelhändler seien nicht zufrieden. Und kaum ist gerade mal der Heiligabend vorbei, fordert Ikea bereits auf, den Weihnachtsbaum rauszuwerfen und bietet hierfür extra eine Weihnachtsbaum-Weitwurf-Wettbewerb an.  Schließlich ist nach dem Kaufen vor dem Kaufen – Platz schaffen für neuen Kram. Platz für neuen Kram schafft auch Amazon – neue Dinge, die nicht verkauft werden, werden…

Veränderungen durch Meditation und Minimalismus

Mein Ausgangspunkt für Veränderungen: Stressreduzierung Als ich vor über 9 Jahren mit Meditation und Achtsamkeit begonnen habe, suchte ich eine Veränderung in meinem Leben. Der berufliche Stress hatte durch die zahlreichen Kürzungen und Arbeitsverdichtungen im Sozialbereich deutlich zugenommen. Ich bemerkte, wie meine Energien, aber auch die Freude an der Arbeit schwanden. Meditation war zu diesem Zeitpunkt eine spannende Entdeckung. Statt Multitasking und Reizüberflutung, den ein- und ausströmenden Atem wahrnehmen und wirklich nichts weiter zutun haben, ist zunächst nicht ganz so…

Konsum-Irrsinn

Gestern war ich auf dem Weg zum Minimalismus-Stammtisch. Bis zum Hauptbahnhof bin ich zu Fuß gegangen. Dieser Fußweg führte mich durch die Einkaufszone der Innenstadt, was ich nutzte, um mir gleich noch einen Terminkalender fürs nächste Jahr zu besorgen. Vielleicht hätte ich das besser lassen sollen. Denn da fiel er mir auf, dieser unglaubliche Konsum-Irrsinn, von dem wir umgeben sind. Die Stadt war mit Menschen überfüllt. Die einen wollten zum Weihnachtsmarkt, andere waren auf Shoppingtour, manche verbanden das eine mit…