Ohne eigenes Auto leben

Ich lebe seit mehreren Jahren wieder ohne Auto, genauer gesagt: ohne eigenes Auto. Ich genieße es. Damit dies gelingt, waren einige Vorüberlegungen und Vorarbeiten nötig. Die Kosten für das Auto Lange Zeit habe ich über die Autokosten genauestens Buch geführt. Die Anschaffungskosten errechnete ich so: Kosten für den Kauf MINUS Erlös für den Verkauf GLEICH tatsächliche Nutzungskosten Tatsächliche Nutzungskosten GETEILT durch die Anzahl der genutzten Monate GLEICH durchschnittliche Anschaffungskosten pro Monat Hinzu kamen Kosten für Versicherung, Reparaturen, Benzin, neue Autoreifen, Reinigung…

Minimalismus im Büro

Ich mag Minimalismus im Büro schon deshalb sehr, weil ich keinerlei Spaß daran habe, irgendwelche Dinge zu suchen. Alles soll übersichtlich und schnell zu greifen sein. Denn egal, ob Zuhause, unterwegs oder auf der Arbeit – ich mag sie nicht: All die vielen nicht funktionierenden Kugelschreiber, ständig abbrechende Bleistifte, die Berge von nicht abgehefteten Unterlagen und die ganze Zettel- und Kleinteilewirtschaft auf dem Schreibtisch. Solche Dinge lenken ab und sind unerfreulich für meine Augen. Das Büro auf der Arbeit Im…

Business Lifestyle und Alltagshelden

Der Business-Lifestyle scheint den Minimalismus entdeckt zu haben. Minimalismus soll Erfolg bringen, bessere Positionierungen und solche Dinge. Im schweizerischen Fernsehen wird in einem Beitrag über Minimalismus ein Business-Mann gezeigt, der mit einer minimalen Anzahl von Dingen, maximale Kilometer durch die Welt fliegt und seinen CO2-Fußabdruck in schwindelerregende Höhen treibt. An anderen Stellen lese ich von digitalen Nomaden, die nur mit minimalistischem Gepäck ausgerüstet, irgendwo auf der Welt bei niedrigen Lebenshaltungskosten preisgünstig leben. Von dort aus verdienen sie mit den vergleichsweise…

Ist Minimalismus Unsinn?

Nah dran am Leben Es war kürzlich bei einem MBSR Übungsabend und einem längeren Bodyscan, als sehr hartnäckig innere Bilder vor meinem Auge vorbei zogen, die zunächst mal nichts mit Minimalismus zu tun hatten. Während ich beim Bodyscan versuchte, immer wieder zur Wahrnehmung meines Körpers zurück zu kehren, tauchten dann doch immer wieder die Erinnerungsbilder an die viele Menschen auf, die ich im Laufe der Jahre beruflich begleitet habe. Als Sozialpädagogin bin ich in der Regel nah dran am Leben. Immer geht…

Downshifting – 3 Schritte für mehr Lebensqualität

Höher werdender Arbeitsdruck einerseits, überhaupt eine Arbeitsstelle zu bekommen, drohende Arbeitslosigkeit, viele befristete Arbeitsstellen, flexibles Arbeiten, evtl. häufiger wechselnde Arbeitsorte. All das ist in der Regel heute Realität, Überlegungen zum Downshifting kommen ja auch nicht aus der Luft und haben ihre Ursache. Bei mir sind es jetzt über 33 Jahre, die ich berufstätig bin. Auch wenn ich zwischenzeitlich den Arbeitsplatz gewechselt habe, habe ich sogar den Luxus einer unbefristeten Stelle. Aber so luxeriös ist das auch nicht: Auch eine Angestellte…

Schluss mit Stress und Multitasking

Stressbelastetes Multitasking im Alltag Wer kennt das nicht: Manchmal scheint alles zusammen zu kommen: Ich sitze im Büro und telefoniere gerade, während mich gleichzeitig neue Emails erreichen, mehrere ungelesene Chat-Nachrichten auf meinem Handy sind – dabei wollte ich doch eigentlich einen Bericht schreiben und längst Feierabend haben. Ständig in Aktion, endlose Dinge, die fertig abgearbeitet werden müssten. Eine typisches stressbelastetes Alltags-Multitasking. Ich kenne solche Situationen – irgendwann bin ich dann nur noch müde und genervt. Dabei ist längst klar, dass…

Minimalismus: den Konsum-Teufelskreis beenden

Die falschen Heilsversprechen unserer Konsumgesellschaft Etwas, was mir immer wichtiger wird und für mich ein wesentliches Aspekt von Minimalismus ist: Mich nicht mehr einwickeln lassen in die diversen falschen Heilsversprechen, die unsere Konsum- und Leistungsgesellschaft zu bieten hat. Denn sehr schnell landen wir damit in einem Teufelskreis aus Arbeit und Konsum. Mit dem nächsten Smartphone, Laptop etc. wird’s nämlich nichts automatisch besser. Auch die Erholung hängt nicht alleine davon ab, ob die Anfahrt zum Urlaubsort möglichst weit und der Urlaubsort…

20 Jahre Haushaltsbuch – ein Rückblick

Anregt durch die Bloggerinnen von  Nanamia   und Minimamuse ist mir noch mal bewusst geworden, wie lange ich jetzt schon ein Haushaltsbuch führe und ich habe mich gefragt: Warum eigentlich? Haushaltsbuch – der Anfang, 1995 Angefangen hat es 1995. Ich hatte bereits 12 Jahre Vollzeit in meinem Erstberuf als Erzieherin gearbeitet, war Single und habe es dann gewagt: Studium. Ich war bereits 33 Jahre, erhielt aber zum Glück noch Bafög und hatte genau so viel Rücklagen zusammen gespart, wie ich als Bafög-Empfängerin…