Selbstfürsorge – Metta-Meditation beim Yoga

Achtsames Yoga – das ist ein Bestandteil im MBSR, der achtsamkeitsbasierten Stressreduzierung. Das ein oder andere Mal hatte ich es ja schon erwähnt: Bewegung, genauer: Sport – das war immer schon ein schwieriges Kapitel für mich. (Siehe z.B. hier: http://www.achtsame-lebenskunst.de/achtsamkeit-koerperbeeintraechtigung/ oder hier http://www.achtsame-lebenskunst.de/achtsamkeitstag/ ). Wie erlebt nun jemand wie ich, mit einigen motorischen Schwächen, achtsames Yoga und worin unterscheidet es sich von anderen Bewegungsübungen, die ich in der Vergangenheit gemacht habe? Die Ausgangssituation: Körperliche Einschränkungen und „mithalten wollen“ Es begann…

Achtsamkeit und körperliche Beeinträchtigung – Meine Erlebnisse

Endlich nicht mehr perfekt… Wahrnehmen und insbesondere wohlwollend wahrnehmen, was da ist, aber endlich nicht mehr perfekt ticken müssen – Das ist es, was ich mit Achtsamkeit und körperlicher Beeinträchtigungen verbinde. Wobei ich den Begriff körperliche Beeinträchtigung mal als eine Art Oberbegriff verwende. Ich könnte es auch nennen: motorische Einschränkungen, Körperbehinderung, vielleicht ‚Fehlkonstruktion‘ oder: ‚Einfach etwas anders‘. „Mach doch mal mehr Sport…“ Schon als Kind bis ins heutige Erwachsenenalter hörte ich immer wieder: „Mach doch mal mehr Sport!“ Irgendwie muss…

Achtsam Konsumieren – eine Übung

Das Verlangen erkennen Marie Mannschatz schlägt in Ihrem Buch „Buddhas Anleitung zum Glücklichsein“ eine Übung vor, die sie „Verlangen erkennen“ nennt.  Sie beschreibt eine Möglichkeit, wie es gelingen kann, z.B. dem eigenen Konsumverhalten mehr und genauer auf die Spur zu kommen:   „Wenn Sie im Tagesverlauf erkennen, dass durch einen bestimmten Reiz (Sie sehen beim Konditor die Erdbeeren auf einer Sahnetorte) bei Ihnen Verlangen ausgelöst wird, dann unterscheiden Sie den auslösenden Reiz und die Sofort-Reaktion (das Wasser läuft Ihnen im Mund…

Schluss mit Stress und Multitasking

Stressbelastetes Multitasking im Alltag Wer kennt das nicht: Manchmal scheint alles zusammen zu kommen: Ich sitze im Büro und telefoniere gerade, während mich gleichzeitig neue Emails erreichen, mehrere ungelesene Chat-Nachrichten auf meinem Handy sind – dabei wollte ich doch eigentlich einen Bericht schreiben und längst Feierabend haben. Ständig in Aktion, endlose Dinge, die fertig abgearbeitet werden müssten. Eine typisches stressbelastetes Alltags-Multitasking. Ich kenne solche Situationen – irgendwann bin ich dann nur noch müde und genervt. Dabei ist längst klar, dass…

Lebensstil vereinfachen – Loslassen von Zeit

Zeitfresser loslassen Meinen Lebensstil vereinfachen bedeutet für mich, dass ich nicht nur auf die Dinge im Sinne von Gegenständen verzichte, sondern einmal die ganzen „Zeitfresserchen“ unter die Lupe nehmen. Solche Zeitfresserchen können z.B. die digitalen Errungenschaften wie Smartphone, Computer, Internet sein, aber auch das Fernsehen, manchmal sogar ein Hobby, welches vielleicht ausgeufert ist. Aber auch die viele Termine, Verabredungen, Pläne, also die ganze Geschäftigkeiten des Lebens, sowie meine Vorstellungen davon, wie ich die Zeit nutzen möchte, loszulassen. Nichts verpassen – in Hochgeschwindigkeit und…

Minimalismus: den Konsum-Teufelskreis beenden

Die falschen Heilsversprechen unserer Konsumgesellschaft Etwas, was mir immer wichtiger wird und für mich ein wesentliches Aspekt von Minimalismus ist: Mich nicht mehr einwickeln lassen in die diversen falschen Heilsversprechen, die unsere Konsum- und Leistungsgesellschaft zu bieten hat. Denn sehr schnell landen wir damit in einem Teufelskreis aus Arbeit und Konsum. Mit dem nächsten Smartphone, Laptop etc. wird’s nämlich nichts automatisch besser. Auch die Erholung hängt nicht alleine davon ab, ob die Anfahrt zum Urlaubsort möglichst weit und der Urlaubsort…

20 Jahre Haushaltsbuch – ein Rückblick

Anregt durch die Bloggerinnen von  Nanamia   und Minimamuse ist mir noch mal bewusst geworden, wie lange ich jetzt schon ein Haushaltsbuch führe und ich habe mich gefragt: Warum eigentlich? Haushaltsbuch – der Anfang, 1995 Angefangen hat es 1995. Ich hatte bereits 12 Jahre Vollzeit in meinem Erstberuf als Erzieherin gearbeitet, war Single und habe es dann gewagt: Studium. Ich war bereits 33 Jahre, erhielt aber zum Glück noch Bafög und hatte genau so viel Rücklagen zusammen gespart, wie ich als Bafög-Empfängerin…

Kein K(r)ampf mit der Sitzmeditation

Probleme mit der Sitzmeditation – wenn nichts mehr geht … Es gab immer wieder Zeiten, in denen ich andere Meditierende nahezu bewundert habe. Gefühlte ewig und drei Tage ruhig und aufrecht sitzend im Schneidersitz, Lotussitz auf irgendwelchen niedrigen Kissen. Wahnsinn. Ging bei mir überhaupt nicht. Ich hatte immer wieder Probleme mit der Sitzmeditation. Insbesondere in Phasen, in denen ich mich gestresst fühlte, ohnehin „unter Dampf“ stand, hatte ich oft das Gefühl, mir bricht der Rücken durch, so verspannt war ich…