Ruhe im Sturm des Lebens – Achtsamkeit im Alltag

Wir leben in einer Zeit ständiger Ablenkbarkeit, vielfältige Reize umgeben uns. Zahlreiche private oder berufliche Anforderungen wollen bewältigt werden. Unser Leben ist oft dicht getaktet. Zeiten der Muße, Zeiten der Ruhe und Unabgelenktheit sind selten geworden. Achtsamkeit im Alltag bietet die Möglichkeit, sich mitten im ganz normalen Alltag immer wieder neu zu zentrieren, kleine Ruhepunkte und Achtsamkeitsinseln zu gestalten. Die Basis jeder Achtsamkeit – Körperwahrnehmung Achtsamkeit ist letztlich nichts anderes, als den gerade stattfindenden Moment, bewusst und möglichst vorurteilsfrei und…

Meditatives Zähneputzen – Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit im Alltag zur Stressreduzierung Insbesondere in Phasen, in denen es turbulent zu geht, viel zu tun ist, vieles entschieden und abgearbeitet werden muss, wird mir deutlich, wie wohltuend es ist, kleine Inseln und Oasen der Achtsamkeit in den Alltag einzubauen. Das gelingt auch dann, wenn ich denke, so rein gar keine Zeit zu haben. Denn genau genommen lässt sich so endlos vieles achtsam tun: Beispiele für Alltags-Achtsamkeit Morgens: ich kann aus dem Bett springen (oder mich rausquälen) einfach so…

Achtsamkeit und Minimalismus – Ideal und Alltag

Achtsamkeit – Glückseligkeit oder Alltag? Angenehme Gefühle während einer Meditation sind etwas sehr schönes. Auch für mich. Und ich genieße es. Das ist auch in Ordnung. Aber deshalb sind solchen angenehmen Gefühlszustände keine seichte Wolke, keine ewige Glückseligkeit.  Wer sagt, diese schönen Seiten seien ewig, auf Knopfdruck abrufbar, konstruierbar, macht sich selbst und anderen etwas vor. In der Achtsamkeitspraxis sind nicht einmal die unangenehmen Gefühle dazu geeignet, es sich darin dauerhaft (un-)gemütlich zu machen. Achtsamkeit ist die Begegnung im Jetzt…

Mein Minimalismus-Tipp: Die Lifestyle-Falle

Wenn einfacher schwierig wird In die Lifestyle-Falle kann man recht schnell reinlaufen, auch wenn es um Minimalismus, Achtsamkeit oder Nachhaltigkeit geht. Das Leben für sich, für andere Lebewesen oder die Umwelt besser und einfacher machen ist grundsätzlich eine gute Sache – auch für mich. Aber nicht alles, was besser oder einfacher aussieht, ist es auch. Die eigenen Ansprüche stressen irgendwann, die hoch gesteckten Ziele geraten in weite Ferne. Irgendwo gibt es dann auch immer diese Menschen, die alles noch besser…

Mit Achsamkeit und Minimalismus durch die Corona-Zeit

Die Coronakrise stellt vieles auf den Kopf. Schon wieder ein Lockdown, viele Menschen kämpfen um ihre finanzielle Existenz. Überlastete Eltern, überlastete Gesundheits-, Sozial- und weitere Berufe. Viele Menschen sind schon lange am Limit. Es gibt Kinder und Jugendliche, die gehen gerade komplett „den Bach runter“ – allen Bemühungen zum Trotz. Menschen, die seit Monaten nur per Videochat, Telefonat oder Email im Kontakt sind. Auf irgendeine Art und Weise sind wir alle betroffen, auch ich. Corona nimmt keine Rücksicht auf Ansehen,…

Optimal

Denke ich über meinen Lebensstil nach, bemerke ich recht schnell, dass es mir letztlich weder um viele, noch um wenige Dinge geht. Eher um das optimale Maß an Dingen. Doch, was ist überhaupt optimal? Wenig suchen und aufräumen Wenn es irgendetwas gibt, worauf ich wirklich überhaupt keine Lust habe, dann ist es aufräumen und Dinge suchen. Vollgestopfte Schränke und Schubladen, die ich ständig durchsuchen und aufräumen muss, sind mir ein Greuel. Also so etwas wie: Schrank aufmachen, kramen und suchen,…

Ruhe im Sturm – Corona und Achtsamkeit

Die letzten Monate sind wohl an niemandem von uns spurlos vorüber gegangen. Schon viele Wochen bringt der Coronavirus unser Leben durcheinander. Abstand halten – Lockdown – Kinder im Homeschooling, wo das doch jahrelang verboten war – Masken tragen – Mahner und Leugner geben sich die Klinke in die Hand. Offensichtlich ist dieser Virus bei einigen Menschen recht harmlos, bei anderen gerät er zum Desaster und wenn er sich verbreitet, dann aber so richtig flott. Ich erspare mir an dieser Stelle…

Minimalismus – 10 Fragen an: Aura

Minimalismus – 10 Fragen an… ist eine kleine Reihe, in der ich (in unregelmäßigen Abständen) an einem Mittwoch, Leser/-innen meines Blogs zu Wort kommen lasse, um die Vielfältigkeit des minimalischen Lebensstil deutlich werden zu lassen. Heute: Aura   1. Wie ist deine jetzige Wohn- bzw. Lebenssituation? Ich bin 28, gerade in den vollzeitlichen Berufsalltag als Lehrerin eingestiegen und lebe alleine in einer 54qm Wohnung im Ruhrgebiet.  2. Warum hast du mit dem Minimalisieren angefangen? Um mehr Zeit für mich selbst…