Mein digitaler Minimalismus

Digitale Welten – Faszination und Nachdenklichkeit Digitaler Minimalismus in einer Zeit, in der ständig neue Smartphones, Computer und sonstige digitale Geräte auf den Markt kommen und Ablenkungen rund um die Uhr zur Verfügung stehen, scheint mir zunehmend wichtig. Auch wenn mich die vielen elektronischen Geräte durchaus sehr faszinieren. Was man damit so alles machen kann: Mal eben im Internet stöbern, einen Film schauen, mich informieren, Texte schreiben ohne ständiges Tipp-Ex oder Korrekturband. Auch online einkaufen oder Emails verschicken ist so…

Handy für Schwerhörige – 12 Forderungen

Handy für Schwerhörige – die Situation Im Alltag ist es noch immer so, dass Handys bzw. Smartphones für Schwerhörige und Handys für Senioren in einem Atemzug genannt werden. Dabei sind nicht alle Senioren schwerhörig und nicht alle Schwerhörigen im Seniorenalter. Es gibt auch schwerhörige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in allen Altersstufen.  Auch sind Schwerhörige durchaus in der Lage, ein ganz normales Handy zu bedienen – sei es ein Smartphone oder Einfachhandy. Was Schwerhörige nicht so gut können: Beim Telefonieren ausreichend…

Telefonieren mit Schwerhörigkeit

Wie hören Schwerhörige? Leider ist es in den seltensten Fällen so, dass man beispielsweise so hört, wie bei einem leise gedrehten Radio. Dort sind alle Töne gleichmäßig leiser. Schwerhörige haben in der Regel ganz unterschiedliche Probleme. Mal fehlen die hohen, mal die mittleren, mal die hohen Töne. Stellen Sie mal an der Stereoanlage den Equalizer anders ein und nehmen Sie mal z.B. die hohen Töne heraus. Dann wird ein wenig eher deutlich, wie Schwerhörige hören: Hörbeispiele: Sehr treffende Hörbeispiele, die…

Minimalismus – alles easy oder doch nicht?

Manchmal staune ich: Ich lese, höre oder sehe Erfolgsstorys. Gut gelaunte Menschen berichten, wie super easy jetzt alles ist: Kleiderschrank, die Schminke, die Bad- und Küchenutensilien, der Bücherschrank, etc. etc. alles minimalisiert und juhu(!) jetzt ist alles klasse und so einfach. Natürlich, auch ich kenne dieses erleichterte Gefühl, wenn irgendein Ding reduziert ist, welches ich nicht mehr genutzt habe und was mich zum Schluss eher belastet als erfreut hat. So habe ich gestern zwei nicht mehr genutzte Holzschränke endlich auseinander…

Minimalismus – Loslassen als emotionale Befreiung

Kürzlich las ich einen interessanten Beitrag von June Saruwatari mit dem Titel The Psychology behind all that clutter you can’t get rid of. Wie treffend! Mich brachte es auf den Gedanken, nicht nach dem „Warum kann ich nicht loslassen?“ zu fragen, sondern: In welchen Situationen kann das für den Minimalismus typische Loslassen von Dingen, eine emotionale Befreiung sein? Die eigene persönliche emotionale Beziehung zu den Dingen Gegenstände können mit positiven, wie negativen emotionalen Befindlichkeiten verhaftet sein. Es gibt Situationen, wo es…

Entscheidend ist der nächste Atemzug – Leben in Veränderung

Wie lebt es sich, wenn die äußeren Bedingungen schwierig sind? Kann Achtsamkeit helfen? Entlastet Minimalismus an der richtigen Stelle? Derzeit habe ich die Möglichkeit, dies – unfreiwillig – ganz praktisch auszuprobieren. Daher weiß ich im Moment auch noch nicht so genau, wie die nächsten rund 5 – 6 Wochen auf diesem Blog so aussehen. Schreibe ich wie sonst meistens am Wochenende, schreibe ich viel oder wenig oder selten? Aktuell weiß ich es nicht so genau. Wer über neue Beiträge aktuell…

Minimalismus-Wohnung – Dinge, die ich abschaffen werde

Umzug – weniger ist mehr Bei mir stehen einige Veränderungen an. Wenn alles gut geht (danach sieht es aus), werde ich Mitte November in eine wunderschöne Dachwohnung mit 35qm umziehen. Zum Umzug ganz unweigerlich gehört immer die Frage, was ich künftig nicht mehr brauche, was entsorgt werden kann. Für mich ist dies die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Dinge nun die Schwelle der neuen Wohnung überschreiten dürfen und womit ich mich nicht mehr belasten will. Dabei geht es mir genau genommen…

Fühlen, was ich wirklich brauche – Achtsamkeit, Yoga und Körperbehinderung

Fühlen, was ich wirklich brauche… Achtsamkeitsübungen sind und waren für mich insbesondere dann, wenn es um die Körperwahrnehmung geht, immer wieder eine besondere Herausforderung. Ich habe ja auch schon einige Male darüber berichtet (siehe unten angefügte Links). Denn erst durch die regelmäßige Achtsamkeitspraxis ist mir überhaupt bewusst geworden, dass ich mich mit einer Körperbehinderung durchs Leben bewege. Allerdings mit einer Behinderung, die erstmal gar nicht so auffällt. Wie oft habe ich früher Physiotherapie gemacht, wie oft Orthopäden aufgesucht, wie oft mir…