Der wirkliche Luxus – wieviel Dinge brauchen wir?

Wieviel Dinge brauchen wir? Diese Frage habe ich mir kürzlich mal wieder gestellt. Und wo machen wir uns vielleicht wirklich ordentlich was vor? Mit was für Standards laufen da einige Menschen eigentlich durch ihr Leben? Kürzlich war eine Sendung im TV über ganz legale Steuergeschenke für Gutverdiener, sogenannte Job-Benefits. (Der Link zur Sendung ist inzwischen leider nicht mehr verfügbar). Manche…

Bewusster Konsum durch Achtsamkeit und Minimalismus

Bewusst Konsumieren: Zwischen Reiz und Reaktion eine Besinnungspause einlegen Bewusstes und achtsames Konsumieren ist nichts anderes, als zwischen Reiz und Reaktion Besinnungspausen einzulegen. Marie Mannschatz beschreibt dies sehr treffend in dem nachfolgenden Text:   „Das unaufhörliche Streben nach angenehmen Sinneseindrücken, nach Gefühlen und Gerüchen, Farben und Geschmack regiert unser Leben… Ein gewisses Maß an Verlangen ist durchaus natürlich – es…

Befreiendes Loslassen – Achtsamkeit und Minimalismus – Gastbeitrag

Auf der Internetseite von Minimamuse ist ein Gastbeitrag von mir zu lesen. Mein Beitrag befasst sich mit dem befreienden Loslassen in Minimalismus und Achtsamkeit: Loslassen – Minimalismus und Achtsamkeit http://minimamuse.wordpress.com/2014/11/09/befreiendes-loslassen-minimalismus-und-achtsamkeit-gastbeitrag-von-gabi_raeggel/ Minimamuse ist ein von Dörte Giebel ins Leben gerufene Webseite. Inzwischen sind es vier Bloggerinnen, die dort zum Thema Minimalismus schreiben. Ich freue mich, mit einem Gastbeitrag beteiligen zu können. Herzlichen…

Achtsamkeit ist Minimalismus für die Seele

Achtsamkeit ist für mich eng verbunden mit Minimalismus. Achtsamkeit ist für mich Minimalismus pur. Über die Achtsamkeit bin ich erst zum Minimalismus gekommen. Konsumieren als Stressreaktion Bei mir fing es damit an, dass ich schlichtweg beruflich überlastet und gestresst war. Mit den MBSR-Achtsamkeitsübungen wollte ich erstmal runter kommen. Neben der formalen, täglichen Übungspraxis, kamen informelle Achtsamkeitübungen dazu. Beispielsweise den Arbeitstag…

Meine Erfahrungen mit Achtsamkeit und Meditation

Meine erste Begegnung mit Meditation Die erste Erfahrung mit Meditation war für mich in direktem Anschluss an eine anstrengende und arbeitsintensive berufliche Phase. Daher war das Meditieren zu Beginn für mich wie ein endloser Luxus: keine abzuarbeitenden Papierstapel, kein Telefon, keine Emails, keine ToDo-Listen, keine Geräuschkulisse, keine Gespräche, kein Putzen, Spülen oder sonstwas, sondern: einfach da sitzen und den Atem beobachten….

Minimalistische Spurensuche – mein Wohnen früher und heute

Minimalismus gab es bei mir schon früher. Blicke ich zurück, ging es bei mir früher durchaus sehr einfach zu. Es war mir allerdings überhaupt nicht bewusst. In meiner ersten Wohnung (1982) stand kein einziges neues Möbelstück, alles gebraucht. Das dies auch nachhaltig und sehr vernünftig ist, war mir ebf. nicht bewusst.   Mein Wohnen früher Mein erstes Sofa: Kennt noch…

Minimalismus pur: Meine ersten Erfahrungen mit Achtsamkeit

Achtsamkeit als eine Form von Minimalismus Vermeintlich nichts tun: Einfach da sitzen, den Atem beobachten: Minimalismus pur: Nur Konzentration auf das Ein- und ausatmen, sonst nichts. Bei all den Ablenkungen und Multitaskings unserer Tage aber gar nicht so einfach und trotzdem so unendlich wohltuend. Die vielen Übungswege und -varianten Den ersten näheren Kontakt mit Sitzmeditation hatte ich  2010 während einer…

Minimalismus als Befreiung von den Fesseln des Konsums

Es tut sich was: Menschen, die sich mit den Fesseln des Konsums nicht mehr so einfach abfinden wollen. Die, die nicht mehr atemlos den neuesten Produkten und Trends hinterher rennen. Die, die sich nicht mehr einnebeln lassen möchten. Die, die sich abseits vom Konsumgetümmel endlich wieder selbst spüren möchten: Welche Bedürfnisse habe ich eigentlich wirklich? Was möchte ich in meinem Leben…

Statt Reizüberflutung: Der eigene Lebensrhythmus

Der Rhythmus der Natur Bin ich in der Natur unterwegs, fällt mir auf: es gibt einen natürlich Rhythmus, z.B. den Rhythmus der Jahreszeiten, am Meer Ebbe und Flut. Stehe ich am Meer und schaue mir die Wellen an, so ist das beeindruckend, anregend, schön. Ein Stück in die Tiefe sehen, vielleicht sogar den Grund, kann ich bei Flut aber nicht….

Mut zur Veränderung – Downshifting

Schrittweise habe ich mich in den letzten Jahren entschlossen, meine Arbeitszeit und die damit verbundene Belastung zu reduzieren. Die sozialpädagogische Arbeit hatte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verändert und verdichtet. Mit meinem Spaß an der Arbeit ging es ebenso schleichend bergab, wie mit meiner gesundheitlichen Verfassung. Ich fühlte mich gestresster, benötigte länger zur Regeneration, war schlicht fast…