Und plötzlich ist alles ist anders

Die Nachrichten zum aktuellen Corona-Virus sind bedrückend. Auch ich verbringe viel mehr Zeit Zuhause, und die Unsicherheit, wie es weiter geht, prägen auch meinen Alltag. Heute möchte ich einfach mal ein wenig erzählen, wie es mir geht und was mir aktuell hilft, mit Belastungen besser klar zu kommen.

Die berufliche Situation

Beruflich habe ich letzte Woche im Homeoffice gechattet, anstatt der üblichen Besuche bei Klienten. In der sozialpädagogischen Arbeit eine sehr befremdliche Situation. Es funktionierte besser als ich dachte, ersetzt aber bei weitem nicht den persönlichen Kontakt. Als längerfristige Lösung taugt das nicht. Überlegungen gab es daher hin und her: Trotzdem vereinzelte Termine vor Ort? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Zumindestens dann, wenn alle äußerlich gesund sind? … Ich gehöre zur sog. Risikogruppe, stecke ich mich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen an, riskiere ich nicht nur meine eigene Gesundheit, sondern der Corona-Virus würde durch unser recht großes Einzugsgebiet, sehr weitflächig im Umkreis von bis zu 70 Kilometer rund um Dortmund verteilt. Daher unterm Strich ein Unding. Es geht zur Zeit einfach nicht. Und dann wäre ja auch die Arbeitszeit, die jetzt in vollem Umfang nicht zustande kommt. Wie lange kann ein kleiner Sozialbetrieb so etwas tragen…? Viele Überlegungen und viele offene Fragen…

Die private Situation

Privat finde ich so eine Situation, wie sie durch den Corona-Virus nunmal derzeit ist, einfacher zu händeln. Ich war noch nie eine exzessive Partygängerin. Introvertierte haben es gegenüber den Extrovertierten derzeit sicher etwas einfacher. Außerdem bin ich durch meine Schwerhörigkeit ohnehin mehr an kleineren Treffen interessiert, da mich diese akustisch weniger belasten. Da fehlt jetzt natürlich trotzdem etwas. Der Anteil an Emails, Chats und Telefonaten ist daher mehr geworden. Wunderbar, dass das heutzutage so einfach funktioniert. Ansonsten ist alles etwas langsamer als sonst. Gelegentlich hänge ich dann aber doch viel vor dem digitalen Gerät, um mich zu informieren. Die 20. Nachricht zum Corona-Virus und den seltsamen Toilettenpapier-Hamstereien ist allerdings auch Unsinn. Da genieße ich lieber, das es draußen ruhiger geworden ist – sehr angenehm. Auch empfinde ich die Luft insgesamt klarer – eine Wohltat, insbesondere, wo ich an einem Tag tatsächlich schon auf dem Balkon sitzen konnte.

Was mir derzeit hilft, mit Belastungen besser klar zu kommen

Regelmäßige Offline-Zeiten

Das digitale Gerät rechtzeitig in den Offline-Modus versetzen, insbesondere abends. Informieren: Ja, aber nicht stundenlang und insbesondere nicht bis in den späten Abend.

Bewegung und Achtsamkeit

Achtsamkeitsübungen mit Yogaübungen oder einzelnen Gymastikübungen abwechseln. Das lockert und stärkt die Muskulatur und hilft dabei auch innerlich wieder „runter zu kommen.“

Minimalismus

Der Platz in meiner Wohnung, den ich durch meinen minimalistischen Lebensstil gewonnen habe, ist gerade jetzt eine wirklich große Bereicherung. Ich finde es unglaublich entlastend und befreiend, freie Flächen zu haben. Wer noch unnötiges Zeugs herum stehen hat: Nutzt die Zeit jetzt aus, um mal zu mindestens mal vorzusortieren und euch von altem Ballast zu befreien. Wenn die Dinge teuer waren: Hier Erfahrungen dazu.

Überblick über meine Finanzen

Mein Haushaltsbuch: Mein Haushaltsbuch, das ich mit unterschiedlicher Gründlichkeit seit 25 Jahren führe, ist wirklich eine prima Entspannung. Ich weiß recht genau, welchen Bedarf ich habe. Dies betrifft meinen finanziellen Bedarf, aber auch, wie häufig ich in der Regel bestimmte Lebensmittel oder auch dieses derzeit so ominöse Toilettenpapier nachkaufe.

Niedrige Fixkosten: Nach und nach habe ich in den letzten Jahren meine Fixkosten, d.h., die regelmäßig wieder kehrenden Ausgaben bewusst und gezielt reduziert. So viel wie nötig, so wenig wie möglich ist schon lange mein Motto. Außerdem habe ich von Beginn meiner Berufstätigkeit an, nie mein komplettes monatliches Gehalt verplant, sondern immer nur einen Teil davon. Ich habe so wenig längerfristige Verträge, wie es geht. Neben meiner privaten Haftpflichtversicherung ist das nur das Kabel-Internet Zuhause und dieses auch nur deshalb, weil es mit 11,98€ im Vergleich recht günstig ist. Den dazu nötigen Kabelanschluss bezahle ich eh über meine Wohnungsnebenkosten. Streamingabos hatte ich noch nie. Das Gebraucht-Handy hat eine Prepaid-Karte. Rücklagen spare ich in Eigenregie, dadurch bin ich auch hier bei der Höhe flexibel und das Geld ist auch direkt da, wenn ich es brauche. Klar gibts da intelligentere Lösungen mit besserer Rendite, aber Flexibilität ist für mich vorrangig und genau das kommt mir derzeit auch sehr entgegen. Früher war es das Rechenpapier und ein Stift, heute ist es eine einfache Tabellenkalkulation, die mir einen einfachen Überblick verschafft. Dadurch ist mein Lebensstil auch so, dass selbst bei meinem Sozialpädagogen-Halbtagsgehalt noch genug Luft ist, ich daher im Bedarfsfall auch flexibel bin und das lässt mich auch in der aktuellen Situation noch ruhig schlafen.

Update 23.3.20: Hörens- und Sehenswert: Die Krise als Chance nutzen

 

Zum Weiterlesen

 

 

Foto einer nur teilweise sichtbaren Person, die eine Tasse festhält mit der Aufschrift: A simple Life
Foto: Easton Oliver

47 thoughts on “Und plötzlich ist alles ist anders

  1. Hallo Gabi!
    Danke für deinen Artikel!

    Bei uns ist zur Zeit auch einiges anderes als normal. Die Aufträge sind zurückgegangen und damit auch das Einkommen. Dank unseres gewohnt sparsamen Haushaltens kommen wir aber trotzdem noch gut klar.

    Wir haben ein Familienmitglied zur Pflege aufgenommen, weil es vorzeitig aus der Klinik entlassen wurde. Die Abteilung ist nun auf Bereitschaft für Coronapatienten.

    Wir sind aufgrund der veränderten Arbeitszeiten mehr zu Hause. Wir versuchen uns so weit es geht zu erholen, damit wir wieder Kraft für die Zeit haben, wenn wir wieder mehr arbeiten werden. Das Wetter ist ja zur Zeit toll.

    Dass man zur zeit nur das Nötigste einkaufen kann, stört mich nicht. Einkaufen mag ich eh nicht.
    Vielleicht findet die eine oder andere ShoppingQueen jetzt Zeit, mit etwas Kreativität Dinge selbst zu machen.
    Als ich im Anfang Februar die ersten leeren Regale im Drogeriemarkt gesehen habe, dachte ich erst, dass ich in die Inventur des Geschäftes geraten bin. (augenroll) Das erste Regal am Eingang, wo sonst die Seifen stehen, war leer… (Haben sich die Leute vor Corona nicht gewaschen?) Naja, wie wir heute wissen, ist nicht nur Seife ein begehrter Artikel. Toilettenpapier, Hefe, Dosenfutter… unglaublich…
    Vielleicht findet die eine oder andere ShoppingQueen jetzt Zeit, mit etwas Kreativität Dinge selbst zu machen.
    Dass ich vor einen 3/4 Jahr selbst Seife gemacht habe, kommt mir nun zugute. Dadurch, dass ich defekte Sachen so lange repariere, bis sie wirklich nicht mehr zu retten sind, habe ich die nötigen Fertigkeiten und das Material zu Hause und jetzt z.B. Masken zu nähen. Zu Ostern hat meine Familie selbstgenähte Masken ins Nest gelegt bekommen. Ungewöhnliche Ostern – ungewöhnliche Geschenke.

    Machen wir das Beste draus! Jammern hilft nicht. Obwohl wohl jeder von uns jetzt Opfer bringen muss, geht es uns doch hier in Deutschland vergleichsweise gut.

    Bleibt alle gesund!

    Liebe Grüße, Sibylle von miteigenenhaenden

  2. Introvertiert bin ich auch. Ich geh ungern aus mir raus. Meine Schwester und ich sind sehr nah gekommen. Wir sind füreinander da. Soweit es möglich ist.

    Ich bin auch feinfühlig und wirke gerne im Hintergrund. Manche können im Vordergrund sein und wirbeln. Ich nicht. Ich kämpfe mit anderen Mittel, meine Stärken sind andere.

    Das ist gerade die Gefahr, daß ich mich zu sehr isoliere und Zuviel alleine bin.

    Ja, die Arbeit. Die IT ist die erste, die bei einer Krise gehen muss. Geht meine Firma pleite, ich sitze mit 54 Jahre bei lauter jungen Hüpfer um die 30 frisch von der Uni. Ich hab nie studiert, habe jedoch ca. 30 Jahre Berufserfahrung. Tja!

    Ist man zu zweit, man stützt sich gegenseitig. Ich bin alleine. Ich bestreite meinen Alltag alleine. Offiziell gehe ich Februar 2033 in Rente. Ich bekomme jedes Jahr die Hochrechnung der Rente. Eine Zahl, die kaum mehr wird., im Gegenteil Ich könnt vlllt heute damit leben, aber in 10 oder 20 Jahre? Ich hab etwas angespart, viele alte Verträge wo man noch etwas bekam.

    Aber ihr wißt ja, die will man los werden. Eine Versicherung hat alle Lebensversicherungen an eine windige Versicherung verkauft, es gibt keine neuen mehr. Hoch spekualtiver Aktionfonds. Bausparverträge oder Sparanlagen werden gekündigt. Riester usw. wurde dem freien Markt überlassen. Die nächste Generation kann sich nichts mehr ansparen. Vor 10 Jahren erst eine Krise. Nun die nächste.

    Die Nachrichten, grausig! Nur ein Thema, aber genaueres weiß man nicht. Ich hab in der Zeitung oder unseren Blättle geguckt. Schaut mal wieviel Positives es gibt! Der Lionclub wollte für einen guten Zweck gespendete Handtaschen verkaufen. Der Termin wurde auf den Herbst geschoben, aber sie hatten trotzdem gespendet! Die Aktion Weihnachtsspende wurde aktiviert. Spenden für die Tafel, daß wie öffnen können. Wer Halt in der Kirche sucht, findet ihn auf anderen Wegen. Es ist so eine unglaublcihe Solidarität! Alle Menschen, sie lächeln und sind dankbar. Darüber berichten die Nachrichten nicht. Das ist die Realität! Wie bei Asterix & Obelix, wir halten zusammen!

  3. Leider ist jetzt das passiert, was vorausgesagt wurde und uns sonst sehr selten passiert : uns sind tatsächlich Lebensmittel verdorben.
    Eine Schnitte Brot und ein Aufbackbrötchen verschimmelt, ebenso ein Biojoghurt im Glas und eine Packung Käseaufschnitt. Der Käse ist im Kühlschrank vor Erreichen des MHD verdorben. Der Biojoghurt nach nur einer Woche. Wenn man Sachen aufspart anstatt sie wie sonst zu verbrauchen verderben sie eher. Die Schnitte Brot wohl, weil die Tüte damit nicht im Kühlschrank lag ,das Aufbackbrötchen gehört meinem Sohn, deshalb hatte ich es nicht ganz im Blick. Die „Krise“ hat unsere Vorratshaltung verändert . Wir kaufen sonst kein geschnittenes Brot in Tüten. Mittlerweile backe ich auch selbst und einmal die Woche bekommen wir ein Biobrot geliefert. Die Käsepackung haben wir sonst auch nicht, wir kaufen sonst Aufschnitt freitags unverpackt auf dem Markt, da ist uns noch nie etwas verschimmelt. Vermutlich war da ein Mikroloch in der Verpackung. Dann wird es zur Brutanlage. Reste vom Mittagessen sind unter absoluter Kontrolle. Nudeln und Erbsen sind z.b. auf der selbstgemachten Pizza gelandet.
    Insgesamt ist mehr da und ich muss mehr kontrollieren. Lebensmittel die über Nacht verderben erwische ich nicht zu 100%. Den Kühlschrank habe ich jetzt ein Grad runtergestellt.

  4. In der Kleingartenanlage in unserer Nähe kennen wir wohl schon jeden Garten auswendig. Stehe jetzt sogar oft vor Gärten, die abzugeben sind und überlege, ob ich mir nicht auch einen zulege. Gerade in der jetzigen Situation scheinen auch andere über so etwas nachzudenken. Habe jedenfalls den Eindruck, wenn ich auch andere Spaziergänger um die Gärten schleichen sehe. 😊
    Mein Pflegekind animiert mich auch noch, sie träumt von einem Trampolin und das passt nicht auf den Balkon.
    Trotzdem, mit 55, kein Mann mehr, der das Handwerkliche stemmen könnte, da muss ich Noch ein bisschen nachdenken. Die Wohnung wird rigoros minimalisiert, was soll dann ein Garten, für den man wieder so viel Zeugs kaufen muss, der einen wieder in die Pflicht nimmt?
    Wäre vor Corona gar nicht auf die Idee gekommen, aber jetzt treibt es einen an die Luft und dann kommt man auf solche Gedanken. 🤔 Was sicher auch an der jährlichen Frühlings-Aufbruchstimmung liegt…

    Wer übrigens Schulkinder im Grundschulalter hat, dem wird es auch nicht langweilig. Täglich drei Stunden sitzen wir an den Hausarbeiten, die jede Woche von der Schule kommen.
    Wer da noch Vollzeit arbeiten geht, vielleicht noch mehr als nur ein Schulkind hat, den kann man jetzt nur bedauern, wenn dann noch derJob der Lehrerin übernommen werden muss.

    LG Heike

    1. Liebe Heike , überleg dir das gründlich. Na ja wir haben neulich eine Frau in einer Kleingartenanlage getroffen , die dort einen Garten mit ihrem Bruder hatte. Der war dann verstorben. Sie alleine konnte es nicht. Ein einziges schmerzendes Gelenk , Rückenprobleme oder sonst was können es unmöglich machen. Gartenarbeit ist Bückarbeit. Du könntest den Garten mit jemandem Fremden in ähnlicher Situation teilen, das wäre allerdings nicht mein Ding. Es gibt ja auch Partyvolk und auch Großfamilien, Kollegen und Bekannte , die den Aufenthalt dann schwierig machen könnten. Das müsste man dann absichern.

    2. Das eigene Gärtchen. Das ist viel Arbeit. Die Großeltern hatten zwei Wiesen, ein Acker, jeweils 10 – 15 ha,, hinter dem Haus ca. 100 qm. Sie hatten es hoffnungslos übertrieben. Jede freie Minute, wir Kinder saßen zuhause alleine, hatten Probleme in der schule (jeden Montag Aufsatz schreiben!). Im Frühjahr warfen wir vieles weg. Mein Vater hatte sich alleine herumgeplagt, bis kurz bevor er mit 87 Jahre starb. Die Wiesen sind verkauft, der Acker verpachtet.

      Ich habe gedacht, die 100 qm hinter dem Haus hätte vollkommen gereicht! Ich hab ein gepflanztes Gartenstück gemietet. 49 qm!, die Hälfte. Das ist eine riesige Fläche. Mir machte das auch Spaß. Die Luft, die Erde! Nur wenn man berufstätig ist, schwierig. Ist weiter weg und im September die Haupterntezeit, wird es früh dunkel. Fing im Mai an, da war es nur kalt und schüttete. Leider keine Gummistiefel. Alles schwamm, nur das Unkraut und Kartoffelkäfer gediehen. Ich hatte an einem Tag 6 Schubkarren voll Unkraut gejätet! Mal so grob. 😉

      Schön wars trotzdem! 🙂

      1. Wer Spaß an der Gartenarbeit hat, kann es auch ausgiebig genießen. Man muss nur schauen, wann es eben kein Spaß, sondern Belastung ist. Ich finde Garten mieten und dann abgeben können schon einfacher. Oder – alternativ – den eigenen Garten im Rahmen einer Tauschaktion anbieten? Nach dem Motto: Mach dir deine eigenes Gemüsebeet und dafür mähst du mir regelmäßig den Rasen.
        Ich finde Gartenarbeit und selber Gemüse anbauen bewundernswert, habe aber ehrlich gesagt so überhaupt kein bisschen Lust darauf, in der Erde rumzubuddeln.

  5. Blutspende ging neulich nicht , da waren 100 mit derselben Idee vor mir. Ich hatte mich noch freiwillig bei der Stadt und der Bundeswehr gemeldet für alle Fälle. Die Stadt hat sich heute per Email bedankt, sucht aber echte medizinische Spezialisten. Die andere E-Mail passt dann zum Thema „plötzlich ist alles anders“, darin steht nämlich „Es ist beabsichtigt…Sie zeitnah einzusetzen“. Ich habe den Fragebogen ausgefüllt und unterschrieben zurückgemailt.

    Ich glaube diese ganzen übertriebenen Konsumsachen der letzten Jahre werden länger verschwinden. Erstens haben die Leute weniger Geld, zweitens merken sie hautnah, dass nichts selbstverständlich ist. Die Krise könnte die Menschen erden und auch näher zusammen bringen.

  6. Hey Gabi,
    Vielen Dank für deine Sicht dieser Dinge. Sehr komische Situation gerade. Ich bin auch eher introvertiert und habe kein Problem damit, weniger Leute zu sehen. Außer meine Mutter, sie vermisse ich schon sehr.
    Was aber eher ein Problem für mich ist, ist die fehlende Bewegung. Ich merke, wie ich schlechter drauf bin. Da hilft es nur entweder sehr früh oder sehr spät spazieren zu gehen. Oder man hat das Glück und ist relativ außerhalb einer Stadt. Dort ist ja auch eher weniger los.
    Nichtsdestotrotz sehe ich das gerade als große Chance zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Wann hatte man denn das letzte Mal so viel Zeit für sich selber?

    Liebe Grüße
    Caro

    1. Rausgehen und sich bewegen geht doch. Nur halt nicht in einer Gruppe. Also Fahrrad fahren, spazieren gehen, joggen etc. – Das kann man dann gleich als Achtsamkeitsübung nehmen und ich finde derzeit ist auch die Luft besser (weniger Autos, weniger Luftverkehr).

      Ich habe auch ständig die Leute im Kopf, die so gar keine Zeit haben im Moment, weil sie im Gesundheitsbereich arbeiten oder Stundenlang an der Supermarktkasse sitzen oder Mundschutzmasken im Akkord nähen usw. usw. usw.. Jede Menge Alltagshelden.

      1. Ja, die vllt. um ihre Kinder und andere kümmern usw.

        Ich mach HomeOffice. Aber ich guck, daß ich abends noch eine Runde um den Block spaziere. Gestern war ich auf eine größere Runde, in der näheren Umgebung, mittags bevor alle kommen. So schön!

        Mein Kollege wollte mit seiner Familie zur Burg Teck. Da oben kann auch wunderbar wandern. Verläuft es sich auch gut. Aber sämtliche Wanderparkplätze waren gesperrt.

        Wenn mein Urlaub im Mai storniert wird, ich will raus! Der Schönbuch ist gleich in der Nähe. Orte wie Bebenhausen kennt ihr sicher? Als der letzte Württembergische König abdankte, zog er hierher. Seine Frau starb 1946. Daneben ist ein altes Zistierzerkloster, wo der erste Landestag Württemberg-Hohenzollern stattfand. Paar Kelten waren auch in der Nähe. Turn & Taxi gründeten eine Poststraße. Kennt ihr eure Umgebung und Geschichte?

        1. Der letzte König hatte meine Omi als Kind noch gesehen. Er war sehr den Bürger zugewandt und beliebt. Von ihm gibt’s im Jagdschloß ein Foto mit seinem preussischen Vetter. Er locker ein Knopf offen, sein Vetter akkurat gekleidet.

          Die Gebäude sind nun alle geschlossen. Auch die Aussichtstürme. Guckt es euch trotzdem an. Sucht im Internet. In meinem Ort gibt’s noch eine alte Friedenslinde. Im Nachbarort die gleiche, jedoch musste gefällt werden.

          Habt ihr euch gewundert, warum so eine riesige gotische Kirche in einem bäuerlich geprägten Ort gibt? 😉

  7. Nach den ersten Zeilen dachte ich bereits, dass du mir aus dem Herzen sprichst. Ich finde viele Menschen die bereits einmal eine Nase in das Thema Minimalismus, oder Achtsamkeit gesteckt haben und vielleicht introvertiert sind haben es derzeit etwas einfacher. Insgesamt hoffe ich das wir nebst der ganzen negativen Entwicklungen auch die gelegenheit ergreifen können aus der Krise zu lernen.

    Tu mir den Gefallen und bleib bitte Gesund.

    1. Ich werde mein bestes tun. Dir ebf. viel Gesundheit. Zum Glück sind die meisten Menschen inzwischen wirklich sehr besonnen und rücksichtsvoll – allerdings auch vorrangig außerhalb von Supermärkten. Dort bin ich mir vereinzelt nicht so sicher, ob das Virus wirklich nur auf die Lunge geht…

  8. Mahlzeiten, Wasser zum Hände waschen, Seife, Toilettenpapier. Heizung.

    Das alles wird von einem Großteil der Bevölkerung tagsüber außerhalb der eigenen Wände genutzt.

    Diese Güter werden nun zu Hause verbraucht. Bei uns also statt 1 Mahlzeit 4. Toilettenpapier doppelter Verbrauch (?!).

    Die Leute, die andere wegen der Einkäufe beschimpfen sollten sich was schämen. Nicht jeder mit vollem Einkaufswagen ist Single. Diese Hamsterkäuferhetze ärgert mich. Frau Klöckner sagt es sei genug da, aber vorher ging es in die Großküchen und Betriebsgebäude, jetzt muss es auf viele Geschäfte verteilt werden. Die Umstellung dauert, nicht der Käufer ist schuld.

    Nasskatzenfutter ist nicht erhältlich im Versand und auch nicht in der Drogerie. Hier kann man nicht wie beim Toilettenpapier argumentieren. Wurde gehamstert oder nicht angeliefert ?

    Hier wird gerade von Stress berichtet : Leute, die zum ersten Mal HomeOffice machen und technisch verzweifeln, dazu die familiäre Situation ( Kinder, Tiere, Partner) im Hintergrund und die Situation in den Geschäften. Die Hotline wurde vor blanken Nerven gewarnt.

  9. Hallo Gabi, Ich wünsche Dir alles Gute und bleib gesund! Ich wäre sehr gerne in meinen 28 qm isoliert, muss aber weiterhin ins Büro, wo nicht alle Abstand halten. Als mehrfach-Risikopatientin ist mir sehr mulmig zumute. Bin gerade sehr froh, das Auto noch zu haben, habe 30 km zur Arbeit.
    Privat haben mein Partner und ich beschlossen, uns erst einmal nicht mehr zu sehen, um getrennt vielleicht handlungsfähig zu bleiben, auch was die Versorgung meiner Mutter etc. angeht.
    Langweilig war mir noch nie im Leben, ich könnte es gut ein paar Wochen hier aushalten. Hab heute Mittag auf dem Balkon in der Sonne die Schraubensammlung sortiert und beschriftet, die vom Renovieren übrig war, sehr entspannend!
    Wenn meine Arbeit finanziell wegfällt, wird es eng, aber machbar. Hab’s mir ausgerechnet, zur Beruhigung. Wenn nur meine Lieben diese Geschichte alle überleben.
    Viele Grüße Petra

    1. Hallo Petra, bitte komm vorbei und hilf bei meiner Schraubensammlung :lach: Ich habe vor Jahren Mal so einen kleinen Plastikkoffer gekauft, sehr flach mit Trennwänden. Vielleicht so 40 Mal 20cm. Der quillt über. Früher habe ich gerne gepuzzelt, ich sollte das mit dem Schraubenzeug auch schaffen. Bei Bauhaus kann man ja alles einzeln kaufen. Nur teure Spezialteile, da muss man aufpassen, z.b. Dübel für Gipsplattenwände, sauteuer und nur im Mehrfachpack.

      1. Zu gerne würde ich auf einen Minimalisten-Plausch vorbeikommen und auch glatt deine Schrauben sortieren! ; -)
        Wir haben die Schrauben auch einzeln gekauft, ein paar mehr jedesmal, kostet auch nur ein paar Cent. Da neigt besonders mein Partner dazu, statt zu suchen neue zu kaufen. Jetzt gibt’s keine Ausrede mehr! Durchsichtige Sortierkästchen gab’s übrigens im 1-Euro-Markt. Von der Ikea Küche waren viele Kleinteile übrig, da habe ich nur wenige behalten, den Rest gestern entsorgt. Gutes Gefüh, den Abstellraum immer ordentlicher werden zu sehen! Viel Spaß beim Schrauben -Puzzle!

  10. Ja die Situation ist schon reichlich seltsam. Wir haben Ausgangssperre in Bayern, wobei ich das gar nicht so wild finde, da ich ohnehin nicht großartig in Kneipen oder Biergärten unterwegs bin. Einkaufen etc. geht ja weiterhin und auch Sport und Spaziergänge sind weiterhin erlaubt.

    Mal abwarten wie sich die Sache entwickelt. Ich hoffe die Maßnahmen greifen und in ein paar Wochen sieht die Sache schon wieder besser aus.
    Bis dahin mache ich Home-Office, was auch ganz gut funktioniert. Sogar Meetings gehen problemlos über Online-Tools.

    Gruß
    Fuseboroto

  11. Ich will auch:

    Weniger im Netz sein, belastet mich nur, innehalten/durchatmen und weiterhin keine Sozialkontakte live.

    Nutzt bitte ohne Scheu die Angebote zum kontaktlosen Einkaufen lassen, wenn Ihr Risikogruppe seid. Gibt’s in einigen Städten. Bin noch gut bevorratet. Bei Bedarf werde ich mich aber da melden.

    Der Balkon ist gerade Gold wert. Ich hoffe, es fängt keiner an zu singen. 🙂

    1. Die Sache mit dem antizyklischen Einkaufen läuft ja derzeit auch nicht ohne Weiteres – Samstag, morgens um kurz nach 8 Uhr: Ca. 30 Leute in einer Schlange vor dem Biomarkt, aber immer gut auf Abstand. Die Schlange ging bis zum benachbarten Tappas-Laden, aber der hat ja derzeit eh zu.

      1. Ich meinte dieses Einkaufenlassen, Gabi. Da gibt man on nur seine Adresse und wird angerufen und jemand kauft als Risikogruppe für dich ein.

        Ich verstehe das Schlangestehen nicht, wenn sich das Virus bis 20 min hält und man steht dann genau auf der Position, wo gerade vorher jemand mit Virus stand und nieste oder telefonierte.

        Lg
        Ich nehme gerade mein Sofa auseinander. Muss mich ja irgendwie beschäftigen.

        1. Hm, ja ok, habe mir auch schon Sachen mitbringen lassen. Da gibts hier aber Leute, die das noch sehr viel dringlicher brauchen als ich. Aber das muss auch ich jeweils im Einzelfall dann entscheiden, wie es die beste Lösung ist.
          Derzeit ist es zum Glück so, dass mir beim Einkaufen kein schniefender und schnaufender Mensch begegnet, zum Glück und was ja nicht unbedingt was heißt. Aber:

          Das war noch in den Vor-Corana-Zeiten ganz anders. Z.B. im Winter an der Kasse x-fach: Hust, schnief, schneuz. Dann mir das restliche Kleingeld in die Hand drücken wollen. Bin dann auf kontaktlos Zahlen umgestiegen…

        2. Tanja „Sofa auseinander nehmen “ toppt „Schraubensammlung“ sortieren“ :lach:
          Es gibt zwei Strategien : tot stellen und Angriff. Sofa auseinander nehmen ist definitiv Angriff 😉

          1. Haha!
            Ich suche Gabis Podest in weiß. Bin schon mal daran gescheitert. Also diese Dübel, die oben eckig sind, verschwinden nicht in hohlen Gipswänden. Ich hab doch tatsächlich so einen Nachbarschaftsverein gefunden für meine Probleme von neulich. Wenn die Zeiten mal wieder anders sind, rufe ich da an. 🙂

            Lg Tanja

          2. Die Podeste, die ich habe, gibts nicht mehr. Aber es gäbe eine Alternative. Mir ist aufgefallen, dass ich die beiden Podeste nie getrennt nutze, immer zusammen. Hätte ich die Podeste nicht, würde ich mal schauen, ob Gigapur funktioniert (einfach mal die Suchmaschine anwerfen). Dieses Teil im Bedarfsfall dann weiß streichen, fertig.

      2. Die Leute denken eben alle dasselbe. „Ich gehe dann einkaufen, wenn es sonst leer ist“, also um die Mittagszeit oder früh am Morgen, später Abend.
        Fakt ist: Wir können vor dem Problem nicht weglaufen und uns nur eingeschränkt schützen. Bekommen werden wir das Virus so und so irgendwann einmal. Die Frage ist nur: Wann! Wichtig ist eben, dass die Sache entzerrt wird. Ich allerdings bezweifle, dass wir ungeschoren aus der Sache raus kommen. Denn der Sparzwang am falschen Ende, nämlich am Personal, wird sich jetzt bitter rechen. Letzen Endes müssen das die Patienten und die Pflegekräfte/Ärzte ausbaden. Mein Schwiegersohn fängt Anfang April als Arzt im UKE Hamburg an. Ich mache mir Gedanken um ihn und meine Tochter und Enkelchen (6 Monate alt).
        Was mache ich, wenn mich ein Hilferuf ereilt? Ich fahre natürlich hin, auch wenn ich zur Risikogruppe gehöre. Es ist also auch ein Gewissenskonflikt, dem man ausgesesetzt wird. Ich habe noch eine Tochter, die ist schwanger und mit Enkelkind (1,5 Jahre alt). Wenn dort alles zusammen bricht,dann helfe ich natürlich und stelle mein Wohl hintenan. Mein Gewissen fände sonst niemals Ruhe.
        Das sind die Gedanken, dich ich mir mache im Moment

    2. Gestern Abend waren wir kurz spazieren, da haben die von allen Seiten angefangen aus den Fenstern zu klatschen. Etwas bedrohlich dieses dumpfe Geräusch im Dunkeln , man hat ja niemanden gesehrn. Mir fehlt das Verständnis dafür. Muss man alles nachmachen ?!

  12. Was das Klopapier angeht, bin ich sehr relaxt, denn: Ich benutze schon lange keins mehr und bin auf Wasser und Tuch umgestiegen – jedes Mal wie frisch geduscht quasi. 🙂

    LG!

      1. Hmm, also eigentlich nicht anders als beim Duschen 🙂 Erst mit Wasser alles säubern und dann halt abtrocknen. Jedes Mal frisch geduscht quasi. Mittlerweile für mich auch angenehmer als Papier, denn mit dem Papier wischt man ja mehr oder weniger nur alles hin und her…

        LG! 🙂

        1. Ist schon klar, aber danach?
          Was machst du mit den Tüchern? Und was benutzt du für Tücher?
          Kommen die dann mit in die Waschmaschine zur Kochwäsche? Da kommt doch auch ordentlich was zusammen, zumindest als Frau.

          Wenn ich so an meine Kindheit zurückdenke, gab es nicht wenige, die der Tageszeitung ein zweites Leben schenkten, bevor sie dann mit im Klo landete. 🙂
          Nicht gerade besonders saugfähig und angenehm, aber irgendwie hat es auch funktioniert.

          LG Heike

          1. Würde mich auch interessieren ! Vor allem, ähm… die Konsistenz beim großen Geschäft kann doch auch mal weicher sein , bekommt man das wirklich so einfach weggespült oder hilft man mit der Hand nach ? Ich finde das grundsätzlich schon richtig gut, muss aber zugeben das ich mir nicht sicher bin ob es ein bisschen ekelig wird. Vor allem die Tücher müsste man doch recht zeitnah waschen ?
            LG Tina

          2. Also: Ja, mit der Hand hilft man nach. Ja, es ist am Anfang befremdlich. Das liegt daran, dass wir es hier absolut nicht gewohnt sind. In anderen Ländern ist das Bidet ganz normal und gar nicht befremdlich. Nachdem man sich mit Wasser gereinigt hat, kann man einen normalen Waschlappen verwenden, um alles trocken zu tupfen. Der Waschlappen wird dadurch nicht verunreinigt, denn man hat sich ja mit Wasser gewaschen. Anders beim Klopapier: Hier wird die Ausscheidung einfach abgewischt, weshalb das Klopapier ja auch sofort entsorgt wird. Und nebenbei wird man auch nicht richtig sauber, weil wiegesagt (Hinundhergewische^^).

            Wie oft man diesen Waschlappen jetzt auswechselt muss wohl jeder für sich entscheiden. Wie oft wechselt ihr euer Duschhandtuch? Ich verwende exakt einen Waschlappen, denn ich täglich mit Seife und heißem Wasser wasche (eine Waschmaschiene habe ich ohnehin nicht).

            Ich habe kein bisschen Toilettenabfall außer eben die „Geschäfte“, muss kein Platz für Rollen von Papier schaffen und es auch nicht einkaufen. Und noch dazu bin ich jedes Mal frisch gewaschen. Für mich mittlerweile der angenehmste, hygienischere und nachhaltigste Weg.

            Ich hoffe die Erklärung ist jetzt verständlich. Wenn nicht, fragt mich gerne weiter aus 🙂

          3. Vielen Dank für die Antwort ! Vermutlich ist es wirklich eine Gewohnheitssache. Ich denke ich probiere das einfach mal aus . Grade im Hygiene und Kosmetikbereich minimalisiere ich schon länger (wenn ich denke wie viel Zeug ich mal meinte zu brauchen…..). Es ist halt eine Entwicklung und braucht ein Ausprobieren.
            LG Tina

  13. Hallo Gabi,

    die Offline-Zeiten sowie Bewegung und Achtsamkeit finde ich auch sehr wichtig, um durch diese Tage zu kommen. Was die berufliche Situation anbelangt, bin ich gespannt, wie es weitergehen wird, wenn weder Unternehmen noch Privatpersonen ohne Einkünfte weiter agieren können: Meines Erachtens ein gutes potentielles Argument für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

    Alles Gute für die nächsten Wochen
    Philipp

    1. Hallo Philipp, stimmt – das Grundeinkommen hatte ich noch gar nicht im Blick, aber es bekommt wirklich nochmal eine neue Bedeutung. Derzeit gibts ja immerhin schonmal leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld und vereinfachte Abwicklung von ALG2, etc – immerhin.

    2. Das Grundeinkommen müsste aus der Realwirtschaft kommen. Es darf nicht durch Verschuldung des Staates bezahlt werden, weil sonst das Geld immer weniger wert wird. Die Verteilung wäre einfacher, das ganze Betteln und Antragsgestelle würde verringert.
      Ob das Experiment, das Herr Scholz jetzt mit der Neuverschuldung startet am Ende nicht nach hinten losgeht … es gibt gute Gründe für eine schwarze Null, aber was soll man von einem Politiker erwarten , der ein Sparbuch hat, aber keine Aktien. 🙁

      1. Ich bin definitiv alles andere als eine finanzpolitische Expertin. Aber was ich weiß ist, dass unser derzeitiges System mit dem ganzen Papierwust sehr kostenintensiv ist. Damit sind viele Leute komplett überfordert. Ich weiß nicht, wieviele Wohngeld- und ALG2-Anträge ich schon für andere ausgefüllt habe, dann das Bildungs- und Teilhabepaket, die OGS, die die Essensanmeldung online haben möchte etc. etc. Statt erzieherischer Beratung bearbeite ich ständig solche Papierberge, das dauert und kostet. Und nicht nur ich, auch diverse Schulsozialarbeiter und weitere Leute…
        Ok, aber das ist jetzt auch nur der Blick aus dem sozialen Arbeitsalltag.

        1. Mein volles Einverständnis. Auch gerade wegen der Hürden ( Sprache, Amtbesuch, Lesen, Schreiben, Stolz…) .
          Eigentlich bin ich Gegner des Grundeinkommens, wenn man ergänzen könnte, dass Arbeitsfähige weiterhin zur Arbeit verpflichtet werden , dann wäre ich einverstanden.

          1. Wenn die Arbeit dann da ist – es sind gerade bei einfachen Tätigkeiten viele Arbeitsplätze nicht mehr da. Das wird sich weiter verschärfen. Menschen mit den unterschiedlichsten Handicaps fallen schon lange durchs Raster. Auch Akademiker haben inzwischen nicht selten Probleme beim Berufseinstieg.
            Aber das ist ein Thema, da bin ich auch nur Laie.

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