Abstand gewinnen

Manchmal braucht es Zeit, genauer: Manchmal brauche ich Zeit. Ich gönne sie mir. Abstand gewinnen, den Blick wieder neu schärfen, mich immer mal wieder neu ausrichten – insbesondere auch in Bezug auf Achtsamkeit und Minimalismus. Spaziergänge im Wald tun mir da besonders gut.

Ein Waldweg mit Schatten von mir beim Fotografieren

 

Manches, was unter dem Begriff Minimalismus oder Achtsamkeit inzwischen durchs Internet schwirrt, geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf den Keks. Das hatte ich auch schon mal hier und da erwähnt, ich weiß. Ich muss es aber einfach trotzdem nochmal sagen:

Minimalismus ad absurdum

Minimalismus und Werbeklimbim finde ich ganz fürchterlich. Wie in einem Schwall tauchen nahezu zeitgleich immer die gleichen Hersteller und Produkte auf allen möglichen Kanälen auf. Für mich ist so etwas Minimalismus ad absurdum.

Achtsamkeit als Weichspül-Wellness

Und wer so alles achtsame Rituale hat, vereinzelt wurden dann auch noch entsprechende Smartphone-Apps mit Rabattaktion dafür angeboten. Eine seichte, lichtdurchtränkt-ruhige Welt wird da präsentiert, irgendwie scheint alles wunderschön. Geradezu wie das perfekte Leben. Mir kommt dazu einfach nur der Begriff „weichgespülte Wellness mit Businesskomponente“ in den Sinn.

Es geht um Aufmerksamkeit

Es wird um Aufmerksamkeit gebuhlt – ja klar. Das ist nicht neu. Je mehr Views, je mehr Klicks, desto mehr Einnahmen. Auch bei den Influencern steigen die Kosten. Manche müssen ja auch erstmal darum kämpfen, überhaupt in die Region zu kommen, wo man mal ein paar Euros verdient. Und ja: Verstehe ich immer noch. Und nein: Ich mag es immer noch nicht. Ich finde es gruselig.

Unspektakuläres Tun

Ich gehe da lieber weiterhin meinem ganz gewöhnlichen Teilzeit-Job nach. Mit 61 Jahren und nach über 40 Jahren Berufstätigkeit komme ich da oft genug an die Grenzen meiner körperlichen Kräfte, aber ich weiß, was ich tue. Ich weiß, dass meine Arbeit Sinn macht und wichtig ist. Ich brauche dafür keinerlei Klicks, Likes und weiß ich was. Das ist natürlich unspektakulär, schont aber die Nerven und Kräfte für die wirklich wichtigen Dinge – gerade, wenn man nebenbei ja auch noch älter wird. Am Monatsende landen regelmäßige Einnahmen auf dem Konto, die Krankenversicherung etc. ist bereits bezahlt, Urlaubszeiten sind bezahlt, es gibt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und ich bin nicht abhängig von irgendwelchen Algorhitmen, die sich jederzeit ändern und mich in Bedrängnis bringen könnten. So etwas entstresst und es ist letztlich auch eine Variante von Minimalismus.

Was Minimalismus für mich bedeutet

Minimalismus ist für mich immer noch vorrangig ein befreiender Lebensstil. Gerade in den aktuell sehr schwierigen Zeiten mit steigenden Preisen bin ich froh, nicht in irgendwelchen unnötigen Konsumkosten drin zu hängen. Kein Dispo, kein Kredit, kein unnötiger Technikklimbim, keine Abos. Die Heizkosten sind bezahlt und ein paar Rücklagen sind auch noch drin. Staubsaugen kann ich immer noch alleine, dafür brauche ich keinen Roboter mit WLAN-Anbindung, der mal so eben nebenbei meine Wohnung für den Hersteller vermisst. Die Quadratmeter, die ich nicht habe, muss ich auch nicht als Miete bezahlen und die brauche ich auch nicht staubsaugen. Sehr praktisch. Bin ich froh, dass ich nicht einen von diesen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen habe. Die brauchen ja auch wieder Strom. Ich lebe seit über 6 Jahrzehnten prima ohne solche Möbel mit Stromanschluss.

Wie ich Achtsamkeit / Meditation lebe

Achtsamkeit, speziell Meditation gibt es immer noch in meinem Leben. Varianten, die zu meinem persönlichen Bedarf passen, habe ich im Laufe der Jahre selbst entwickelt. Die üblichen Meditationshaltungen gehen von Menschen mit halbwegs normalem Rücken und durchschnittlicher bis guter Gesundheit aus. Das passt bei mir nicht. Ein von Geburt an gespaltener Lendenwirbelbogen hat einfach nicht die Stabilität wie sonst so üblich. Ich lehne mich grundsätzlich an, entweder mit dem Becken, dem ganzen Rücken, der Lendenwirbelsäule. Ich bewege mich zwischendrin bewusst, dehne mich auch immer wieder gezielt – egal, ob ich nun 10 Minuten oder eine halbe Stunde meditiere. Mein Körper gibt da den Rhythmus vor, nicht die Uhr. Manchmal baue ich bewusste Gehmeditationen in meine Abläufe ein. Mir tut das gut. Mit Wellness, „alles ist schön“ hat das aber überhaupt nichts zutun. Perfekt ist da nichts. Es ist für mich immer noch die ständige Übung, den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen. Das hilft mir immer wieder raus zu kommen aus dem Alltagsgeschehen, dem ständigen (Re)-agieren auf dies, das und jenes. Abstand gewinnen, durchatmen, aufatmen, mich neu sortieren.

Freiheit

Eine Konsequenz, die sich daraus ergeben hat ist, dass ich das Schreiben auf diesem Blog immer noch sehr mag. Ich finde den Austausch mit Euch einfach phantastisch. Vereinnahmen von Trends, Meinungen und Moden: Nein, brauche ich nicht. Der wilde Run auf Klicks und Likes ist mir auch ehrlich gesagt viel zu anstrengend und fremdbestimmt.

Ich liebe die Freiheit, habe gerne meinen eigenen Kopf und mache lieber mein eigenes Ding  😉

24 thoughts on “Abstand gewinnen

  1. Liebe Gabi,

    es gibt Menschen wie Dich, die wissen was ihnen gut tut, die einen Beruf haben der ihnen – zumindest manchmal – Spaß macht, die herausgefunden haben was sie wollen oder nicht und die schon einiges an Lebenserfahrung haben. Dann gibt es (junge) Menschen, die den Minimalismus als Trend entdecken – was per se gar nicht schlecht ist – und noch gar nicht wissen was sie machen sollen. Die die Entscheidung – was möchte ich ein ganzes Leben machen – nicht treffen können oder wollen, weil es heutezutage eben so viele Möglichkeiten gibt.
    Genau diese jungen Menschen suchen einen Platz in dieser lauten, schnellen Welt.

    Ich bevorzuge den Faktor Zeit. Für meine Hobbies wie das bloggen, lesen, Yoga, die kreativen Sachen als Ausgleich zum Beruf. Social Media gehört nicht rein. Ich glaube, an diesen Punkt wird die heutige Generation auch noch kommen. Im Bekanntenkreis verändert sich da gerade auch viel, wir kommen halt in so ein Alter….;)
    Ich mag nach wie vor Blogs, wie Deinen und auch viele andere. Ich lese gern, schon immer. Und kann mir so aussuchen, was ich lese.
    LG Julia

  2. Hallo Gabi,

    ich unterschreibe jedes Wort unter deinem Absatz „Was Minimalismus für mich bedeutet“.
    Zitat von dir:
    „Eine Konsequenz, die sich daraus ergeben hat ist, dass ich das Schreiben auf diesem Blog immer noch sehr mag. Ich finde den Austausch mit Euch einfach phantastisch.“

    Danke, geht mir genauso. Ich lese hier sehr gerne.

    Mit meditieren habe ich es nicht so. Mag allgemein nicht still rumsitzen, egal in welcher Körperhalterung. Lieber Tätigkeiten ausführen, die kein großes Nachdenken erfordern und dabei total abschalten. Waldspaziergang ist das schönste, jedoch schwieriger regelmäßig durchzuführen. Dauert etwas, bis ich aus der Stadt raus bin, dafür ist nicht immer die Zeit.

    Viele Grüße

    1. Sitzmeditation passt definitiv nicht für jede/n. Muss es auch nicht. Es ist einfach auch typabhängig. Ich kann es körperlich wegen meines Rückens z.B. auch nur begrenzt. Aber was solls? Es gibt ja viele Möglichkeiten und Wege. Monotasking statt Multitasking, also immer nur eine Sache machen. Das kann man eigentlich ständig in den Alltag einbauen und zwar bei fast allen Gelegenheiten. Das tut sehr gut. Rausgehen, bewegen (mal ohne Dauergedudel auf den Ohren und das Handy mal im Flugzeugmodus), ist auch eine prima Sache.

      1. Mein Handy hat nur die notwendigsten Funktionen und wird kaum genutzt.
        Gehöre zu den wenigen Menschen, die z.B. in den Öffentlichen sich die Leute, Löcher in der Luft oder die Landschaft anschauen. Geht eine Fahrt länger als zwei Stunden, nehme ich mir ein Buch mit.
        Laptop zu Hause reicht mir, um den Anschluss am modernen Leben nicht zu verlieren. War allerdings noch nie bei Facebook, TikTok, Insta, Telegramm und wie sie alle heißen angemeldet.
        Musikgenuss gerne auserwähltes zu Hause in gemütlicher Stimmung.
        Musik genießen und sich von ihr davon tragen lassen. Nebenbei läuft Musik nur selten, jedoch immer bei unangenehmen Hausarbeiten.
        Fenster putzen geht nicht per Monotasking.
        Da braucht es was zum mitsingen, um mich überhaupt dafür motiviert zu bekommen.

  3. Hallo Gabi, schön wieder etwas Neues zu lesen von dir. Das Interne verspricht schnellen Reichtum mit wenig Arbeit. Na wer’s glaubt so zum schnellen Geld zu kommen soll sich verkaufen.
    Ich bin sehr froh in einem guten Arbeitsverhältnis zu sein und mir keine Sorgen zu machen über das Morgen. Achtsamkeit ist der Schlüssel zur Ruhe und Zufriedenheit.Ich 60 Jahre freue mich jedes Jahr älter zu werden und die Gelassenheit des Alters zu genießen. Meditation praktiziere ich seit vielen Jahren, Früher hauptsächlich Qi Gong und heute vermehrt Zazen auf meinem kleinen Hocker. Aber am liebsten mache ich Gehmeditation in der Natur. Da ich nur 3 Tage die Woche arbeite habe ich natürlich viel Zeit mich draußen zu bewegen. Eine sehr schöne Meditationsübung ist das Geschirrspülen! Stellt euch einfach bei jedem Teil das ihr spült vor ihr badet ein Baby.
    Achtsamkeit können wir in jedem Augenblick üben, egal was wir gerade machen.

    1. Was für eine schöne Idee mit dem Spülen. Auf diesen Gedanken bin ich bislang noch nie gekommen. Deine 3-Tage-Woche ist natürlich auch eine phantastische Sache und solch doch recht einfachen Aktivitäten wie Gehmeditation in der Natur Erholung pur. Man braucht nicht mal irgendeine App, keine besondere Bekleidung. Sehr simpel, sehr wirksam.

  4. Liebe Gabi,

    wie passend. Sich Zeit nehmen – das mache ich aktuell ja auch. Und das Leben ist einfach nicht dieses perfekte, gedimmte, Glitzer-Life. Echte Achtsamkeit konfrontiert einen auch immer mal wieder mit dem eigenen Inneren, was ja so gerne mit Hilfe von Stimulantien, Klicks, BlingBling überlagert wird.

    Ich habe auch ziemlichen Respekt vor dem ganzen Hamsterrad, das sich so schnell dreht. Naja, von innen sieht es eben aus wie eine Leiter. Am Ende des sich-abhetzens hat man sich dennoch im Kreis gedreht…

    Alles Liebe dir!

    1. Hallo Aura, ja es ist in der Tat eine ziemliche Herausforderung, sich nicht ständig im Hamsterrad platt zu laufen. Das Berufsleben ist in vielen Bereichen aber auch sehr schwierig geworden. Die Sozial- und Bildungsbranche soll immer mehr leisten in möglichst wenig Zeit. Da ist viel kaputt gespart worden, die Bürokratie eine einzige Katastrophe, der Druck immer höher. Leider. Ich bin ja echt bekennender Fan deines Unterrichtskonzeptes und hoffe, du findest da einen guten Weg. Letztlich kann und sollte man sich aber auch nicht selbst kaputt machen. Davon hat niemand was. Man kann immer nur so gut arbeiten, wie es einem das System erlaubt.

      1. „Man kann immer nur so gut arbeiten, wie es einem das System erlaubt.“ – das ist der springende Punkt. Ich weiß auch ehrlichgesagt überhaupt nicht wohin meine jetzige Auszeit mich führt, zurück in die Schule oder woanders hin? Ich weiß es nicht. Was ich deutlich spüre ist einfach, dass dieses ganze Arbeitsverdichtungs-System null zu mir passt und ich am liebsten ganz daraus aussteigen würde. Es wird nicht einfach, einen Mittelweg zu finden, der langfristig zu mir passt. Kommt Zeit, kommt Rat? Ich hoffe drauf…

        1. Zum Glück hast du dich nicht abhängig gemacht mit großer Wohnung, luxuriöser Ausstattung und irgendwelchem unnötigen Klimbim. Dadurch wird sich die Lösung irgendwann natürlich deutlich leichter finden.

        2. Ergänzend:
          Mir geistern ja im Zusammenhang mit dir und deinen Arbeitsmethoden folgende Themen durch den Kopf (die bestimmt viele andere Leute interessieren dürfte):
          Weniger Arbeitsblätter
          Digitale Unterrichtsvorbereitung
          Unterrichtsvorbereitung ohne heimische Krempelberge im Arbeitszimmer
          Mehr Platz im Klassenzimmer (im Kopf, in den Schränken, im Schultornister,…)
          Effektivere Lern- und Arbeitsstrukturen für Schüler und Lehrer

  5. Das den Influenzern überhaupt soviel Aufmerksamkeit gegeben wird wundert mich bisweilen schon. Das ist ja Werbung 24 Stunden NonStop, zudem sehr unglaubwürdig. Aber auch das wird irgendwann vorbei sein, das ist sicher.

    1. Ich kann mir jetzt mal ganz praktisch nicht vorstellen, dass man so einen Influenzer-Job bis zur Rente macht. Die wenigsten dort bekommen so viel Geld, dass sie ernsthaft vorzeitig mit 40 Jahren in Rente gehen. Würde bedeuten 40 Jahre vor der Kamera, da Zeugs erzählen, Zeugs anpreisen? Oh je… Irgendwann kommen andere Themen und diejenigen, die eh nur mit dem Strom schwimmen sind dann wieder weg.

      1. Was ich mir auch immer denke: Kommt man sich dabei nicht manchmal albern vor. Wie so ein Marktschreier, nur mit Bild und Text. Ich habe ja sehr lange im Einzelhandel gearbeitet, davon ein Teil im Verkauf und ich hatte wirklich ein Problem damit den Leuten was aufzuschwatzen. Mich hat das unehrliche daran gestört, aber wenn man was verkaufen will ist das mit der Ehrlichkeit bisweilen schwierig.

        1. Wer als „digitaler Marktschreier“ Probleme genau damit hat, wird es vermutlich schlichtweg einfach lassen. Ich könnte das überhaupt nicht. Müsste ich es aus irgendeinem Grund, käme definitiv nichts brauchbares dabei herum. 🤣

      2. Andererseits gibt es auch welche, die pro Post mal eben fünf- oder sechsstellig verdienen. Da frag ich mich schon auch, was das für eine Welt ist, in der wir da leben. Ich finde es eigentlich ziemlich albern, aber es scheint zu funktionieren. Geld regiert die Welt? Börse regiert die Welt? … Auweia.

  6. Der Körper gibt den Rhythmus vor. Das sagt schon alles. Statt wie die Blöden irgendwelchen Likes, Klicks und Challenges hinterherzurennen, sollten wir viel mehr in uns hineinhören.

    Ich genieße es ebenfalls sehr, dass mir die Festanstellung die Sicherheit und die Freiheit bietet, einfach nur um des Schreibens willen zu schreiben. Und genau das schätze ich auch so an Deinen Beiträgen. Die sind authentisch und erfrischend gerade raus.

    1. Die eigene Webseite, den eigenen Blog – das machen nicht mehr viele Leute. Du bist da sozusagen auch eine der wenigen, die auf diese Weise aktiv sind. Der Vorteil daran: Es ist selbstbestimmt. Keine Abhängigkeit vom Wohl und Wehe der Algorithmen. Ich habe nicht mal dieses ganze SEO-Zeugs, kein Google Analytics, keine sonstige Optimiererei. Trotzdem wird diese Seite gefunden und fleißig gelesen.
      Soziale Netzwerke kommen und gehen. Verschwindet ein Netzwerk, sind alle Follower weg. Sehr schlecht für erwerbsmäßige Influenzer, da kann die Existenz mit wegbrechen. Die Nerven hätte ich nicht.

  7. Meditationshaltung: Die häufig für die Meditation geforderte Körperhaltung ähnlich einem Schneidersitz halte ich für einen westlich geprägten Menschen aus den folgenden Gründen für wenig sinnvoll. 1) Diese Körperhaltung stammt aus einem Kulturkreis, in dem auch heute noch viel mehr auf dem Boden gesessen wird als bei uns. 2) Traditionell ausgeführt gehen den geistigen Übungen umfangreiche körperliche Übungen voraus, welche die Voraussetzung für eine mühelose Körperkontrolle ist. Ohne diese Vorübungen ist die Konzentration auf die Körperhaltung gerichtet, statt auf die Gedanken.
    Es ist sinnvoller eine bequeme Haltung einzunehmen und den Kopf für die Meditation frei zu haben, als ständig an die richtige Körperhaltung zu denken.

    1. Oh vielen Dank für deine Anmerkungen. Das bringst du wunderbar klar auf den Punkt! Genau so ist es.
      Häufig gibt es zwar auch Stühle, die genutzt werden können, die sind für Langbeiner wie mich, aber oft auch nicht passend. Manchmal sind das auch nur größere Hocker ohne Lehne. Einige Richtungen, oftmals im Zen, legen viel Wert auf die klassische Meditationshaltung. Wird da und anderswo vorher geübt, Muskeln gedehnt etc.? Wäre wünschenswert. Ich habe da längere Zeit gebraucht, bis ich die Varianten gefunden habe, die zu meinen körperlichen Möglichkeiten passen.

      1. Was Violetta beschreibt, ist ja der eigentliche Ursprung vom Yoga. Die anstrengenden Haltungen, Dehnung. .. sollen unseren Geist, der wie ein Äffchen von Ast zu Ast springt, (Monkey Mind) zur Ruhe bringen. Es gibt sicher eine Menge vergleichbarer Traditionen mit dem gleichen Ansatz.

  8. Moin Gabi,
    zurück aus deiner Pause? Schön mal wieder erwas von dir zu lesen.
    Ja da stimme ich dir zu, es wird immer noch Minimalismus als Hype durchs INet getrieben und immer noch völlig dran vorbei an dem was es eigentlich ist.
    Ich denk ja, das wird sich auch nicht mehr ändern.
    Immer schön, in diesem Wust noch gleich tickende zu haben und zu finden, mit denen man sich austauschen kann.
    Bei Achtsamkeit ist es, wie du sagst, auch so völlig am Thema vorbei.
    Naja sollen sie machen, ich schau/lese es gar nicht erst, ist mir zu nervig *gg…

    Machen wir weiter unser Ding, liebe Grüße!

    1. Pause beendet, ja. Ab und an brauche ich das für mich. Angenehmer Nebeneffekt ist zeitgleich, dass durch solche Pausen auch ein paar Werbetreibende das Interesse an dieser Seite verlieren und mich dann einfach in Ruhe lassen, ungebetene (erfolglose) „Gäste,“ verlieren dann ebenfalls den Spaß. Das ist ja immer noch ein gewöhnlicher Blog hier und keine Trutzburg.

      Unser Ding machen – ja genau. Es tut so gut, dran zu bleiben. Es gibt natürlich auch noch viele Menschen, die eben nicht auf Socialmedia etc. rumturnen und trotzdem minimalistisch leben – ganz ohne Klimbim und Trara.

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