Qualität statt Quantität

Schon seit längerem beschäftigt mich die Frage nach der Qualität der Dinge. Gerade elektrische Haushaltsgeräte habe ich deshalb in den letzten Jahren reduziert bzw. von vorne herein weggelassen. Ich möchte mich einfach nicht ständig mit dem ständigen Nachkauf von Dingen befassen, nur weil schon wieder irgendwas kaputt gegangen ist. Da habe ich lieber weniger, aber dafür bessere Dinge, also lieber Qualität, als Quantität.

Qualität und Quantität von Bekleidung

Ein weiterer, wichtiger Bereich ist die Bekleidung. Jetzt gehörte ich ja ohnehin nicht zu den modisch interessierten Menschen. Die Farbpalette pink, rosa, pastell und co. finde ich gruselig, ebenso alles, was irgendwie Blümchen, Rüschen ist. Sowas mag ich einfach nicht. Kleidung muss für mich langlebig, bequem und passend sein. Am liebsten ist mir, wenn meine Lieblingsfarbe grün möglichst oft dabei ist. Ich trage Kleidung möglichst lange und üblicherweise, bis es eben nicht mehr geht. Daher wird man mich auf Kleidertauschbörsen auch vergebens suchen. Freiwillig Kleidung tauschen, wenn es nicht zwingend erforderlich ist, käme mir nie in den Sinn.

Leider wenig Auswahl

Schon seit vielen Jahren kaufe ich am liebsten Kleidung, die in Deutschland hergestellt wird. Eine Liste von Herstellern, die in Deutschland produzieren, gibt es hier: http://cobajo.de/  Neben Umwelt- und Sozialaspekten (gerechtere Löhne, kürzere Wegstrecken etc.), spielt die Qualität der Bekleidung für mich eine wichtige Rolle. Leider fand ich aber in den entsprechenden Geschäften und im Onlineshop seit vielen Jahren vorrangig nur eine sehr eingegrenzte Farbauswahl. Vorbei die Zeiten, in denen ich einen tannengrünen Pullover kaufte, der dann bei häufigem Tragen 5 Jahre hielt. Daher habe ich dann mal andere Kleidung von anderen Herstellern ausprobiert. Die ganz schlimme Fastfashion-Ware habe ich dabei bewusst ausgelassen. Das Ergebnis der letzten ca. 3 – 4 Jahre: Gruselig: auch nachhaltig produzierte und entsprechend teure Ware, war nach wenigen Wäschen hinüber. Nähte lösten sich vorzeitig, Reißverschlüsse sind seit Jahren ein Drama, verwaschene Farben. Manchmal bekam ich Hautausschlag, manchmal hatten die 100%-Baumwolle-Shirts dann doch Plastiknähte und die rieben unangenehn auf der Haut. Außerdem war ich ständig damit beschäftigt, irgendwas wieder neu zu kaufen. Denn sehr schnell ging wieder etwas so kaputt, dass es sich nicht mehr lohnte, es zum x.ten Mal zu reparieren.

Fast-Fashion ist ein Qualitäts- und Umweltdrama und zudem teuer

Fast-Fashion, also Bekleidung, die nach kurzem Tragen nur noch für den Müll taugt, ist eine Katastrophe: Für die Umwelt, meine Nerven, aber Billigkleidung bzw. Fastfashion ist auch schlecht für den Geldbeutel. Unsere Altkleider-Container laufen über, viel Billigzeug ist so schlecht, dass es nicht mal fürs Recycling reicht. Statt 10 Billigshirts für je 5€ kann ich für etwa den gleichen Preis auch 2 gute Shirts kaufen. Da diese gleich mehrere Jahre halten und nicht nur wenige Wäschen, spare ich durch die bessere Qualität letztlich auch noch Geld.

Meine finanzielle Investition

Eine Lösung aus diesem Dilemma war eine finanzielle Investition – nein, nicht an der Börse. Es war eine finanzielle Investition in meinen Bekleidungsbestand. Als der Hersteller meiner Wahl grüne Langarmshirts hatte, habe ich gleich 10 Stück davon gekauft. Insgesamt habe ich nun 15 Langarmshirts. Reichlich viel für meine Verhältnisse. Bei Jacken bin ich dann letztlich zu dem Kompromiss gekommen, dass es dann eben auch dunkelblau sein darf. Aber auch nur, weil es passende Farben seit Jahren nicht gibt. Schade.

Mein „Kleiderschrank“

Unten auf dem Foto mein „Kleiderschrank“ – mit den vielen grünen Shirts. Der Schrank ist eigentlich ein Oberschrank für die Küche (Maße 80x60x35). Das darauf liegende Holzbrett ist ein Reststück, welches zufällig gut passte. Shirts und Hosen liegen in 2 Reihen. Zur Zeit: Sommersachen hinten, Wintersachen vorne. Outdoor-Jacken hängen an der Garderobe. Der Schrank sieht minimalistischer aus, als er ist. So viel Kleidung hatte ich zu früheren Zeiten nie.

 

Geöffneter Schrank (Größe 80x60x35) mit Kleidung

 

Zum Weiterlesen:

Kleidung und Nachhaltigkeit:

30 thoughts on “Qualität statt Quantität

  1. Qualität, ein interessanter Ausdruck, lateinisch qualitas Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand) hat drei Bedeutungen:
    a die Summe aller Eigenschaften eines Objektes
    b die Güte aller Eigenschaften eines Objektes
    c die der Handlung und deren Ergebnissen vorgelagerten individuellen Werthaltungen
    … und jedes Wesen sieht aus seinem Bewusstsein ganz persönliche Werte darin und das ist doch so toll und abwechslungsreich.
    Ältere gebrauchte Möbel, gediegener, ehrlicher Bauart wie auch Klassiker gewinnen mit Spuren des Gebrauchs an „Schönheit“ , denn es gehört einfach zu ihnen. Material, dass mit dem Alter und den Gebrauchsspuren ehrlich älter werden darf, ist wie mit uns Menschen, wir dürfen zu unserem Alter stehen, denn zum Alter entwickelt sich auch eine (hoffentlich grosse) Portion Weisheit, die uns leuchten lassen. Auch im Material hochwertige Jacken, Mäntel, Schuhe gewinnen mit der Zeit, mit den Jahren oder sogar Jahrzehnten an ganz persönlicher Zuneigung, Liebe, man weiss deren Vorzüge und schätzt die Dinge hoch.
    Unmodischisches, zeitloses Design ist eines der höchsten Ziele von Designern der „Klassiker“ und oftmals gelingen solche Würfe aus dem Nichts, unverhofft doch sie erobern Herzen von treuen Trägern. Mit einigen solchen Qualitäts-Ikonen lebt es sich persönlich bequem, zeitlos und zum Personentyp passend – kurz mit sich zufrieden. Und das ist doch ein erfolgreiches Ziel. Wünsche allen Schreiber- und Leser-Lingen zufriedene Momente.

  2. So wenig Kleidung wie du, Gabi, hätte ich auch gerne.
    Respekt!

    Bei mir ist das noch ein kleines Ärgernis, weil es mir immer noch zuviel ist.
    Doch ich kann leider nichts mehr minimieren.
    Schon allein für das Fahrrad, weil ich auch im Winter fahre, solange kein Glatteis ist. Zwiebelsystem. Da kommt schon was zusammen.

    Bürooutfit ist bei mir im sozialen Bereich zum Glück entspannt, da reichen Jeans.
    Die trage ich auch privat und habe wenige Oberteile im Wechsel.
    Da ich überwiegend schwarz trage achtet eh kein Mensch darauf, was ich gerade genau an habe.

    Viele Grüße

    Sonja

    1. Es sieht bei mir auch weniger aus, als es ist. Pullover und Hosen liegen zweireihig im Schrank. Allein 15 Langarmshirts finde ich reichlich viel, früher hatte ich maximal die Hälfte. Fahrradkleidung lohnt sich hier in Dortmund leider nicht, denn Fahrradfahren finde ich hier leider ziemlich gruselig. Kaum Fahrradwege, oft schlechter Straßenzustand, enge Straßen in denen Autos immer noch alles dominieren.

      1. Ich fahre nur Strecken, die mir eingermaßen safe vorkommen. Sonst nehme ich die Öffentlichen. In Berlin hat sich da die letzten Jahre viel getan und es gibt immer mehr Strecken die fahrbar sind. Die Autofahrer sind sensibilisierter. Es gibt Einblenden auf Anzeigetafeln, dass auf Radfahrer geachtet werden soll, 1,5 m Abstand u.s.w. Berlin gibt sich da teils echt Mühe.
        Die meisten zweite Reihe Parker schaffen es mittlerweile sogar auf dem Fahrstreifen für die Autos zu stehen und den Radweg frei zu halten.
        Früher bin ich in Berlin nie Rad gefahren. Soviel Adrenalin hätte ich nicht verkraftet.

        Shirt´s Langarm wie Kurzarm habe ich im Optimalzustand immer zwei/drei zuviel.
        Ohne die wäre ich aufgeschmissen, da gehe ich kein Risiko ein.
        Gute Qualität gibt es nicht immer und überall. Wenn ich was passendes sehe, nehme ich das mit. Außer natürlich, ich habe gerade wirklich genug.

        1. Hier in Dortmund ist auch der Plan, dass sich was bzgl. Fahrrad verbessern soll. Aber bis das soweit ist… ich glaube erst dann an Verbesserung, wenn ich es tatsächlich auch sehe. Mit ein oder zwei schicken Radwegen ist es nicht getan.

  3. Hallo Gabi,

    „Qualität statt Quantität“ ist so ein wichtiges Credo, bei dem ich nicht nachvollziehen kann, warum es noch nicht längst zum Hauptkriterium für unsere Wirtschaft geworden ist. Bis sich das nicht ändert, kann man es leider nur im privaten Bereich umsetzen, wobei sich da ja insbesondere bei kleineren Firmen schon viel tut.

    Jüngst fiel mir auf, dass ein Großteil meines Wunschzettels aus Technikwünschen besteht. Im Grunde mag ich technische Innovationen. Doch ich sträube mich etwas dagegen, weil ich wie du versuche, technische Geräte zu vermeiden. Das spart wertvolle Ressourcen, Zeit und Geld. Jedes Gerät will mit Strom versorgt, gewartet und eines Tages fachgerecht entsorgt und gegebenenfalls ersetzt werden. Von daher nutze ich vorhandene Technik so lang es geht und gehöre definitiv nicht zu den frühen Vögeln was die Adaption von neuer Technik anbelangt, auch wenn sie mich fasziniert. Lieber warte ich ab und schaue mal, was für Macken anderen in der Nutzung auffallen.

    Das gilt auch für Kleidung. Die tägliche Uniform in Hinblick kommt ganz nach meinem Geschmack und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es tatsächlich niemandem auffällt, wenn man stets das gleiche trägt. Jüngst ist es Freunden nur aufgefallen, weil mein Partner sie darauf hingewiesen hat, dass mein Kleiderschrank wie der einer Zeichentrickfigur aussieht. Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, als dass es sie interessieren würde, was andere Menschen anziehen.

    Sei es bei Hosen, T-Shirts, Socken oder Unterwäsche: Wenn mich ein Produkt überzeugt, kaufe ich oft gleich mehrere Exemplare. So habe ich neulich gleich zwei Mal denselben Wollpullover gekauft, den ich nun täglich im Wechsel trage. Vorteil bei Wolle: Sie braucht nicht so oft gewaschen werden, da die Enzyme der Wolle ein selbstreinigende Wirkung haben und geruchsbildende Bakterien unterbinden. Entsprechend lüfte ich die Wollkleidung oft nur und wasche sie alle paar Wochen, wenn tatsächlich Flecken darauf sichtbar sind (Beim Essen passiert eben manchmal doch ein Unglück und bei Kleidung mit direktem Hautkontakt sieht man im Sommer oft Schweißränder.) Wichtig ist hier das Waschen mit niedriger Temperatur, Schleudern höchstens bei 400U/min und der Verwendung eines Waschmittels für Wolle und Seide, damit die Enzyme nicht chemisch gebunden werden, sondern erhalten bleiben. Dann hält die Kleidung tatsächlich recht lang, denn das stetige Waschen beansprucht sie am meisten. Das fällt mir insbesondere bei Baumwoll-T-Shirts auf, die ich täglich wechsle und entsprechend oft wasche. Baumwolle stinkt nämlich leider sehr schnell.

    Lieber Gruß aus Berlin
    Philipp

    1. Es ist dann ja ganz nebenbei auch sehr nervenschonend, dass erstmal die „frühen Vögel“ die neuesten technischen Sachen kaufen und testen 😉
      Und mit deiner Art der Garderobe lebst du ja auch und das sehr gut. Die Mengen an Kleidung explodierten irgendwann in den 90er-Jahren. Aus meiner Sicht kompletter Unsinn, man kann ja eh nicht 3 Pullover und 5 Hosen gleichzeitig tragen.

  4. Ich bevorzuge das Flüssigrezept, damit die Seife für kalte Waschtemperaturen schon aufgelöst ist. Einmal kurz aufkochen, rühren, bis die Seife aufgelöst ist, Soda rein, fertig.

    1. Daunen möchte ich ohnehin nicht kaufen. Auf 1 Kilo „tierfreundlich“ produzierte Daune werden 10 Kilo davon verkauft.
      Aber das Problem lässt sich übertragen. :/

          1. Den mache ich fast immer. Früher wurde das Zeug mit viel Wasser ausgewaschen, heute wird die Wäsche in einer Minimenge Wasser geschwenkt und wenig ausgespült, immer nur so kleine Verdünnungshäppchen Wasser.

            1. Der zusätzliche Spülgang macht wirklich Sinn. Die Waschmaschinenhersteller sparen sich mit der geringen Wassermenge die Energiewerte schön. Ist das Waschmittel gründlich raus, hat man auch kum noch allergische Reaktionen.

  5. Ich kauf mir deshalb alles mehrfach, was toll ist oder mal war. Horte da lieber. Wobei ich das Horten auch schon hinterfrage. Und was nicht passt, muss wieder gehen. Modediktat. Skinnyhosen und Knödelfrisur finde ich ja ganz schlimm. Ich trage lieber Bootcut und eine Nr zu groß. Die Jeans sind schwer zu finden. Hab mir zwei mit kostenlosem Rückversand bestellt. Bestell ich mir dann noch mal, sollten die super sein. Bei den Secondhandhosen hab ich das Waschmittel nicht mehr rausbekommen. Wäre mir viel lieber Schrankleichen zu retten. Am liebsten hätte ich aber wattierte Hosen wie Kinderhosen mit Gummizug. Oder größenverstellbar, weil ich immer so schnell abnehme.

    Geschirr ist auch so ein Thema. Hab grade wieder zu schwere Gläser bestellt. Das wird nix mit uns. Kann einfach nix Schweres mehr heben wegen meinem gesundheitlichen Problem.

    Oder das Allergiethema. Ich hab 4 Jahre lang mein Waschmittel aufgebraucht. Jetzt hab ich erst gesehen, das gibt es gar nicht mehr. Jetzt hab ich ein Problem. Ob ich das von dm vertrage, werde ich an einem Einteiler ausprobieren. Sonst muss ich alles wieder neu waschen. Oben aufhängen. Unten umhängen. Das erste Baby wurde schon mit der neuen Rezeptur ins Krankenhaus eingeliefert. Auch die tollen Putzlappen hat Herr R. aus dem Sortiment genommen. Am liebsten würde ich dem mal schreiben. Dann putz ich lieber mit alten T-Shirts. Frosch vertrage ich nicht. Alles so unnötiger Stress.

    1. Der kaum raus zu bekommende Waschmittelparfüm-Gestank ist exakt das Drama bei Secondhand-Kleidung. Für mich wirklich ein K.o.-Kriterium.
      Mit dem DM Vollwaschmittel (sensitiv) komme ich sehr gut klar. Das Flüssige für Buntes vertrage ich auch gut, damit bekomme ich aber nicht alles sauber. Da hat 🐴-mann eins, das etwas besser ist und der Bioladen. Ich suche ewig, bis ich was parfümfreies finde. Jeder Kleinkram ist parfümiert, für mich der totale Horror. Wenn ein Stempel vom DAAB drauf ist (Dt. Allergie- und Asthmabund) ist das ein gutes Kriterium. An selbstgemacht habe ich mich noch nicht dran getraut.

      DAAB und Waschen: https://www.daab.de/haut/kontaktallergie/im-alltag/waschen-und-co/

      1. Ich mache Waschmittel selbst. Als Weichspüler ein Schuss Essig. Rezept gibt’s bei Smarticular. Flüssgwaschmittel mit Kernseife und Soda. Nur für Wolle und Feines, nehme ich noch Waschmittel (Perwoll) hält dadurch sehr lange.

          1. Ich wasche seit 2 bis 3 Jahren mit dem Flüssigwaschmittelrezept von Smarticular (Seife+Soda). Seit mindestens einem Jahr auch für Buntes. Zuvor habe ich für Buntes deren Feinwaschmittelrezept benutzt, ist aber nicht nötig.
            Klappt gut, nur manchmal kommt so ein Wäscheweißtütchen doch noch zur weißen Wäsche.

      2. Danke, Gabi. Das Flüssige von R. ist noch die alte Rezeptur. Die Hosen waren jetzt beide nix. 😆 Ich wäre froh, ich könnte Rock und Leggins im Winter tragen. Bedeutet bei mir aber den Gefriertod. Ich hatte mir mal Nike Kapuzenjacken gekauft. Hielten genauso lang. Kosteten nur das Dreifache.

  6. Auch die teureren Klamotten, die sind oft Schrott. Halten vllt. eine Saison, dann fallen sie auseinander.

    Im Büro kann ich leider nicht immer das gleiche tragen. Auch wenn es gewaschen und sauber ist. Da hat man schon mehr. Man steht lange an zugigen Bahnhöfen und drin ist es im Winter zum Ersticken warm. Jetzt im Homeoffice, eigentlich brauche ich sehr wenig.

    Ich hab eine 8-kg-Waschmaschine. Frag dich mal, warum für ein Single? Ich genieß es, 60-Grad-Wäsche alle 2 Wochen zu waschen. Zieh ich das Bett ab, komm ich nicht ins Schleudern. Ich hab nur den Wäscheständer, wo lange nichts trocknet. Entsprechend habe ich Handtücher für 3 – 4 Wochen. Da bin ich auch ein Luxus-Schweinchen.

    Da sind wir wieder beim Thema. (Grün liebe ich auch!) Minimalmus ist kein Wettstreit, wer hat die wenigsten Sachen, oder man darf nur ein Kochtopf, ein Teller und ein Löffel haben. Sondern: Die Sachen , die brauche und gerne benutze. Ein bißle Luxus darf auch sein. Ganz bewußt und mit Freude.

    Davon bin ich noch ein gutes Stück entfernt. Ich brauch ein Teil auf oder geb es weiter. Mit der Zeit nähere ich meinem Ideal an.

    Ich geb dir die Frag zurück. Nur du kann es für dich beantworten. Fehlt DIR etwas? 😊

    1. Mehr Farbauswahl, ansonsten fehlt mir nichts.
      Bei Qualität muss man wirklich sehr genau schauen, im Bedarfsfall ausprobieren. Teuer ist natürlich kein Garant für Qualität, aber billig erst recht nicht. Ich habe oben im Beitrag nochmal ein paar Links ergänzt mit Hinweisen, woran man gute Qualität erkennen kann.

    2. Ich bin beruflich üblicherweise recht viel unterwegs. Von Raumtemperatur 16 Grad bis 24 Grad ist alles dabei. Deshalb bin ich irgendwann aufs Schichten umgezogen: Hose, T-Shirt oder Langarm-Shirt, Jacke. Da kann ich mich flexibler auf die Umgebungstemperatur einstellen und der zugige Bahnhof ist auch etwas besser erträglich.

    3. ich hatte im fernsehen mal den Bericht über eine Frau gesehen, die ich glaube 2 Jahre lang im Grunde nur ein Kleid trug (sie hatte mehrere Exemplare davon und auch die Wintervariante) und es hat kaum jemand bemerkt. „Nicht immer das gleiche auf Arbeit tragen“ wird von Frauen überdramatisiert. Bei Herren beschwert sich auch niemand über jeden Tag weißes Hemd schwarze Hose.
      Frauen fällt es eher schwerer, sich zu entscheiden. Wenn man es weniger extrem will, sollte man schauen, was man gern trägt und wenn Ergänzungen anstehen, ausschließlich Kombiteile dazu kaufen. #Kapsel-Garderobe.
      Ich kann den Youtube-Kanal von Audrey Coyne empfehlen, welche ausschließlich wert auf Slow Fashion legt, auf Qualität, Teile die einem stehen, die Capsule-Wardrobe. Ihr Kleiderschrank ist sicher nicht minimalistisch, aber für Minimalismus kann man sich bei ihr gut was abgucken.

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