Ein paar Teile entsorgt

Endlich bin ich mal in die Gänge gekommen, ein paar Dinge zu entsorgen, die schon lange auf meiner Liste stehen:

Das Holz-Bettgestell, welches ich als Basis für mein Sofa genutzt habe. Das Sofa ist lange abgebaut. Nun hat das Bettgestell endlich auch über das bekannte Online-Kleinanzeigenportal einen anderen Benutzer gefunden. Den Zuschlag bekommt dort immer die Person, die mir einen definitiven, verlässlichen, möglichst kurzfristigen Abholtermin anbietet. Eine Bambus-Tischplatte bin ich ebf. auf diesem Weg losgeworden. Die Tischplatte finde ich wunderschön. Sie ist aber sehr leicht und wackelte daher schnell bei meinem Holzdielenboden, der nunmal nie 100% plan ist.

Küchensofa mit Tisch, an der Wand 3 Naturbilder

Die Nähmaschine ist ebf. weg. In einem Video aus dem Jahr 2016 sieht man sie bei Minute 37 nochmal. Ade! Das war eine recht langwierige Entscheidung. Es gab Zeiten, da hat mir die Nähmaschine gut geholfen. Ich habe z.B. vor etlichen Jahren aus vorhandenem Stoff Vorhänge genäht. Allein dafür hatte sich die Anschaffung gelohnt. Vereinzelt habe ich danach noch mal was mit der Nähmaschine repariert, aber eher selten. Aus geplanten Nähprojekten ist nie etwas geworden. Ich habe einfach keinen Spaß am Nähen, mir fehlt die Geduld dafür und daher habe ich beschlossen, dass ich im Bedarfsfall die kleine Näherei nutze, die fußläufig erreichbar ist. Die können das eh sehr viel besser und ich trage so ein klein wenig zum Arbeitsplatzerhalt bei.

Diverses iPad-Zubehör ist auch überflüssig geworden. Nachdem ich das Tablet verkauft habe, benötige ich das Zubehör wie Tastatur und Ständer auch nicht mehr. Es steht in der elektronischen Bucht zum Verkauf, ebenso wie ein kleines, spezielles einfaches Barrenhandy für Schwerhörige, welches noch in meiner Schublade lag. Diese Sorte Handys finde ich vom Hören her sehr viel schlechter, als mein Obstphone, daher machte es keinen Sinn, es zu behalten. Schade, ich bin eigentlich ein Fan von solchen kleinen Einfachhandys, komme aber gerade beim Telefonieren nicht damit klar.

rotes Barrenhandy

Seit Ewigkeiten gab es da noch einen Laptopständer. Klasse Qualität, aber ich müsste mir extra einen Gleitsicht-Officebrille kaufen, damit ich dann überhaupt etwas auf dem Laptop erkennen kann. Der Laptop funktioniert für mich besser ohne solche Ständer. Eine ältere Lesebrille ist inzwischen genau perfekt, dass ich auf dem Laptop alles bestens sehen kann – ohne Laptopständer. Lesebrillen gut eingestellt sind auch sehr viel kostengünstiger, als Gleitsicht-Officebrillen. Also noch ein Teil weniger (der Laptop-Ständer) und ein Teil weniger angeschafft (die Office-Brille). Geld gespart habe ich so auch.

Ach ja, die alten Küchenschränke stehen immer noch im Keller, seit Monaten…. Sie sind bereits hübsch auseinander genommen in einzelne Bretter und warteten darauf entsorgt zu werden. Kommenden Samstag ist es endlich soweit (Update: es wird dann doch der 3.9.): Die Wohnungsgenossenschaft hat organisiert, dass ein Sperrmüllfahrzeug der hiesigen Entsorgungsbetriebe tagsüber ganz in der Nähe  steht. Also werde ich die ca. 15-20 Bretter aus dem Keller schleppen, dann ca. 20 Meter zu dem Sperrmüllfahrzeug tragen, kleine Entsorgungsgebühr, das wars. Das wird dann schon etwas Schlepperei, aber dann ist endlich das Zeug weg. Da kommt wirklich sehr passend.

Kaufen ist einfacher, als entsorgen…

Ausmisten geschieht selten regelmäßig und kontinuierlich, sondern eher phasenweise. Es ist einfach sehr aufwändig. Kaufen ist ja bekanntlich viel einfacher, als den Krempel dann wieder los zu werden. Der Umstand mit dem Sperrmüllfahrzeug passte einfach gerade super. Das iPad hatte ich ja gerade erst verkauft, daher brauche ich auch erst jetzt das Zubehör dafür nicht mehr.

Die E-Bucht finde ich als Verkaufsportal ganz praktisch, ich habe aber keine Lust darauf. Ein freundlicher Mensch hat das für mich übernommen – wunderbar. Tischplatte und Bettgestell nicht vorher abzugeben, war einfach Bequemlichkeit. Da kam mir entgegen, dass demnächst auch die Kellerdecke gedämmt wird. Zeitlich war es da natürlich günstig, vorher mal den dort gelagerten Kram abzugeben und nicht abzuwarten, bis sich Baustaub darauf abgesetzt hat. Und dann diese Dinge, wo man einfach mal aus dem Quark kommen muss. Gelingt das, fühlt es sich einfach klasse an.

Der minimalistische Idealzustand

Der minimalistische Idealzustand ist natürlich, man kauft erst gar nichts, was man irgendwann dann wieder entsorgen muss. Am besten, möglichst wenig Dinge, die man nutzt, bis es wirklich nicht mehr geht. Das spart mühsamen Entsorgungsaufwand.

 

 

 

35 thoughts on “Ein paar Teile entsorgt

  1. „Besser erst gar nicht kaufen“… Bei mir sind es immer wieder Bücher. Ich weiß nicht, wonach ich in den Büchern such[t]e. Hätte ich’s gefunden, wüsste ich es vielleicht schon.

    Fazit: Die für mich besten Bücher habe ich schon. Die Bücher, die bleiben, lese ich gern mehrfach. Oder guck immer wieder mal rein. Gestern beim 2. Mal in einem Buch gefunden: Ein Haus ist ein Ort, wo man sein ganzes Zeugs aufbewahre, während man raus geht, um noch mehr Zeugs ranzuschaffen. Solche Bücher bereiten Vergnügen und dürfen bleiben 🙂

    Stefanie Stahl hab ich auch googlen müssen. Kannte ich vorher nicht. Die Frau mag brilliant sein, wie viele Andere auch!, aber spontan der Gedanke. Nee, nicht noch einer/ eine. Die Dosis macht auch hier das Gift.

    Noch ne Feststellung, die so banal wie wahr ist: die Luft draußen ist sooo viel besser als im (Buch) Laden. Selbst in der Innenstadt. 😉

    1. Sind dann solche Feststellungen, wie die Luft, die draußen viel besser ist, nicht wunderbar? Ich finde solche kleinen, fast banalen Entdeckungen im Alltag sehr praktisch, da sie einen nicht selten auf eine neue Spur bringen.

  2. Für mich immer wieder erschreckend wie groß die Zeitspanne ist zwischen „stell ich eben ab, muss ich dann loswerden“ und dem Datum , wann es wirklich geht. Keller dehnen die Zeit. Aus kurzem Abstellen können Jahre werden.

    1. Ja, es ist in der Tat genau das Problem. Ich habe ja sozusagen gerade den Liftest hinter mir. Vorübergehend mal was aus dem Blickfeld räumen, um eine Entscheidung zu finden (behalten oder abgeben) wäre ja ok, aber das Teil ist weg, nicht zu sehen – und dann fängt die Aufschieberitis an oder man vergisst es ganz. – Nebenbei gesagt, ist das ein Keller, der war früher zur Lagerung der Kohlen gedacht (man sieht es noch…), nicht zur Lagerung von überflüssigem Kram.

  3. Hallo Gabi!
    Du schreibst, dass du deine Nähmaschine abgegeben hast. Hm, ich bin froh, dass ich eine habe, aber bei mir scheint sie besser in mein Lebenskonzept zu passen.
    Seit relativ kurzer Zeit, kann man auch „öffentliche“ Nähmaschinen nutzen. Du wohnst doch in der Stadt: Schau mal nach. Bei uns in der Kreisstadt kann man z.B. in einer Lern- und Erlebniswelt (ich schreibe jetzt keinen Namen) nähen. In Berlin gibt es Nähmaschinen in einer Bibliothek. Ich finde das eine feine Sache.
    Liebe Grüße, Sibylle

    1. Hallo Sibylle, da sagst du was! Stimmt, hier ist es die Stadt- und Landesbibliothek. Von vielem bin ich da wenig begeistert, aber da kann man sich u.a. Nähmaschinen ausleihen. 5 Euro für 28 Tage, plus halt der Bibliotheksausweis. Strom-Messgeräte gibts da auch. Oder Aktenvernichter, ha, aber da habe ich nicht mehr viel Papiere, das lohnt nicht. https://www.dortmund.de/media/p/bibliothek/stlb_downloads/BdD_Liste_22_04.pdf. Das ist wirklich klasse

  4. „Kaufen ist einfacher als entsorgen.“ Seien wir glücklich, dass es so ist. Denn es bedeutet, dass die Masse der Bevölkerung in Deutschland in Wohlstand lebt und mit allem Nötigen ausgestattet ist. Nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg waren Hab und Gut so knapp, dass schon ein zerbrochener Teller ein ernsthaftes Problem darstellen konnte, weil viele Familien so wenig Geschirr hatten, dass nacheinander gegessen wurde und sich zwei Personen einen Teller teilten.
    Trotzdem möchte ich dir darin zustimmen, Dinge erst nach genauer Überlegung zu kaufen. Zum Asketen in Sachen Konsum möchte ich trotzdem nicht werden, auch wenn ich nach Jahren einen Gegenstand nicht mehr benutze und ihn mühsam entsorgen muss. Zurzeit mache ich das mit einer Zeltausrüstung. Ohne Auto echt eine Plackerei. Aber dafür hatte ich in der letzten dreißig Jahren ungezählte wunderbare Zeltausflüge. Hätte ich noch ein Auto, wäre ich mit dem Zelt an die Ostsee gesaust und würde jetzt am Strand liegen.

    1. Es gibt ja immer noch endlos viele Gegenden in der Welt wo extremer Mangel herrscht und wir haben hier die Ecken übervoll mit Zeugs. Erst gestern ging ich an einem Geschäft mit T-Shirts vorbei. Die wurden da für 2 und 3 Euro angeboten. Das ist für mich immer noch ein krasses Missverhältnis.
      Mit diesem ständigen Zuviel besteht inzwischen ja auch die Gefahr, dass wir uns genau dadurch selbst schaden. Es ist eine immense Ressourcenverschwendung, insbesondere, wenn man das Zeug dann nicht mehr nutzt und nur in der Ecke herum stehen hat. Asket muss man deshalb nicht werden. Eher sowas wie Wertschätzung der Dinge und des Aufwands, mit dem diese Dinge hergestellt und z.T. um die halbe Welt geflogen wurden.

      1. Vor einigen Jahren wurde Frau Merkel in den Medien zerrissen, weil sie zu einem privaten Opernbesuch einen langen festlichen Blazer trug, den sie ein Jahr zuvor schon einmal in der Öffentlichkeit getragen hatten. In den Medien wurde eine total kranke Verschwendung von Kleidung propagiert. Zwar musste Frau Merkel als Bundeskanzlerin sich auch als Privatperson in der Öffentlichkeit sorgfältig kleiden, aber wenn sie ein gutes und maßgeschneidertes Kleidungsstück mehrfach trägt, ist das für mich für ein vernünftiger und sparsamer Umgang mit Ressourcen.
        Wer richtig fett etwas für den Umweltschutz tun will (Einsparung von Wasser, Rohstoffen, Energieträgern und Verringerung der Umweltverschmutzung durch Abgase, Müll etc.), geht nicht shoppen (Synonym für geistloses und sinnloses kaufen), sondern überlegt was gebraucht wird, was die Garderobe sinnvoll ergänzt und auch beim zwanzigsten Tragen noch gefällt. Solche Kleidungsstücke werden dann auch getragen, bis sie verschlissen sind. Würden in Deutschland nur 20% der sinnlosen Kleiderkäufe eingespart (Kleidung, die nur 1-2 mal getragen wird) würde das eingesparte Wasser einen großen See füllen.

        1. Ich erinnere mich an diese Sache, das ist wirklich unglaublich – Politik mal außen vor gelassen. Zur Verschwendung von Kleidung kommt hinzu, dass sich dann auch höchst selten ein männlicher Politiker erklären muss, warum er immer den gleichen schwarzen Anzug an hat. Ähnlich äußerte sich Frau Merkel irgendwo auch mal.

          1. Da können die Männer nichts für. Den Anzugvergleich trage ich nicht mit,bdenn es lenkt vom eigentlichen Problem ab. Eine starke Frau würde vor die Kamera treten und verkünden, dass sie das Kostüm jetzt gradseläds noch einmal trägt, weil es ihr gefällt und wenn nicht mehr, dass sie es spendet zum Wohl von xx. Dann ist die Klatschpresse zufrieden, sie will die Geschichte mit dem mehrfach getragenen Kleidungsstück bei Frauen unendlich forcieren. Wer ist das nächste Opfer der Presse und wer hat den Mut sich dem entgegen zu stellen ?

            1. Sehr häufig sind das ja die Frauen, die da so auf die Kleideretikette schauen und zu meckern/tratschen anfangen bzw. sich Druck machen. Männer erlebe ich in dem Punkt meistens viel entspannter.
              Ich erinnere mich an viel frühere Spielfilmszenen, die sich darum drehten, dass die Ehefrau mit dem neuen Kleid herum stolzierte und der Ehemann es nicht bemerkte. 😂

              1. Die Geschlechterklischees sind zu durchbrechen. Alte Filme sind voll davon. Wenn es nicht mehr angeklickt wird , dann verschwindet es. Die Clicks werden gezählt. Themen ausgewertet.

                1. Solche Filme habe ich als Kind angesehen – es gab nur 3 Programme. Die liefen auch nicht den ganzen Tag, da nahm man, was kam.
                  Heute würde ich vor Langeweile vom Stuhl fallen, wenn ich mir sowas reinziehen würde.

                1. Oh Wahnsinn. Zu der Zeit zog gerade das erste TV-Gerät in den familiären Haushalt. Ich diskutierte wenige Jahre später als Teenager über meine erste Jeans („Nietenhose“)

        2. Die Verschwendung von Kleidung hat zugenommen und gleichzeitig ist die Kleidung so schlecht geworden, dass die Verwertungsfirmen der Altkleider kaum noch etwas damit anfangen können. Letztendlich werden wohl die meisten Sachen aus den Altkleidersammlungen in der Verbrennung landen. Ein Wahnsinn! Abgesehen vom Umweltaspekt, habe ich auch immer die Bilder der Näher(innen), Färber(innen) usw. vor Augen, die für einen Hungerlohn meist unter unwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Wobei es egal ist, ob die Klamotten billig oder teuer sind. Leider sind die Markenklamotten meist nicht unter besseren Bedingungen produziert. Die Gewinnmarge der Händler ist nur höher.

  5. Mein Keller ist auch wieder leer. Habe zweimal im Jahr die Möglichkeit, kostenlos den Sperrmüll zu bestellen. Scheint ja langsam eine Rarität zu sein. Dass sich doch noch was bei dir findet. Kleinteilig zum Glück.

    1. Zwei mal im Jahr kostenlos den Sperrmüll bestellen – du Glückliche! Sowas ist ja genial. Das Sofa hatte ich ja schon im Frühjahr abgebaut. Dann war ich mir nicht sicher, ob ich es nicht doch wieder aufbaue (obwohl klar war, dass es keinen Sinn macht…), dann eine zeitlang vergessen. Es war so hübsch verpackt im Keller… Keller sind völlig unminimalistische Orte. Er war so schön leer, dann doch wieder voll. Hätte das Teil die ganze Zeit in der Wohnung gestanden, wäre es längst vorher weg gewesen.
      Also mir ist inzwischen lieber, unsichere Kandidaten bleiben in der Wohnung (und nerven oder werden doch wieder genutzt) oder sie fliegen gleich raus. Keller ist da echt Mist. Den nutzt man am besten gar nicht.

      1. Mir fällt noch ein, Gabi, Stefanie Stahl, die ganz Deutschland therapiert, meinte, unsere „umzugsfreundlichen Wohnungen“ hätten was mit Bindungsangst zu tun. Bei mir frag ich mich das schon länger. Kannst du was damit anfangen?

        1. Ich musste erstmal nachschauen, wer Stefanie Stahl ist… Hm…

          Also ich finde man kann aus jedem Phänomen und jeder Lebensart irgendwas an Vermutungen zur psychischen Konstitution anstellen. Ob es dann wirklich so ist oder vielleicht dann doch ganz anders, ist die Frage.
          Also sowas wie z.B.: Hat wenig Zeug, lebt irgendwie provisorisch – vermutlich Bindungsangst. Hat viel Zeug: Vermutlich Trennungsangst, Angst vor Veränderung, fehlende Zuversicht in die Zukunft. Oder: Muss sich mit vielen Dingen absichern, weil er/sie eine unsichere Persönlichkeit ist, etc.

          Ehrlich gesagt: Ich halte wenig von solchen allgemeinen Aussagen und „Generaldiagnosen“. Wir haben hier in Deutschland rund 80 Millionen Einwohner und gehe mal davon aus, dass es ganz unterschiedlich aussieht.

          1. Also ich finde ansonsten, dass minimalistisch lebende Menschen in der Regel auch nicht wenig Dinge haben, sondern lediglich weniger angehäuften, überflüssigen Unsinn.

        2. Liebe Tanja, das ist ja ein interessanter Gedanke. Ich kenne ihre Bücher, doch das höre ich zum ersten Mal. Und in meinem Fall könnte es tatsächlich Sinn machen. Dieses flexibel bleiben wollen und sich nicht auf einen Wohnort oder auf eine Funktion oder einen Standort für ein Möbelstück festlegen zu wollen, könnte schon dafür stehen, dass man im Zweifel auch schnell wieder weg ist, wenn es zu dicht oder eng wird. Für mich kommt es, seit einigen Jahren getrennt lebend, derzeit jedoch auch nicht mehr in Frage, mit einem potentiellen Partner zusammenzuziehen, mein Reich möchte ich nicht mehr teilen. Lieber gemeinsame Quality time und Erlebnisse als Alltag und Wohnkompromisse. Wie lange das wohl so bleiben wird…? Liebe Grüße aus Wien.

  6. Ach ja, seufz, ich würde da auch gern noch einiges los werden. Aber… Ist nicht alles allein meine Entscheidung. Obwohl mein Partner durch unseren Zusammenzug vor drei Jahren fast seine ganze Wohnung, in der er immerhin seit 32 J. lebte!, „entsorgt“ hat. Was ich als eine Lestung empfinde. So manches Teil hätte er dann später sogar doch gebrauchen können. Er kocht und bäckt …

    Und Dinge loszuwerden auf ebay (Kleinanzeigen) stresst mich. Hat zwar schon 2,3 x ganz gut geklappt, ist aber ein hoher Aufwand.

    1. Küche hat immer das meiste Zeugs, das stört mich oft total, aber vernünftig essen ist auch eine gute und wichtige Sache. Im gemeinsamen Haushalt muss vieles einfach auch zusammen entschieden werden, wenn man den Partner bzw. Partnerin nicht gleich mitentsorgen will 😉 Ebay-Kleinanzeigen: Ja, total nervig. Im Zweifelsfall: Verschenken – am Wochenende reinsetzen und an den geben, der fest zusagt, es spontan abzuholen. Viele Leute sind da so unentschieden oder hätten das Teil gerne, aber abholen wollen sie es nicht. Sonntagvormittag oder -mittag bekommen es viele Leute gut hin, Dinge abzuholen. Und bloß keine Telefonnummer – alles nur per Email.

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