Smartphone-Kompetenz

Chancen und Abhängigkeiten

Die Möglichkeiten und Chancen, die sich insbesondere durch Smartphone, aber auch andere Digitalgeräte und der damit verbundene Zugang zu den Online-Welten bietet, ist gigantisch. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Abhängigkeiten. Diese sind auch gewollt, denn damit verdienen die Anbieter Geld. Je länger wir in einer App bleiben, desto zielgenauer kann man uns dort Werbung einblenden. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Smartphones und andere Digitalgeräte, Smartphone-Apps und auch Webseiten sehr oft genau so programmiert werden, dass wir möglichst oft daran hängen bleiben. Wer mit dem ÖPNV unterwegs ist und sich mal aufmerksam umschaut, sieht kaum jemand, der nicht auf sein Handy starrt: Pling, klick, pling, klick… Die Abhängigkeit funktioniert.

Auch ich mache mir da immer wieder meine Gedanken und probiere immer wieder aus, wie ein sinnvoller Umgang mit den Onlinewelten für mich aussehen kann. Auch mir ist es schon passiert, dass ich viel zu oft und zu lange, im Smartphone herum geklickt habe. Smartphones und Co. sind Geräte, die ich nutzen möchte, ich möchte aber nicht zu einer Art abhängigen Marionette der Hersteller und App-Anbieter werden.

Den Smartphone-„Autopilot“ ausschalten

Um die ganzen Klick-Automatismen auszuschalten, finde ich kleine Zwischenpausen und Hindernisse hilfreich. Hier ein paar Ideen, die ich ausprobiert habe:

1. Webseiten sperren und per Hand frei schalten:

In Zeiten, in denen ich bemerke, dass ich z.B. zuviel bei Youtube herum daddele, baue ich über die Bildschirmzeit eine Sperre ein und schaue überwiegend nur am Wochenende überhaupt dort rein. Will ich bei Youtube was anschauen, muss ich die Seite erst mit einer PIN frei geben. Das dauert und es ist genau die Pause, die ich nutzen kann, um nochmal zu überlegen: Wie geht es mir gerade? Was will ich mir anschauen und warum? Wie lange?

2. Benachrichtigungen ausschalten

Alt bekannt, aber hilfreich. Außer Telefon und SMS (und der Messengerdienst vom Apfel-Smartgerät) sind alle anderen Benachrichtungen bei mir grundsätzlich ausgeschaltet. Mein Standardsatz bzgl. Kommunikation: Ich antworte, aber nicht immer sofort.

3. Apps löschen bzw. erst gar nicht nutzen

Grundsätzlich: In einer App, die nicht installiert ist, kann man sich nicht verlieren – sehr simpel, aber hilfreich.

WhatsApp:
Bei WhatsApp wundert es mich immer wieder, wie viele Leuten diese App recht gedankenlos nutzen. („Das hat doch jeder…“ „Ohne dem geht’s nicht…“) Selbst Lehrer in Schulen und Kindergärten nutzen WhatsApp, was ich mitunter kaum fassen kann. Es gibt doch ein Gerichtsurteil wonach ein Nutzer von WhatsApp verpflichtet ist, von den Kontaktpersonen aus dem Adressbuch erstmal eine Erlaubnis einzuholen, da WhatsApp diese Daten auf den eigenen Servern speichert. Eltern sind bis zum 18. Lebensjahr der eigenen Kinder sogar dazu verpflichtet, die Kinder und Jugendlichen aufzuklären und ggf. zu schützen. Hier ein Ausschnitt aus dem Gerichtsurteil (der Rest ist über den direkt daran anschließenden Link nochmal nachzulesen):

Wer durch seine Nutzung von „WhatsApp“ diese andauernde Datenweitergabe zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden. Quelle: https://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE190000030

Alternativ kann man natürlich WhatsApp nutzen, ohne diese App mit dem eigenen Adressbuch zu synchronisieren. Dann hat man aber nur die Telefonnummern ohne die dazugehörigen Namen, was natürlich schon unkomfortabel ist. WhatsApp nutze ich schon lange nicht mehr. Dann bekomme ich halt mal was nicht mit. Wer wirklich etwas von mir will, erreicht mich auf jede Menge anderen Wegen (Telefon, Email, SMS, Brief).

SocialMedia-Apps
Diese Apps sind ganz besonders so programmiert, die Nutzer davon möglichst abhängig zu machen. Ich nutze diese daher gar nicht, habe auch keinerlei Accounts dort. Alternativ wäre es aber auch möglich, diese Social-Media-Angebote nur über den Browser des Laptops zu nutzen.

4. Holschuld „App öffnen“

Eine Idee von Selim Tolga, minimalismus.ch: Selim Tolga schlägt vor, alle Apps vom Bildschirm des Smartphones bis auf ganz wenige zu entfernen und alle anderen Apps über die Suchleiste zu öffnen. (Siehe hier, Tipp 6: https://minimalismus.ch/zu-viel-am-handy-was-tun/)

Der Bildschirm kann dann (fast) frei bleiben. Ich finde das wunderbar.

Screenshot vom Smartphone-Bildschirm: Telefon, SMS, Videochat-Apps, grauer Hintergrund
Mein Smartphone-Bildschirm
Screenshot Apps über Suchleiste öffnen
Die Suchleiste zum Öffnen von Apps nutzen

 

Bei Android kann man diese Suchleiste auf dem Bildschirm einrichten (keine Ahnung wie das geht…), bei iOS geht dies, indem man kurz von oben nach unten wischt. Gibt man den Namen der App ein, erscheint diese. Evtl. muss man dies nochmal in den Einstellungen unter „Siri und Suche“ einstellen.

Ich finde diese Idee wirklich klasse und auch gut umzusetzen. Auch hier geht es darum, dass man etwas mehr Aufwand hat und genau dadurch nicht mehr so eben schnell eine App anklickt. Für mich ist dies deshalb so genial, weil ich die ganzen bunten Apps dann erst gar nicht sehe und diese auch gar nicht im Kopf habe. Es fehlt dann sozusagen, die Erinnerung zum (sinnlosen) Klick-Impuls.

Gewohnheiten als Chance

Gewohnheiten sind immer gut, wenn man sie gezielt nutzt. Beispielsweise unterwegs das mobile Internet nur dann gezielt anschalten, wenn es benötigt wird. Danach wieder ausschalten. Auch Wartezeiten nicht mit Rumgedaddel am Smartphone überbrücken. Ideen und Kreativität entwickeln sich bekanntlich in genau solchen Situationen, in denen vermeintlich so gar nichts los ist.

Abends das Handy ausschalten, einen traditionellen Wecker benutzen, kein Smartphone am Esstisch, usw. usw. Es gibt endlos viele weitere Möglichkeiten, in denen man auch mitten im ganz gewöhnlichen Alltag auch mal ohne so ein Gerät klar kommt.

Ich gehöre aber leider auch nicht zu den Leuten, bei denen dies alles schon perfekt funktionieren würde. Ich finde aber, es lohnt sich, dran zu bleiben. Gerade dann, wenn man durch kleine Veränderungen neue Gewohnheiten entwickelt, lassen sich diese auch gut dauerhaft im Alltag nutzen – und zwar mit Smartphone. Was nutzt es, wenn ich eine Woche auf mein Smartphone verzichte („Digital Detox“), wenn anschließend alles läuft wie zuvor? Mein Ziel ist daher: Ich bestimme über das Gerät – nicht umgekehrt!

65 thoughts on “Smartphone-Kompetenz

  1. Großes Mittagessen am Wochenende. Alle sitzen noch am Tisch und bis auf zwei Personen daddeln alle auf ihren Smartphones. Ich sage zur Gastgeberin: „Eigentlich könnten auch Pappfiguren am Tisch sitzen. Die sind genauso gesprächig.“ Das jüngste Familienmitglied (16) sieht auf, schaltet ihr Smartphone aus, sagt „Eigentlich ist es unhöflich die ganze Zeit mit dem Smartphone zu spielen, wenn Oma uns zum Essen einlädt“ und steckt es mit einer energischen Bewegung weg. Dann fordert sie ihren Bruder (18) auf, sein Smartphone ebenfalls wegzupacken, was er mit der Bemerkung „Hast ja recht“ auch tut. Nur die Erwachsenen brauchten etwas, um sich wieder der Unterhaltung zuzuwenden. Da hattes das jüngste Mitglied der Tischrunde die Erwachsenen daran erinnert, was Höflichkeit bedeutet.

  2. Ich habe es auch eine zeitlang mit der Smartphone-Nutzung etwas übertrieben, aber es ist mir gelungen, es wieder weniger werden zu lassen. Ich habe viele Apps aus meinem Sichtfeld verbannt, sie sind in tiefem Standby.
    Der Spaß geht ja nun weiter. Stichpunkt KI. Wobei die ja schon längst Einzug gehalten hat. Aber jetzt mit ChatGPT hat es eben eine andere Dimension und verselbstständigt sich.

  3. Liebe Gabi,
    zu dem Thema gibt es echt viel zu schreiben und nachzudenken. Ich versuche wie du eine Balance aufrecht zu erhalten bei der Smartphonenutzung. Im Alltag nutze ich es für viele Dinge als Allzweckwerkzeug und möchte es dafür auch nicht missen (als Stadtplan, für Bustickets, Kameraersatz). Ja, man muss ständig ein Auge auf den Akku halten, das nervt. Und es ist mittlerweile in manchen Bereichen richtig schwer, sie ohne Smartphone zu nutzen.

    Unterwegs ist mir schon oft aufgefallen, dass zunehmend Infotafeln durch Schilder mit QR-Codes ersetzt werden. Wenn ich wandern oder ins Museum gehe, muss ich also das Smartphone rauskramen (bzw. eins haben), sonst kann ich das nicht lesen. Manche Museen bieten gar keine Alternative mehr.

    Kritisch sehe ich auch den Datenschutzaspekt – zu viele Apps sammeln sensible Daten über uns. Daher nutze ich vieles ohne App wenn es geht (im Browser kann man das Datensammeln besser abschalten), oder verwende Open Source-Anwendungen. So wie Open Street Map. Für Youtube kann man zB auch auf eine datenschutzfreundliche Seite wie Invidious zurückgreifen. Da gibt es auch keinen Empfehlungsfeed und auch keine Werbung.

    1. Oh, danke für den Tipp. Individous kannte ich noch nicht. Es geht ja meistens um unsere Daten, damit man uns entsprechende Werbung vor die Nase setzen kann. Damit wird Geld verdient.

      1. Es gibt verschiedene Adressen, über die man Invidious aufrufen kann – sogenannte Instanzen, die dann einzelne Leute am Laufen halten. Die Erreichbarkeit ändert sich immer mal wieder, eine gute Übersicht gibt es bei invidious.io (hoffe der Link ist ok).

    2. OpenStreetMap ist meist sogar aktueller, da die Daten von Nutzern ergänzt und korrigiert werden können. Ich habe auf diese Weise in meiner Umgebung Straßen, Treppen, Pfade korrigiert, ein Haus gelöscht, das vor Jahren abgerissen wurde. Google ist manchmal Jahre hinterher was Daten angeht und bei Routen überhaupt nicht freundlich zu Nicht-Autofahrern. Ich wundere mich, dass die Leute das nicht merken.

      1. Die übersichtlichere Angabe der Hausnummern fand ich bei Openstreetmap schon immer besser. Allerdings sind die Apps fürs Smartphone mitunter für meinen Bedarf schon fast zu detailliert. Da befinden sich unendlich viele Angaben, Möglichkeiten der Einstellungen, etc. – z.T. sehr verwirrend und mir oftmals zu aufwändig. Außerdem natürlich alle möglichen Apps, die auf Openstreetmap basieren, die muss man sich dann alle anschauen, verstehen, dann für eine entscheiden. Das macht Arbeit, die will nicht jede/r. – Privat habe ich beides, nutze es so, wie es gerade am besten passt.
        Dann unterscheidet sich bei mir private und berufliche Anwendung ganz erheblich. Beruflich habe ich da durchaus Entscheidungsfreiheiten, aber Street-View bei Apple und Google ist super hilfreich, um mich an fremden Orten schneller zu orientieren, ich brauche eine möglichst gute Stauansage, etc.. Im beruflichen Kontext gehts vorrangig um den Zeitaspekt, das ist einfach so. Es muss schnell gehen und komfortabel sein.

        1. Letztlich ist es Gewöhnungssache. MapillaryView bei Openstreetmap enstpricht Street-View mit dem Unterschied, dass es tonnenweise mehr Bilder gibt, weil die nämlich von privaten Nutzern eingestellt bze. ergänzt wurden. Wenn mir ein Bild fehlt mache ich ein Foto und stelle es dort ein. Ich hänge nicht von einem US-Unterehmen ab, das mitr die interessante Nebenstraße verweigert, mir aber McDonalds von drei Seiten zeigt.
          Mir ist das auch fast schon zu viel, du kannst wie in einem Film dort wo verfügbar ruckfrei durchfahren, da kommt mit Streetview fast schon wie eine lahme Ente vor mit den simulierten Übergängen zwischen den wenigen Bildern. Das würde unterwegs allerdings Datenvolumen kosten. Es hat alles wieder seine Schattenseiten.
          Crowd ist schlauer als Monolith 🙂

    3. Weniger Apps bedeutet weniger Stromverbrauch. Was da installiert ist und im Hintergrund rumtanzt verbraucht auch noch heimlich Datenvolumen.

  4. Manchmal muss man sich gegen die Ansprüche der Gesellschaft energisch zur Wehr setzten, um das eigene Wohlbefinden aufrecht zu erhalten. Ich benutzte kein Smartphone und bei meinem Festnetzanschluss ist der Hörer noch mit einem Ringelkabel mit dem Telefon verbunden, weil ich leere Akkus hasse. Ständig kriege ich zu hören: „Sie können doch nicht ohne…“ Oder: „Sie müssen doch …haben.“ Man könnte fast meinen, ich würde ohne Bekleidung durch die Gegend laufen. Ich will nicht ständig erreichbar sein, es reicht, dass man mich nach der Arbeit anrufen kann. Über einen handgeschriebenen Brief würde ich mich auch freuen.

    1. Wenn es der Druck von anderen Leuten ist, finde ich es auch daneben. Erst Recht, wo es so viele sehr unterschiedliche Kommunikationswege gibt. Früher gabs nur Telefon und Brief, Telefonieren war super teuer. Heute gibts endlos viele Wege, da gibts keinen Grund für mich, jemanden zu drängeln. Kompletter Unsinn. Erst Recht muss man nicht immer sofort auf alles reagieren. Wozu? Erstmal nachdenken ist doch auch nicht schlecht.
      Etwas anderes ist es, wenn sich irgendwann eine Notwendigkeit ergibt. Wir stehen ja im Grunde immer noch am Anfang der Digitalisierung.

      1. Wer nicht mitzieht gilt schnell als alt oder sonderbar.
        Die Generation, die den PC Jahrzehnte abgelehnt hat muss nun von heute auf morgen „kompliziertes Smartphone“ bedienen, weil sonst Bank oder Bus nicht mehr funktionieren. Die Identifikation per PostIdent ist auch Geschichte. Wer ein Konto eröffnet muss eine VideoIdentifikation per App machen oder bei einer lokalen Bank mit Schalter vorsprechen ( die oft mit Kontoführungsgebühren) . Mit der externen Kamera am PC bzw internen beim Laptop gelingt das meist nicht, weil diese Kameras fürs Home-Office oft eine zu schlechte Qualität haben.

        1. Ich gehe mal davon aus, dass es dann noch ein paar mehr entsprechende Smartphone-Kursangebote geben wird. Oder irgendein Youtuber erbarmt sich und erklärt es (und bewirbt dann gleich irgendein Smartphone oder eine App 😉 )- ob das reicht, mal sehen.

        2. Auf der Arbeit und zu Hause nutze ich die digitalen Arbeits-, Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Bequem vor einem komfortablen Bildschirm sitzend. Aber diese fummeligen Minibildschirme mit winzigen Eingabefeldern werde ich mir unterwegs nicht antun.

  5. Vielen Dank für deine Gedanken und Einsichten zu diesem Thema. 🙂

    Ich habe mich vor ein paar Jahren von WhatsApp verabschiedet (allein aus Datenschutzgründen) und es war eine sehr interessante Erfahrung („Dann können wir ja gar nicht mehr schreiben!“ war eine häufige Reaktion. Ich nutze seitdem Signal und dort sind tatsächlich auch nur Menschen, denen ich wichtig bin und mit denen ich kommunizieren möchte.

    Darüberhinaus nutze ich mitlerweile ein alternatives Betriebssystem (CalyxOS oder LineageOS). Allein das befreit tw. von App Ballast, da nicht immer automatisch im Google-Store integriert ist.

    Was ich ein bisschen traurig finde: die alternativen Wege, also etwas ohne App zu lösen, gehen immer mehr verloren. WhatsApp (o.ä.) wird erwartet und wer das nicht nutzt, macht sich selbst das Leben schwer.

    Sei es drum: ich mag deine Ideen dazu. 🙂

    1. Diese alternativen Betriebssysteme sollen sehr praktisch für Android sein, aber irgendwie für den Normalanwender ohne große Kenntnisse ja auch nicht mal so eben nutzbar. Trotzdem finde ich das eine gute Sache.

      1. Die Smartphones sind zum Teil mit diesen OS fertig kaufbar. Es scheitert nicht an technischen Kenntnissen, sondern eher an fehlender systematischer Vorgehensweise. Anstatt sich etwas zu erarbeiten muss immer gleich jemand gefragt werden. Und das geht halt nicht wenn andere Anderes haben und keine Antwort liefern können. Oft scheitert es schon am fehlenden Ziel oder der Fähigkeit die richtigen Fragen zu stellen. Diese Konsumenten sollten dann lieber bei Google und WhatsApp bleiben und Hilfe zu erhalten.

      2. Das stimmt, es gibt die technische Hürde, bzw. die Schwelle, die die Software/Technik dort mit sich bringt. Genau das ist manchmal auch das Problem: „Convenience“ schlägt „sich Auseinandersetzen“ (was kein Vorwurf ist, das finde ich normal, aber oft ist „Convenience“ heute Teil des Problems). Ich fand den Zeitinvest jedenfalls lohnend und habe seitdem auch ein besseres Verständnis, wie Betriebssysteme und das Prinzip Mobilfunk funktionert. 🙂

        Ich finde es jedenfalls echt spitze, dass du dich mit dem Thema konstruktiv auseinandersetzt. Wenn alle minimalistischer in der Smartphonenutzung wären, würde schon eines erreicht sein. 😀

        1. Ich finde dieses Thema gleichermaßen wichtig, wie schwierig. Die eine Lösung gibts nicht für alle. Und wenn wir von Kindern, Jugendlichen (sinnvolllerweise!) erwarten, dass sie bzgl. Smartphone Regeln einhalten, dann sollten wir als Erwachsene auch mal schauen, wie wir selbst damit umgehen. Und da gibts Zeiten, da nutze ich diese Smartphone-Kiste auch zu viel. Zu Minimalismus finde ich, gehörts einfach auch dazu.

          1. „Man sollte alles von Zeit zu Zeit hinterfragen“.

            Natürlich nur in Grenzen, nicht ständig und alles. Wer alles ständig hinterfragt (ver)zweifelt am Ende…
            Dann gäbe es auch keinen Genuss und keine Unbeschwertheit.

            Wie funktioniert das ?
            Brauche ich das noch ?
            Was fehlt mir evtl. wo es zu lang dauert oder beschwerlich ist ?
            Wen oder was brauche ich um mir selbst zu helfen, wo ich nicht weiterkomme (um nicht zu verzweifeln).

            Beispiele : Fahrradreparatur, Smartphone, „Aussteuergeschirr“, Plastikstrohhalme, Bügeln, alles bei 60 Grad Waschen., Auto, Weichspüler, „industrieller Wäscheduft“ als Sauberkeitsbeweis, Einwegpflanzen voller Chemie zu Weihnachten/Geburtstag im Topf oder als gekaufte vergängige Leichen in der Vase, Deko, noch mehr Deko, Mobil und Festnetz gleichzeitig, Prepaid oder Tarif, ungenutztes Fitnesstudioabo, Dinge von den Ahnen inklusive düstere Möbel, Fernreisen mit dem Flugzeug/Auto, eine Berg voll von „Funktionskleidung“ für jede Jahreszeit und jede Temperatur extra, ….

    2. Wenn viele Signal nutzen dann kehrt es sich um. Nicht aufgeben. Bei WhatsApp landen die Kreativen und Ahnungslosen, die Unbedenklichen und Alleshabenwollenden. Und die, die gar nicht wissen was Datenschutz ist und am Monatsende kein Geld auf dem Konto haben, weil ihnen alles egal ist.

      1. Das ist korrekt. Aber bis es soweit ist, ist es eine gute Alternative. Und selbst wenn alle Signal nutzten… dann hätten wir in Sachen Datenschutz und Datenabfluss schon einiges erreicht. <3

    1. Nachvollziehbar so ein Experiment, wenn jemand so sehr am Handy klebt. Aber schon irgendwie abgedreht, dafür extra nach Thailand zu fahren (ok, vielleicht wollte sie da eh hin…). Sowas ginge ja durchaus auch bei einem gewöhnlichen Wandertrip irgendwo durch die deutschen Mittelgebirge. Genügend Funklöcher finden sich da sicher auch noch 😉

    2. Mit der Welt verbunden. Aber nicht mit sich selbst verbunden. Das ist die Herausforderung unserer Zeit. Da braucht es erst mal Alternativideen: Was kann ich denn machen statt Internet? Ich fang mal klein mit 1-Minuten-Jobs an, wenn mich das Internet anekelt. Wäsche zusammen legen. In der Wohnung mit Putzlappen spazieren gehen. Steigert sich zu: Mir was kochen. Ziele analog notieren. Selbst streichen statt Bauvlogs schauen. Buch lesen statt Labervideos.

  6. Ich nutze mein Smartphone und mein Tablet sehr gerne und bin begeistert, was es für Möglichkeiten gibt. Z.B. hatte ich gerade ein Paket zu verschicken, habe auf dem Tablet eine Paketmarke gekauft( 2 € preiswerter als bei der Post), QR Code aufs Handy schicken lassen, Paket ohne alles zur Post, QR gescannt und der Aufkleber wurde dort gedruckt und aufgeklebt.
    Da gibt es ja unendlich viele Sachen, die das Leben erleichtern. Zum Daddeln und Spielen und zur Langeweile bekämpfen nutze ich das natürlich nicht. Für mich ist auch ein wichtiger Punkt:
    Da ich in Kürze 67 Jahre werde und die digitale Zukunft schnell voranschreitet, möchte ich am Ball bleiben um nicht irgendwann auf der Strecke zu bleiben. Kenne genügend Leute, die jetzt schon nicht mehr klarkommen. Jeder muss letztendlich für sich entscheiden, was und wann er digital konsumiert.

    1. Das hört sich sehr danach an, dass du das Smartphone als eine Art „digitales Taschenmesser“ benutzt und der ganze Klamauk draußen bleibt. Das ist natürlich schon sehr nahe am Idealzustand, wie er mir auch vorschwebt (was bei mir immer besser, aber eben noch nicht optimal läuft). Man muss dann halt immer wieder schauen, wo dieses „digitale Taschenmesser“ Sinn macht und wo es auch zu umständlich ist und es bessere Alternativen gibt.
      Sich in den digitalen Welten auszukennen, gerade wenn man älter wird: Finde ich auch sehr hilfreich. Es wird immer mehr aufs Smartphone verlagert. Es nervt, dann irgendwann ständig jemand fragen zu müssen.
      Es gibt natürlich auch noch die Leute, die haben dann ein Smartphone, wissen maximal, wie sie ihren Messenger bedienen, fotografieren und spielen. Das ist auf Dauer auch zu wenig.

    2. Zuerst ist es digital preiswerter, dann schnappt die Falle zu. Die analogen Möglichkeiten werden abgestellt und bald kostet es digital so viel wie vorher analog.
      Und wir bezahlen das auch noch : mit Smartphone, Appnutzung ( Datenklau) und Stromverbrauch 😮
      Am Ende machen die Konzerne einen Riesengewinn, schmeißen die Leute raus und wir sind naiv , dass wir das freiwillig machen und es „praktisch“ finden.

      1. Wo du es sagst: Ja klar: Porto, Fahrscheine etc. werden digital kostengünstig angeboten, damit wir zugreifen. Haben wir uns alle dran gewöhnt, muss man schon damit rechnen, dass das analoge abgeschafft wird und die Preise dann im digitalen Bereich angezogen werden. Natürlich blöd, wenn man genau dann nicht weiß, wie das mit dem Digitalgerät funktioniert.

        Noch ein Grund mehr, wirklich genau hinzuschauen: Macht es digital Sinn für mich? Und kann ich es auch noch auf gewöhnlichem, analogen Weg? Ich finde es z.B. total leichtsinnig, sich nur noch auf die Navigation des Smartphones zu verlassen und nicht mehr den Orientierungssinn zu schulen oder nicht mehr zu wissen, wie man Karten liest. Es gibt sogar Leute, die dann nicht mehr wissen, dass man ja einfach jemanden nach dem Weg fragen kann…

        1. Ich kann es mir richtig vorstellen “ Ich konnte den Mann nicht nach dem Weg fragen, weil ich seine WhatsApp Kontaktdaten nicht hatte.“.
          Haha.

          1. Nach dem Weg fragen klingt einfach, aber ich glaube, dass vor allem viele Jüngere ein Problem damit haben, andere danach zu fragen. Wäre ja peinlich so etwas zu fragen.
            LG Tom

          2. Warum eigentlich? Das ist mir war auch schon aufgefallen, dass gerade Jüngere seltenst sowas fragen. Aber warum peinlich?
            Ich finde sowas völlig normal. Es geht mitunter einfach schneller, als stundenlang im eigenen Gerät herum zu suchen. Gerade wenn man Leute vor Ort fragt, haben die manchmal einfach die besseren Ortskenntnisse (Baustelle oder Abkürzungen oder einfach bessere Alternativen als das Navigerät). Ok, manchmal bekommt man auch unpassende Infos, aber die bekommt man vom Navi manchmal auch.

          3. Ich sehe da ein generelles gesellschaftliches Problem, es wird immer weniger von Angesicht zu Angesicht kommuniziert. Wie oft sehe ich Jugendliche zusammen sitzen und jeder hat sein Handy vor der Nase.
            Peinlich? Weil man sie vielleicht für dumm hält? In den sozialen Medien sehen sie leider viel zu oft das vermeintlich Perfekte.

  7. Hallo Gabi!
    Wieder einmal ein schöner Beitrag, der den Zeitgeist trifft. Danke dafür.
    Ich bin noch immer im Zwiespalt mit meinem Smartphone. Einerseits wäre mir ein einfaches Handy lieber, andererseit ist das Ding auch sehr praktisch.
    Drauf verzichten kann ich nicht mehr, weil man es schon allein fürs online-Banking braucht. Auch der ÖPNV ist per Handy hier teilweise günstiger.
    Internet für unterwegs habe ich nur limitiert, so dass ich mal nach einer Zugverbindung schauen kann oder ähnliches.
    Am meisten nutze ich mein Gerät zum Radio hören und zum Fotorafieren. Ich bin wohl noch von der alten Sorte. 😀
    Dass es das Deutschlandticket auch offline geben wird, ist ein prima Tipp. Mal schauen, ob man das auch bekommt, wenn man nur ab und an ein solches Ticket kaufen will.

    1. Bei uns sind die ÖPNV-Fahrkarten über Smartphone 7% günstiger. Das lockt schon und ich habe in den letzten Monaten öfters genutzt

      1. Das ist hier auch so. Hier gibt es einen Online-Tarif, der ist teilweise sogar mehr als ein Drittel günstiger. Dann nutze ich das Smartphone auch. Bei einem ganzjährigen Abo würde ich aber trotzdem immer die Chipkarte bevorzugen.

    2. Ich vermute, bekommen wirst du das Deutschlandticket als Chipkarte schon. Aber wenn es nicht ganzjährig, sondern nur einen Teil des Jahres genutzt wird, dann ist die Frage, wann man eine Gebühr für die Chipkarte haben bezahlen muss, wenn man öfter abonniert und wieder kündigt. Man kommt nicht darum herum, ganz genau hinzuschauen.

  8. Puh, bin ich froh, dass ich das Smartphone bisher immer abgelehnt habe. Ich nutze stattdessen ein Handy, mit dem man nur telefonieren und SMS schreiben kann. Der Akku hält mindestens 2 Monate, und die meiste Zeit liegt das Ding eh nur in der Schublade und wird lediglich für Reisen hervorgeholt, also „für den Notfall“.
    Einen interessanten lesenswerten Artikel „Der Terror der Innovation“ hat der Journalist Roland Rottenfußer hier geschrieben: https://www.rubikon.news/artikel/der-terror-der-innovation.
    Ein Kernsatz: „Wir verbrauchen viel Zeit und Energie, um mithilfe von Technologien Probleme zu lösen, die ohne sie gar nicht entstanden wären.“
    Der Autor plädiert für „die Freiheit, einen Lebensstil zu verwirklichen, der es der Seele erlaubt, zu atmen“. Ein schöner Gedanke.

    1. Oh, das ist ja wirklich ein lesenswerter Artikel, den du da verlinkt hast!

      Problematisch ist, dass es immer mehr dazu übergeht, ein Smartphone zu benötigen, auch wenn man es gar nicht will. Beim Deutschlandticket hat es ja jetzt so gerade eben funktioniert, dass es auch als Chipkarte erhältlich ist, nicht nur in der Digitalversion auf dem Smartphone. Banken gehen immer mehr dazu über, dass man die TAN fürs Onlinebanking per Smartphone-App bekommt. Vorort-Leistungen gibts noch bei einigen Banken, aber die werden sauteuer.
      Aber selbst dafür gibts Lösungen: Die Kunst, so ein Gerät an den richtigen Stellen einfach auszuschalten.

      1. Ich habe das Deutschlandticket als Chipkarte bestellt, den Stressfaktor „Akku aufladen, bei längeren Reisen beobachten“ und „Bei Kontrolle Smartphone Bildschirm entsperren, zurechtfrisieren und dem Kontrolleur aushändigen“ werde ich mich so nicht aussetzen müssen.
        Ich bin mobil ohne Smartphone und möchte es auch bleiben.
        Noch gibt es Fahrkartenautomaten und man kann beim Busfahrer bezahlen, aber es wird immer schwieriger, das Deutschlandticket ist vermutlich hilfreich beim Tod abgelegener Automaten. Das sparen sich die Verkehrsbetriebe dann ein. So wie Geldautomatenabbau wegen der Bezahlkarten.
        Ach ja neulich gab es eine Steckdose im Nahrverkehrzug, aber das Ladegerät meiner Frau passte dort nicht rein, weil eine dicke Armlehne vor/an der Dose endete. Es bleib riskant ohne Powerbank zu reisen. Dann hat man noch ein Teil dabei ….

        1. Oder das Smartphone geht unterwegs kaputt und dann kommt die Fahrscheinkontrolle – bin gespannt, wann die ersten Meldungen dazu kommen.
          Am Ende schleppt man dann einen ganzen Technikfuhrpark mit sich herum: Smartphone, Ladegerät, Powerbank, Reserve-Smartphone für alle Fälle.

      2. Ich nutze alle elektronischen Geräte intensiv. Für’s Online-Banking, zur Buchrecherche und für allen anderen Schnickschnack meinen Laptop. Im Auto das Navi. Bin also nicht „aus der Welt“. Aber ich habe kein Smartphone, um nicht einer der Leute zu werden, die nur noch Kopf-unten durch die Welt laufen. Mein wichtigstes Argument ist allerdings, dass ich selbst entscheiden will, wann, wo und mit wem ich kommunziere.
        Weil ich nicht im „Zuckerberg-Imperium“ mitmache, habe ich einige meiner Freunde vergrault, die mich jetzt nach ihren Worten „nicht mehr erreichen“ können. Äh … wie wärs mit E-Mail oder Telefon?
        Klar wäre manches einfacher mit Smartphone. Aber Posts wie deine, Gabi, zeigen mir, dass ich mich richtig entschieden habe. Ich hab einen Spruch über meinem Schreibtisch hängen: „Der Preis der Freiheit ist der Verzicht auf die Bequemlichkeit.“

        1. Der Spruch gefällt mir super gut!
          Beim Smartphone liegen Drama und Chance nah beieinander. Von einer Einheitslösungen, die (angeblich) für alle passt, habe ich noch nie etwas gehalten. Es haben ja auch nicht alle Leute, gelbe Hüte und grüne Schuhe.
          Ach und diese Argumentation mit Facebook ist ja ähnlich wie die mit WhatsApp. Ich flege dann durchaus gerne zu sagen: Wenn du nicht telefonieren kannst und bist auch nicht in der Lage eine E-Mail zu verschicken, dann schreib mir einen Brief.😉

    2. Ich habe allerdings schon mehrfach probiert das Smartphone gegen ein altes „Brickphone“ ohne Internet auszutauschen. Bin jedes Mal gescheitert.

      Da ich gar nicht über Handies telefoniere , sondern nur Datendienste nebst email/Messaging (aber kein SMS, weil kostenpflichtig und stark eingeschränkt, wird wohl bald abgeschaltet wie MMS) nutze, ist ein Brickphone für mich fast nutzlos.
      Ich könnte im Notfall jemanden darüber kostenpflichtig anrufen, das wäre alles. Also wie bei Elli.

      Girokaten werden auch verschwinden, dann geht kein Tangenerator mehr, derzeit kostet mich der Spaß 12€ im Jahr, die der Smartphonebesitzer nicht zahlen muss.
      Das Smartphone arbeitet dagegen im WLAN-Netz für mich kostenfrei und wird wie ein Tablet genutzt. Sehr verführerisch.

      Eine andere App filtert Anrufe, Spamanrufe kommen gar nicht erst durch, dasselbe gilt für das Emailprogramm. Und wenn doch genügt ein Klick, um den Absender für immer zu sperren.

      Würde ich auf Messaging und das Filtern von Spamanrufen verzichten könnte ich derzeit mit mit dem Brickphone leben und alles andere auf dem Laptop machen.

  9. Vor einiger Zeit stand ich abends mit Arbeitskollegen an der Haltestelle, mussten auf die Bahn warten…alle guckten auf ihr Handy…nur ich nicht….habs mir anngeguckt und dann ist mir doch eine Bemerkung entschlüpft das ich wohl wirklich das „Fossil“ bin weil das nie mache….und schon waren die Handys weg und die Unterhaltung wurde richtig interessant 😀 Waren aber auch alles junge Leute und ich noch aus der Ära „geh zur Telefonzelle und seh zu Kleingeld zu haben“ 😀 Ich benutze das Smartphone, aber so wenig das es schon seltsam ist…Apps auch nur sehr wenige die ab und an für nen bestimmten Zweck brauche, Whats Up eben so selten und auch nur weil eben einige Leute drauf bestehen…nuja…was solls…. Zuhause am Laptop muss ich da aber auch mehr aufpassen….You Tube kann ganz schön klammern! Das einzige was hilft: Aufpassen, denken, abschalten.

    1. Ja genau, schön zusammengefasst: Aufpassen, denken, abschalten. Immer wieder drauf achten: Gehts mir wirklich noch gut mit diesem Onlinezeug? Wenn nicht, kann man diese Geräte auch mal aussstellen.

  10. Ich bin auch meilenweit entfernt vom perfekten und reflektierten Umgang mit dem Smartphone. Aber die Menschen um mich herum, die nur noch auf den Bildschirm starren – gerade in der Bahn – finde ich so furchtbar. Daher verschwindet mein Handy grundsätzlich vom Tisch, wenn ich mit Menschen rede. Früher haben wir es ja auch geschafft, unserem Gegenüber unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Da waren wir sogar überhaupt nicht erreichbar, wenn wir nicht zu Hause waren. Unglaublich, wie wir das nur überleben konnten 😉

    1. Vermutlich ist den heutigen Teenagern nicht wirklich klar, wie klasse das ist, wenn man als junger Mensch unterwegs ist und nicht erreichbar und hinterher problemlos irgendwelche Geschichten erzählen kann („Hach, der Bus ist nicht gekommen, das Fahrrad kaputt, …. ich konnte ja nicht Bescheid sagen…“). Auf irgendeiner Smartphone-App war das früher noch nicht nachzuvollziehen (weder ÖPNV-App, noch Chatverlauf im Messenger!). Super besonders, wenn man sich dann noch mit mehreren Leuten einig war über die dann zu erzählende Geschichte/Ausrede.

      1. Was das Leben als Teenager angeht, bin ich wirklich froh, dass es sowas in meiner Sturm und Drang Zeit noch nicht gab. All die Beweisfotos, die auf ewig im www herumgeistern, jede Entgleisung wird dokumentiert – da kann man doch nicht ungestört erwachsen werden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert