Minimalismus – 10 Fragen an: Stefan

Minimalismus – 10 Fragen an… ist eine kleine Reihe, in der ich (in unregelmäßigen Abständen) Leser/-innen meines Blogs zu Wort kommen lasse, um die Vielfältigkeit des minimalischen Lebensstil deutlich werden zu lassen.

Heute: Stefan

Portrait Stefan. Blick in Kamera, auf Wiese sitzend an einem Fluß, Fahrrad neben sich.

Portrait Stefan - am Fahrrad stehend mit Blick auf einen See

1. Wie ist deine jetzige Wohn- bzw. Lebenssituation?

Mein Name ist Stefan, (56 Jahre geworden), seit 2005 lebe ich am Stadtrand von Limburg alleine in einem leider großen Mehrfamilienhaus. Nachteil dort sind immer wieder Ruhestörungen. Der Vorteil ist ein kurzer Fußweg zum Einkaufen, auch ist man schnell in der grünen Natur.

Ursprünglich in Oberfranken geboren, später mit Mutter und Großmutter nach Hessen abgewandert, zwischendrin immer wieder mal weiter umgezogen. Nach der Schulzeit arbeitete ich in unterschiedlichen Handwerksberufen. Meinen kleinen Bruder habe ich leider 2015 durch grausamer Krankheit verloren. Er hat eine kleine behinderte Tochter hinterlassen, die mir sehr wertvoll ist. Ich werde meinen geliebten Bruder bis an mein Lebensende sehr schmerzhaft vermissen.

Meine Ehezeit von 1985 – 1998 möchte ich nicht anreißen, das würde mir nicht gut tun. Mit nicht ganz zwanzig Jahren kam ich zum Leistungssport, dem ich ca. 25 Jahre lang treu blieb, bis körperliche Schäden kamen. Diese sind auch der Grund, weshalb ich heute nicht mehr im Berufsleben sein kann. Dafür habe ich aber vieles andere für mich entdeckt, z.B. die Natur, Radtouren, Tierwelt, mich mit einer gesunden zu 99 % Pflanzlichen Ernährung zu befassen, und gelegentlich ein paar DIY Möbelteile bauen aus Massivhölzer (siehe Fotos unten)

 

2. Warum hast du mit dem Minimalisieren angefangen?

Ich hatte früher schon mal Leute gesehen, die sehr wenig in ihrem zu Hause hatten, aber mir nichts dabei gedacht. Als ich merkte, wieviel man bei eigenen Umzügen schleppen musste sagte ich mir, das muss sich ändern. Der plötzliche Beginn des Ausmistens begann aber erst, als ich öfters mal mit schlechten Nachrichten zu tun bekam, ob es meine damalige Scheidung war, oder andere Botschaften. Immer dann überkam mich der Drang sofort Dinge aus meinem Haushalt, Leben zu entfernen, da es mir eine Art Reinheit / Befreiung beschert hat. Ich fühlte mich jedes mal sehr viel leichter, auch wenn es nur mal ein paar alte Klamotten oder zwei Hängeschränke aus der Küche waren.

Heute überlege ich mir meistens genau, was ich mir kaufe oder heim hole, denn ich möchte nicht mehr
In die alte Lebensart zurück, wo alles überfüllt war. Auch habe ich mich vor ca. 5 oder 6 Jahren von meinem alten Corsa verabschiedet. Ich war immer sauer, wenn die Steuer im Oktober kam. Das Geld hätte man für sinnvollere Dinge gebrauchen können. Dann habe ich den Schritt gemacht, und das Auto war innerhalb von zwei Tage für 350,- Euro verkauft. Ich möchte auch kein Auto mehr haben, wenn ich mal eines brauche, kann ich mir das Auto auch mal von einem guten Freund ausleihen und ich gebe ihm etwas in die Benzindose.

Der Minimalismus wird für den Rest meines Lebens bei mir bleiben,er beschert mir viel Zeit für wertvollere Dinge im leben.

3. Was denken andere Menschen (Familie, Freunde, Nachbarn…) über dein Loslassen von Dingen?

Meine Familie besteht nur noch aus meiner 76 jährigen Mutter sowie meine kleine behinderte Nichte (15 Jahre). Mutter war schon seit Jahren nicht mehr bei mir, da 40km weg, und zu unsicher im Autofahren. Meine Nichte hat dazu noch keinen Durchblick.
Meinem Kumpel und Fahrradfreund gefällt es auch besser, wenn weniger um einen herum steht. Negatives habe ich deswegen noch nie zu hören bekommen. Wenn ich bei einem anderen Freund im Nachbarort schaue, was er so alles an Kram hat, dann wird es mir sehr schwindelig. Nee danke, all das ganze Zeug möchte ich nicht haben wollen, es würde mich erdrücken.

4. Am leichtesten ist mir gefallen…

Leicht sind mir gefallen: Dinge wie DVDs, herumstehende Bücher, nicht benutzte Kleidung weg zu geben, ebenso auf Ebay brauchbares zu verkaufen, Dinge mit negativen Erinnerungen zu entsorgen oder verschenken. Ebenso meinen alten Corsa für 350,- Euro zu verkaufen und das Geld nutzvoller einzusetzen, vor allem freute es mich die teuren Unterhaltskosten nicht mehr leisten zu müssen. Das war eine Wohltat, sehr befreiend, auch mehrfaches Werkzeug zu verschenken war sehr befreiend.

5. Am schwersten finde ich …

Dinge mit schönen Erinnerungen wie Fotos, Schallplatten. Schallplatten habe ich mir aber teils wieder zugelegt habe, weil sie ein schöneres Medium sind. Das schwerste und schmerzlichste überhaupt war mein schweres Motorrad zu verkaufen, auch wenn es gutes Geld eingebracht hat. Ich habe damit all die Jahre unbeschreiblich schöne Rheintouren gemacht. Es war mit meiner Maschine immer ein neues Abenteuer, wie in eine andere Welt, vor allem nach der Scheidung und als Single.

6. Auf keinen Fall würde ich noch mal…

Ich würde nie mehr so viele Dinge kaufen, sammeln, in die Wohnung stellen, nur weil sie evtl. mal interessant waren oder günstig. Nie mehr an jede Wand ein Möbelstück stellen, Regale vollstopfen mit Büchern, DVDs, oder sonstiges, was nur herumsteht und verstaubt, und nur wieder Lebenszeit zum Entstauben verschlingt, statt draußen unter Menschen zu sein, oder auf dem Fahrrad.

7. In jedem Fall würde ich noch mal…

Ich würde jederzeit wieder mit dem Minimalismus beginnen, es ist wie eine Zeitreise. Man lernt dadurch, was gebraucht / nicht gebraucht wird. Man kann sich stattdessen mit dem eigentlichen sinnlichem Leben befassen, weil man sich nicht mehr um lästige, unschöne Aufgaben kümmern muss. Diese stehlen einem die wertvolle Lebenszeit, die man nur einmal hat, und nie wieder kommt.

8. Welches praktische Vorgehen hat sich bei dir bewährt?

Zu Beginn meines Loslassens der Dinge hatte ich vor Begeisterung und Tatendrang überall begonnen. Türen und Schubladen auf und raus. Oft bin ich gleich durch jeden Raum gewandert und geschaut, was weg kann / soll, zwischendurch auch sogar in den Keller, obwohl ich oben in der Wohnung auch gerade die Schranktüren, Schubladen offen hatte. Dann musste ich einsehen, dass es so durcheinander und überall anzufangen einfach nicht geht, es war nur Stress.

Mittlerweile nehme ich mir Zeit zum Loslassen, dann fällt es auch leichter sich zu entscheiden, was geht und was ich behalte. Das vorherige Vorgehen hat mir im Kopf nur Unentschlossenheit beschert. Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden und habe Sachen wieder eingepackt.

9. Welche Vorteile hat es für dich, weniger Dinge zu besitzen?

Dinge, die nicht mehr herumstehen um zu verstauben, verschlingen meine Lebenszeit nicht mehr. Weniger Zeit und Geldverschwendung in Geschäften, was wertvoller genutzt werden kann. Ich setze mich lieber mit einer Kanne Kakao, Kaffee oder Tee auf eine Mauer oder Bank, beobachte Natur, Tier und Menschen Welt. Letzteres beschert mir auch öfters mal interessante Gespräche und Begegnungen.

10. Gibt es noch etwas, was du mitteilen möchtest?

Der Minimalismus ist für mich eine Zeitreise, ähnlich wie vom ersten bis zum letzten Schuljahr, statt das einzige Leben mit unnötigem Ballast zu umgeben was das Atmen und die Sichtweite blockiert, lieber die wertvollen Bereiche des Lebens mit sinnvollem füllen.

Minimalismus schenkt mir eine ganzheitliche Reinigung, es fühlt sich an, wie ein neu beginnendes Leben mit interessanten Erlebnissen. Geschichten von anderen Menschen draußen zu hören ist eine schönere Bereicherung.

Ich stehe noch am Anfang…

Ich bin noch nicht am Ziel, habe noch zu viele Möbel. Als Minimalist stehe ich noch am Anfang mit all meinen Gegenständen. Wenn man es in Schuljahren ausdrücken würde, dann vermute ich, befinde ich mich wohl erst im 3. oder 4. Schuljahr? Über Ideen, was ich noch verändern und verbessern kann, freue ich mich.

Lowboard mit TV, rechts und links Lautsprecherboxen, ganz links Stereoanlage
Meine Musikanlage ist ein echter Genuß. Selbstgebaut: Lowboard, Lautsprecherboxen, Stereoanlage.

 

Ein in einem Holzrahmen eingefasster Schallplattenspieler
Schallplatten sind ein schönes Medium für Musik.

 

Sofa mit Decke auf Sitzfläche, davor ein quadratischer Sofatisch
Mein altes Sofa möchte ich noch gegen eins ohne Lehne austauschen. Einen neuen Sofatisch will ich mir selbst aus einer Baumscheibe bauen.

 

2 Holzpodeste mit je 45x90cm
Ich selbst schlafe auf einer Kapokmatte auf dem Boden. Diese beiden Holzpodeste hatte ich eigentlich für meine Nichte gebaut. Sie will aber lieber auch auf der Erde schlafen. Wer Interesse an den Podesten hat, kann sich gerne bei mir melden. Gesamtgröße 90x200cm. (Anmerkung Gabi: Wer Kontakt zu Stefan aufnehmen möchte, bitte nicht über die Kommentare besprechen, sondern erstmal mich per Email anschreiben. Ich stelle den Kontakt dann her.)

 

 

Holzregal mit einigen Büchern und Laptop oben drauf
Dieses Sideboard soll noch verschwinden. Ich möchte etwas kleineres bauen. Aber auch das will erst geplant und gebaut werden.

 

Küchenzeile mit 2 Holzregalen an der Wand. Im rechten Vordergrund ein großer Kühlschrank
Meine recht alte Küchenzeile. Die Hängeschränke habe ich bereits durch Regale ersetzt. Der Kühlschrank ist sehr groß. Ich denke über ein kleineres Modell nach.

 

 

Minimalismus – 10 Fragen an: Dich

Wenn du ebenfalls schon einige Zeit minimalisierst und Interesse hast, die 10 Minimalismus-Fragen zu beantworten, melde dich bei mir. Fotos können, müssen aber nicht dabei sein.

 

Zum Weiterlesen:

50 thoughts on “Minimalismus – 10 Fragen an: Stefan

  1. Salü Stefan, ja offen zu sein um Neues zu lernen ist „effektives Kindliches-Jungsein“ und gleichzeitig bereit sein um Andere zu lehren, also von seinen Erfahrungen und Weltbildern, erlebten Philosophien zu berichten und zu diskutieren, das ist Geben und Nehmen.
    Das ist Reichtum. Falls dich die buddhistische Geistesschulung interessiert, dann höre dir mal einige YouTube Vorträge vom Buddhistischen Zentrum Hamburg an, speziell von Oliver Petersen, starke, weise Erläuterungen, pfiffig, humoristisch vermittelt, das ist freudiges Lehren seinerseits und der Hörer lernt leicht und effektiv. Herzliche Grüsse aus dem Appenzellerland.

    1. Hallo Heinz,

      Offen sein für neues, Erleben, Lernen, Hören, Empfinden ist immer eine sinnvolle Bereicherung, für sich selbst, als auch zur Weitergabe an Mitmenschen. Der Austausch
      untereinander ist bleibende als auch weitreichende Wertschätzung.

      Ich werde mir die Vorträge des buddhistischen Zentrum Hamburg mal anhören,
      da tun sich bestimmt auch gute Türen auf, hinter denen man waren Seelenreichtum entdeckt.

      Herzliche Grüße.
      Stefan

  2. Hallo Sonja,

    Danke Dir für Deinen netten Beitrag, es gibt doch so viele Leidenskameraden unter uns allen.
    Würdest Du mich teilhaben lassen an Deiner Krankheitsgeschichte?
    Ich habe auch vor einigem Monaten mein Bett verschenkt, zuerst hatte ich etwas Bedenken, da es doch recht gemütlich war.
    Dann eine 6.Schichtige Futon-Matratze naja, nicht meins, zu weich, hätte gleich am Boden liegen können. z.Z. dient mir eine weiße Kapokmatratze für den Fußboden etwas besser, mit der Zeit bilden sich leider Kuhlen.
    Wegen Sofa kreisen meine Gedanken, ganz weg, und zwei Wipprelaxstühle wie Gabi hat, da ich gerne gut Musik höre, oder ein weißes und hartes Schlafsofa ohne Lehnen,..?

    Mein Minimalismus Pilgerweg ist noch in der Grundschule.
    Deine Wohnsituation würde ich auch gerne mal sehen, bestimmt interessant.

    Lasse gleichgesinnte Menschen gern teilhaben, ist ja nichts zu schämen, Spotter gibts trotzdem
    Wollte vor drei Jahren bei Besi mal mit radeln, leider noch nicht geklappt, sehr sympathisch seine Geschichte sehr ergreifend.

    Dir alles gute und liebe.
    Grüße.
    Stefan

    1. Hm, ich habe keine Wipp-Relax-Stühle. Das sind nur Stühle mit Beinen aus Edelstahl. Die Dinger halten sehr gut – im Gegensatz zu manch anderen Stühlen…

      1. Hallo Gabi,

        Habe Dir gerade von meiner Mailadresse eine Nachricht geschrieben,
        mit einem Foto von Deiner Wohnung, wo hinter Dir dieser Wippsessel steht
        mit weißer Polsterauflage, den habe ich gemeint.

        Grüße.
        Stefan

    2. Hallo Stefan,

      habe dir ausführlicher geantwortet, dann gekürzt, musste noch mehr kürzen. Zum Schluss gingen selbst wenige Zeilen nicht durch, da habe ich entnervt aufgegeben.
      Der Text ist nun weg. Sorry. Die nächsten Tage komme ich wieder nicht dazu zu antworten.
      Aber wenigstens kurz Bescheid geben wollte ich.

      Liebe Grüße

      Sonja

      1. Hallo Sonja,

        Lieben Dank für Deine Nachricht, musst Dich doch nicht entschuldigen,…:-),
        ich hatte das letztens auch oft, dass ich meine Antworten stark kürzen musste,
        dann ging es wieder nicht durch,…

        Wenn Du mir aber eine ausführlichere Nachricht scheiben willst, kannst Du Dir gerne von Gabi Dir meine Emailadresse geben lassen, dann kannst Du ungekürzt
        mich anschreiben.

        herzliche Grüße.
        Stefan

    3. Hallo Stefan,
      nächster Versuch. Absolute Kurzform:
      Einschränkungen des gesamten Gehapparates. Faltrad was überall mit kann, ist der Schlüssel zur Mobilität für mich, an Tagen wo gehen recht schmerzhaft bis unmöglich ist.

      Meine Wohnung ist sehr spartanisch eingerichtet mittlerweile, womit ich total glücklich bin. Küche: Da habe ich Gabys Einrichtung mir als Vorbild genommen. Brauchte aber nur aussortieren nichts neu kaufen. Desletzt Plattensammlung einschließlich super Plattenspieler verkauft. Das war ein harter Schritt, aber nun fühle ich mich befreit. Meine CD´s aber behalte ich.

      Liebe Grüße
      Sonja

      P.S. privaten Mailkontakt bekomme ich zeitlich leider gerade nicht unter.

      1. Hallo Sonja,

        Danke Deiner Mühe für den neuen Schreibversuchs,..
        die Einschränkung deines ganzen Gehapparates scheint ähnlich wie bei mir zu sein,
        Gewebe / Muskelverklebungen,…?!, das Klapprad ist ja dann eine große Unterstützung für Dich.
        Wir können uns bei der ähnlichen Erkrankung die Hand reichen,.. einfach grausig sowas.
        Auf dem Pfad des Minimalismus bist Du dann einiges weiter als ich,
        ohman, warum hast Du denn die Schallplatten / u. super Plattenspieler weg
        weg gegeben, statt die CDs, Vinyl ist doch das vieeeel schönere Medium.?
        Welchen Plattenspieler hattest Du denn gehabt.? evtl. hätte ich ihn auch genommen.?

        lGr.
        Stefan

  3. Guten Tag Stefan, danke für deinen guten Beitrag. Speziell der bildliche Vergleich mit der 3., 4. Klasse der Minimalismus-Schule … Die Essenz ist eigentlich, dass man sich bewusst ist, das Leben ist ein stetiger Lernprozess, tolle Erfahrungen, einige „Erleuchtungen“ bringen jedes Wesen immer ein Stück weiter. Auch im „Alter“ noch eine neue Ausbildung, ein Studium, ein Hobby, eine Passion zu beginnen gehört dazu. Offen sein für das was das Herz und die Seele bewegt und befreit. Im Minimalismus sehe ich aus der Vogelperspektive so wie, ein Teil-Buddhismus, ein Loslassen, eine Askese von allen unnötigen Dingen, die nur ablenken, die wahre Sicht trüben und für das eigene Herz und die Seele nicht hilfreich sind. Sich der Lebensschule immer wieder bewusst werden um neues, hilfreiches und befreiendes sich zuzutrauen und zu wagen.
    Herzliche Grüsse Heinz

    1. Hallo Heinz,

      Danke für die guten Worte, es ist in der Tat so, dass das „Menschliche Leben“
      vom ersten bis zum letzten Tag eine bis dahin nicht endende Lebensschule
      durchwandert, es zeigt einem was geht,/ was dafür kommt, welcher Schritt gut /
      welcher nicht gut ist, die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen, welchen Schritt
      man tut / nicht tut. Darin liegt immer wieder ein neues Lernen das gesehen werden will.

      Oft spürt man, dass nur dieses einzelne Teil einen ganz besonders viel bedeutet
      und großes Glück und Zufriedenheit beschert, statt zu viel um sich herum zu platzieren,
      um damit nur eine Enge zu spüren statt eine Freiheit.
      Es gibt Phasen im Leben, wo man sich bestimmtes nicht zu traut, plötzlich etwas später
      damit beginnt, und begeistert ist, wie gut es doch war, diesen schritt gewagt zu haben.

      „Das ganze Leben ist bis zum Ende eines jeden immer eine Lernschule in allem“
      Der Buddhismus ist mir auch bekannt, durch meine Kampfkunstzeit in jungen Jahren,
      er bezieht sich auf das wesentliche zum Leben.“

      Herzliche Grüße
      Stefan

  4. Minimalismus und Gefühlswelt scheinen verbunden zu sein. Dinge weggeben aus Schmerz, Dinge selber bauen als Halt. Minimalismus als Therapie und Kraftquelle bei physischen und psychischen Beeinträchtigen.

    1. Minimalismus finde ich da wirklich sehr gut. Es hat viel mit Selbstbestimmung zutun. Das ist immer gut, ob gesund, krank oder irgendwo dazwischen. Man muss nicht mitrennen in dem ganzen Konsumwahnsinn. Allein dieses Palaver mit irgendwelchen Test- und Erfahrungsberichten, Entscheidungsprozesse, etc. etc.

      1. Hallo Gabi,

        Empfinde ich genauso, man entscheidet einfach selber, was zu einem kommt,
        ohne sich von Testsprüche in Werbung / Zeitung etwas andrehen zu lassen.
        ich denke, dass es auch eine gute Ablenkung ist, trotz evtl. Erkrankungen,
        dabei nimmt man Schmerzliches nicht ganz so war, wenn man Dinge sorgfältig
        auswählt und baut, die dazu noch sehr zweckmäßig sind, dazu man hat die Entscheidung auch selber gewählt.

        Grüße.
        Stefan

    2. Hallo Thorsten,

      Das der Minimalismus mit der Gefühlswelt doch verbunden ist, kann ich nur bestätigen,
      Dinge aus Vergangenheit loslassen, dafür zweckmäßiges selber bauen, nicht nur viel bessere Qualität, ewig haltbar, vieeel günstiger, und dazu eine wunderbare Optik,
      noch dazu beschert es einem das Gefühl eines neuen Lebens,
      auch konzentriert man sich auf das eine wesentliche.

      Grüße.
      Stefan

  5. Lieber Stefan,

    den Schmerz und die Trauer kann ich beim Lesen fast körperlich spüren. Vieles klingt leim Lesen Deiner Worte in mir an, das ich so ähnlich auch kenne.

    Dass mit dem Zeug loswerden bei schlechten Nachrichten/ Geschehnissen kenne ich sehr gut. Auch ich tiger dann durch die Wohnung und muss irgendwas weg tun.

    God bless You!

    Andrea aus Erfurt

    p.s. um das Sideboard wäre es aber sehr schade…

    1. Hallo Andrea,

      Danke für Deine lieben Worte, ja solche Verlustschmerzen sind nur sehr schwer auszuhalten.!!!
      Selbst als der englische Prinz Philip vor wenigen Tagen starb, ging es mir sehr zu Herzen,
      ich mochte ihn sehr, weil er ein sehr netter, warmherziger Mensch war,
      er hat der ganzen Monarchie mehr Menschlichkeit, Nähe und, Nächstenliebe
      beigebracht, mir tut es sehr leid um ihn, auch sieht man es der Queen an, wie sie unter dem Verlust ihres ihres geliebten Mannes leidet, kann ihren Schmerz spüren. ( grausam ).

      Stimmt, das Sideboard ist schon schön, aber Du weist ja wie ein Minimalist fühlt,
      hatte es mal raus gestellt, danach gefiel mir der leere platz an der Stelle vieeeel besser,
      und es gäbe mehr Platz, was mir lieber ist.
      Allerdings habe ich noch keine alternative für Telefon Router, Netzleiste und Laptop,
      vielleicht eine kurzes, dickes Hängeregalbrett an die Wand für Laptop,..?
      die Zeit wird es evtl. bringen.

      Gr.
      Stefan

  6. Hallo Kristin,

    Danke erst mal für Deine Komplimente zu meinen DIY. Möbel, ich werkle sehr gerne mit Holz, ist ein toller Werkstoff, und es hält länger als ein Menschenleben, anstatt
    Spanplattenmöbel.
    Warum verkauft?,, als mein kleines Bruderherz ( 31 ) im April 2015 grausam sterben musste, habe ich das Interesse am Motorradfahren verloren, sowie vielen anderen Dingen, es war plötzlich wie abgeschnitten, und eine endlose Leere in mir, mein Körper und Seele konnten fast nicht mehr atmen, ich habe wochenlang nicht mehr geschlafen, der Verlust eines geliebten Menschen ist mit nichts anderem vergleichbar, die ganze Welt mit all ihren Gütern waren für mich wertlos geworden. Nach 5. Jahren Stillstand kaufte sie ein Bekannter mir ab.

    Als ich im Krematorium an seinem offenem Sarg stand, und seine kalte Hand hielt, hat es mich umgehauen, obwohl ich härter im nehmen sein kann, aber das nicht.

    Der Verlust des letzten Bruders ist noch lange nicht alles gewesen.

    Ohje, jetzt habe ich zu viel und emotional geschrieben,…bitte nicht übel nehmen,
    manches geht halt nicht in eine oder zwei Sätzen.

    Grüße aus Limburg.
    Stefan

      1. Hallo Kristin,

        Danke, und ganz herzlichen Dank für Deine lieben aufmunternden Worte.

        Grüße.
        Stefan

  7. Danke Stefan,
    für die sehr persönlichen Einblicke in Dein Leben und Dein Wohnen. Ich finde es ganz ganz toll, wenn man Möbel selbst bauen kann. Ich hätte so gerne jemanden, der mir das beibringt. Ich finde die meisten Möbel völlig furchtbar, viel zu groß, schwer, klobig. Leider hab ich niemanden. Naja, dann gibts halt keine bzw. nur wenige Möbel 🙂
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi,

      Das bauen solcher Möbel ist nicht so schwer hinsetzen, bissel zeichnen wegen den Maßen,
      ( L. B. H. ), danach sich für dicke Massivhölzer entscheiden, und in die Baumärkte fahren zum Zuschneiden, zu Hause sich erst mal die Teile nur hin / drauf stellen zur Sichtweise,
      dann einfach mal mit leimen und Bohren behutsam beginnen,.. daraus lernt man viel
      und schnell, die vorläufigen Schrauben zum befestigen in den Borlöchern
      nach aushärten rausdrehen, lange Holzstäbe zu passenden Länge sägen, und sie mit
      Holzleim in die ehm. Borlöcher mit Gummihammer und Gefühl einschlagen.
      Auch mit großen Schraub / Spannzwingen kann man gut werkeln.

      Wenn Du in meiner Nähe wärst, könnte ich Dir gerne das basteln beibringen.
      Du kannst mich aber trotzdem bei Versuchen um Rat fragen.

      Gr. Stefan

      1. Lieber Stefan,
        ich bin sehr gerührt von dieser lieben Antwort! Vielen vielen Dank für Dein Angebot, mit Rat zu helfen. Vielleicht komme ich darauf zurück.
        Liebe Grüße Steffi

        1. Hallo Steffi,

          Gern geschehen, nur zu, wenn Du etwas im Kopf herumschwirrt zu bauen, dann mich einfach anschreiben und mich nerven,…:-), dann schauen wir mal, wie ich Dir helfen kann.

          Bis dahin viel Kreative Vorstellungen und alles Gute.
          Grüße.

          Stefan

    1. Hallo Linus,

      Danke fürs Kompliment, ich höre gerne mit einer vernünftigen Hifianlage Musik,
      ich habe alle Geräte nach und nach relativ günstig bekommen, wenn man sich damit bissel beschäftig, sieht man, was gute Anlagen kosten können, dafür kann man sich ein kleines Häuschen kaufen,.. aber das braucht niemand, gut hören kann man auch mit einer günstigeren, leider ist oft die Raumakustik das Klangmango.

      Mein Minimalismus hat auch noch Kinderschuhe, und am Anfang,
      meine Anlage mag ich nicht gehen lassen, eher mehr minimalisierte Möbel dazu.

      Gr.
      Stefan

    2. Oh, das sehe ich genauso. Bloß keinen Klimbim und nur das, was einem wirklich wichtig ist.

      1. Hallo Gabi,

        Ja, genauso ist es, besser weniger Sperrgut am Weg stehen haben,
        dafür einige wenige Dinge, die einem das Leben versüßen, wie meine Anlage,
        für die es aber auch noch einen minimalisierten Hafen geben wird in der Zukunft,
        mal sehen, was es da werden wird.?

        Grüße.
        Stefan

  8. Sehr schön.

    Ich finde es super toll, dass du die Sachen selber bauen kannst. Deine Möbel gefallen mir. Wie hast du denn deine Kleideraufbewahrung gelöst?

    Das sieht aus wie mein Bettpodest. 😁
    Ich habe wohl dünnere Balken genommen, das geht auch und ich habe die quer zur Schlafrichtung und Dekobretter zu den Seiten, außerdem Vlies dazwischen, damit nichts knarrt und quietscht. Ich hatte die zuerst in 100×100 cm also bei 2 Podesten mit 200 cm Gesamtlänge gebaut aber wegen der Kapokmatratze auf 80×200 reduziert.
    Ich kann auf Kapok nicht schlafen, viel zu hart. Ich muss noch gucken, dass ich die Sachen wieder loswerde.
    Ich bin beim Schweden fündig geworden. Ein Bett aus Fichte in 160×200 cm und ein Tagesbett aus Metall 90×200 cm (das tatsächlich auch aus 2 Teilen besteht) als Küchensofa/Gästebett. Beide mit Federkernmatratze.

    1. Ich habe auch so eine Monster-Kühlgefrierkombi, nachdem ich so einen Minikühlschrank wie Gabi ihn hat, losgeworden bin.
      Mir fehlte die Funktion zum Einfrieren. Ich habe im Kühlschrank kaum etwas drin stehen, ein Miniteil hätte da gereicht aber ich wollte keine zwei Geräte (Sammelsurium) haben und habe mich mit dem Gefrierschrank für die Kombi entschieden. Den Gefrierschrank habe ich ganz gut gefüllt. So habe ich eine größere Auswahl und die Lebensmittel bleiben lange frisch, als Single ist das für mich wichtig.
      Ich finde deinen Kühlschrank überhaupt nicht zu groß. Außerdem seid ihr zu zweit.

      Für dein Alter hast du aber eine noch recht junge Mutter. Ich bin gut 20 Jahre jünger als du und mein Vater ist bald 74.

      Wie kannst du berufsunfähig sein, wenn du noch Radfahren kannst?

      Wie schön, dass deine Nichte und du, dass ihr einander habt.

        1. Hallo Karin,

          Ohja, Du hast es richtig geahnt, dass es auch nicht sichtbares gibt, ich werde der Linda dazu einiges schreiben, das kannst Du ja dann auch mit lesen, so muss ich es dann nicht zweimal schreiben,..

          Grüße. aus Limburg.
          Stefan

      1. Hallo Linda,

        Die Minikühlschränke finde ich auch niedlich, leider dann doch bissel zu klein,
        da ich oft bissel Tiefkühlkost habe, drei Gefrierfächer plus
        Kühlschrank ist schon recht groß.

        Versuche es Dir zu erklären:
        Erste MRT Diagnose vor wenigen Jahren: Tglich viele Kopfschmerzen
        und gelegentliche Schwindelattacken, ein Pseudotumor Ceribri wurde festgestellt,
        zu viel Hirnwasser und sehr gefährlich, eine Hirn Op mit Trainage habe ich abgelehnt, lieber eine Tablette am Tag, was auch mein Neurologe befürwortet. negativen Stress absolut vermeiden.
        Radfahren ist Therapie, nur kein Rennen.

        Dann kam kaputte Wirbelsäule, grausame Spinalstenose,
        und verschobene Lendenwirbel, OP abgelehnt, zu umstritten.

        Das nächste: eine Stoffwechselstörung, Muskulatur / verhärtet schmerzhaft, dehnen / Radfahren lindert.
        Dürfte kein Obst essen, Fruchtzucker / Zucker fördert Verhärtungen.
        Fettreiche / Eiweißreiche Kost lindert, mag das viele gesunde Fett nicht mehr sehen.
        Fibromyalgie u. MS ist Schmerzlich ähnlich.

        Grüße aus Limburg
        Stefan

        1. Ich hatte mal eine Kühlschrank-Kombigerät, das war ca. 120 oder 130 hoch. Kühlschrank relativ normal plus getrennt darüber ein Eisfach. Etwas doppelt bis 2 1/2 mal so groß, wie die üblichen kleinen Eisfächer, die in manchen Kühlschranken integriert sind.

        2. Dann gibt es auch Minigefrierschränke, etwa so groß wie mein Minikühlschrank. Aber nur ca. 30L Inhalt. (Mein Minikühldings hat 45 L.) Hätte den Vorteil, dass wenn was kaputt geht, dann muss man nicht beides – Kühlschrank und Gefrierteil – austauschen.

          1. Hallo Gabi,

            Eine Möglichkeit wäre ja, jeweils ein Minigefrier und ein Minikühlschrank übereinander zu stellen, wenn sie die gleichen Maße haben.
            Würde mich mal interessieren, wieviel Kilowatt so ein Minikühler / Minigefrierer verbraucht..?

            Das man bei einem Defekt nicht gleich beide als feste Kombi entsorgen muss, ist auch eine gute Lösung, vor allem auch billiger.

            Grüße.
            Stefan

          2. Hallo Stefan,
            mein Kühlschrank ist mit 81kwh angegeben.
            Die entsprechenden Gefrierboxen werden je nach Modell mit 117 oder 147 kwh angegeben.

        3. Diese Gesundheitssachen sind ja echt eine schwierige Geschichte. Dass du OPs möglichst vermeidest, verstehe ich sehr gut. So lange mein gespaltener Lendenwirbelbogen irgendwie noch halbwegs funktioniert, würde ich das auch nie im Leben machen. Minimalismus ist auch da eine gute Sache finde ich – es nimmt jede Menge Druck raus.

          1. Hallo Gabi,

            Ohja, es ist eine sehr grausige und belastende Angelegenheit,..
            ich habe Leute getroffen, die solche OPs haben machen lassen,
            hinterher wurde es noch schlimmer, konnten nicht mehr aufrecht gehen, vor allem ein versteifter Wirbel und Bandscheiben lassen die oben drüber liegenden irgendwann auch erkranken, da sie keine natürliche Bewegung mehr erhalten.

            OPs, ne danke, niemals, die sind immer ein heftiger unnatürlicher Eingriff mit Spätfolgen.

            Das der Minimalismus auch da eine richtig gute Sache ist, kann ich nur bestätigen, vor allem ist man ohne OPs besorgnisfreier im Kopf.

            Grüße.
            Stefan

      2. Hallo Linda,

        Muss zweimal antworten sonst zu lang,…
        Meine kleine Nichte lebt überwiegend bei meiner Mutter 40km weg, ist nur wenig bei mir, dann ist meine Mutter nicht alleine.

        Warum meine Mutter noch relativ jung ist: sie war erst 20 Jahre, als sie mich bekam.
        Deine Eltern waren dann schon etwas älter, als Du zur Welt kamst…

        Gr. Stefan

      3. Hallo Linda,

        Die MS Krankheit ist vom Schmerzgrad ähnlich, ich kenne einen Radsportler
        (Andreas Beseler ) muss täglich 200 km Rennrrad fahren, damit er nicht gänzlich verhärtet.
        Wenn ich länger gelegen bin ( Nachtruhe ), dann kann ich nicht einfach spontan aufstehen, muss erst länger und langsam dehnen, sonst ist der Verhärtungsgrad
        extrem, es fühlt sich an, als ob man Uhu im Körper hat.
        Sowas wünsche ich keinem.

        Gr. Stefan

        1. Brauche morgens krankheitsbedingt auch meine Anlaufzeit. Seitdem ich Bett und Sofa entsorgt habe findet mein Leben zu Hause fast nur noch auf dem Boden statt. Spart so manche Gymnastik-/Dehnungseinheit und mir geht es wesentlich besser. Gerade morgens. Kommt ein Gast, der nicht auf dem Boden hocken kann/will sitzen wir am Esstisch.
          Nach eingehender Recherche habe ich mich für die Variante Schafsfelle entschieden. Darunter Tepichläufer. Zur Zeit noch mit Isomatten zusätzlich, sonst wird es mir doch zu kalt in meiner Erdgeschosswohnung.
          Andreas Beseler sagt mir auch was. Ergreifend, wie er mit seiner Krankheit umgeht.

          Allgemein ein schöner Einblick in dein Leben, danke das du uns teilhaben lässt.

      4. Der Minikühlschrank funktioniert bei mir genau genommen auch deshalb, weil ich eine Abstellkammer habe – die ist genau genommen eine Speisekammer mit Fenster nach draußen. Früher hatten die Leute ja noch keine Kühlschränke. Diese Speisekammer ist auch einiges kühler als der Rest der Wohnung. Als mir das irgendwann auffiel, habe ich diesen Raum direkt entsprechend umfunktioniert. Ich habe ein Fliegengitter ans Fenster gemacht. Gemüse lagere ich immer außerhalb des Kühlschrankes. Daher passt in das Minigerät alles bequem rein.

        1. Hallo Gabi,

          So eine kalte Speisekammer ist natürlich ein Glücksgriff, hat leider nicht jeder zu hause, vor allem springt das Kühlaggregat nur selten an, wegen der kühlen Umluft, was wiederum Stromkosten einspart.
          Gemüse wird leider schnell im Gemüsefach schimmelig, was ich auch schon erfahren musste hmmm, ist schwierig, im Küchenraum hält es auch nicht wirklich lange, dann wird es schnell welk, da fehlt mir auch noch eine Lösung. Die Minischränke gefallen mir auch, gerade die mit Glastüren.
          Dachte mal an einen zweiteiligen großen Tonblumentopf am Balkon, Zwischenraum mit Sand gefüllt, und Wasser rein Deckel drauf, dass soll wohl kalt halten, aber noch nicht probiert.

          Grüße.
          Stefan

    2. Hallo Linda,

      Danke fürs Kompliment, Holz ist toll, werkele gerne damit, man kann daraus sehr viele schöne Dinge bauen.
      Habe noch einiges zu bauen vor, eine Baumscheibe, oder ehm. Eichenbahnschwelle als kleinen Wohntisch, mal sehen.
      Ich hatte bewusst dickere Kanthölzer verwendet, da sie nicht durchbiegen, und auch optisch besser ausschauen als dünnere, die man wieder zus. verstreben muss.

      Die alte Küche möchte ich auch noch ändern, evtl. Rollwagen bauen mit Bremse,
      statt die alten Spanholzschränke, Arbeitsplatte aus Massivholz und Wachsen.
      Ich möchte mich Möbelmäßig noch etwas mehr minimalisieren, auch die Möbel
      mit meine Hifianlage, auch wenn sie mir gefallen, weis aber noch keine Lösung dazu.

      Gr.
      Stefan

    3. Hallo Linda,

      Für meine Klamotten habe ich noch einen alten 3. türigen Schiebeschrank,
      aus Fichte, darin lagern meine Mottenstoffe,…:-),
      hatte eigentlich vor, mir ein offenes 2.Teiliges Regal dafür zu bauen
      mit Kanthölzer, Ablagen als Fächer und recht daneben drangestellt
      ein Kunstruckt gleicher Hölzer und Hängestange für Jacken u.s.w.

      Gabi fand das auch gut, aber auch ein Nachteil wegen Staubanfälligkeit,..
      weis noch nicht, was ich da noch machen werde…?

      Gr.
      Stefan

    4. Hallo Linda,

      Ich hatte vorher auch noch ein Holzbett (selber gebaut) im ehem. Schlafzimmer,
      habe ich letztes Jahr verschenkt, wollte einfach den Platz frei haben,
      und nicht mehr viel auseinanderbauen / Schleppen müssen bei evtl. Umzügen,
      auch der ständige Fusselstaub unterm Bett hat mich immer genervt, musste jedes mal die Matratze sowie Sprungrahmen rausheben, zum sauber machen, irgendwann hatte ich mal die Nase voll, jetzt dient erst mal eine Kapokmatratze 200x90cm.
      Für die Zukunft halte ich Ausschau nach einem für mich zweckmäßigem weißen Sofa
      ohne Armlehnen und zu umklappen als Schlafsofa, aber mit festem Polster.

      Dein Bett hat ja dann auch großen Platzbedarf bei den Maßen.
      Feste Federkernmatratzen sind auch besser als reine Schaummatratzen, denn die liegen sich bald durch.

      Grüße.
      Stefan

      Grüße.
      Stefan

  9. Sehr interessanter Einblick und tolle Ideen Möbel selbst zu bauen!
    Warum hast du denn dein Motorrad verkauft, wenn du es gern genutzt hast?

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