Meditatives Zähneputzen – Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit im Alltag zur Stressreduzierung Insbesondere in Phasen, in denen es turbulent zu geht, viel zu tun ist, vieles entschieden und abgearbeitet werden muss, wird mir deutlich, wie wohltuend es ist, kleine Inseln und Oasen der Achtsamkeit in den Alltag einzubauen. Das gelingt auch dann, wenn ich denke, so rein gar keine Zeit zu haben. Denn genau genommen lässt sich…

Meine Erfahrungen mit Achtsamkeit und Meditation

Meine erste Begegnung mit Meditation Die erste Erfahrung mit Meditation war für mich in direktem Anschluss an eine anstrengende und arbeitsintensive berufliche Phase. Daher war das Meditieren zu Beginn für mich wie ein endloser Luxus: keine abzuarbeitenden Papierstapel, kein Telefon, keine Emails, keine ToDo-Listen, keine Geräuschkulisse, keine Gespräche, kein Putzen, Spülen oder sonstwas, sondern: einfach da sitzen und den Atem beobachten….

Minimalistische Spurensuche – mein Wohnen früher und heute

Minimalismus gab es bei mir schon früher. Blicke ich zurück, ging es bei mir früher durchaus sehr einfach zu. Es war mir allerdings überhaupt nicht bewusst. In meiner ersten Wohnung (1982) stand kein einziges neues Möbelstück, alles gebraucht. Das dies auch nachhaltig und sehr vernünftig ist, war mir ebf. nicht bewusst.   Mein Wohnen früher Mein erstes Sofa: Kennt noch…

Minimalismus pur: Meine ersten Erfahrungen mit Achtsamkeit

Achtsamkeit als eine Form von Minimalismus Vermeintlich nichts tun: Einfach da sitzen, den Atem beobachten: Minimalismus pur: Nur Konzentration auf das Ein- und ausatmen, sonst nichts. Bei all den Ablenkungen und Multitaskings unserer Tage aber gar nicht so einfach und trotzdem so unendlich wohltuend. Die vielen Übungswege und -varianten Den ersten näheren Kontakt mit Sitzmeditation hatte ich  2010 während einer…

Minimalismus als Befreiung von den Fesseln des Konsums

Es tut sich was: Menschen, die sich mit den Fesseln des Konsums nicht mehr so einfach abfinden wollen. Die, die nicht mehr atemlos den neuesten Produkten und Trends hinterher rennen. Die, die sich nicht mehr einnebeln lassen möchten. Die, die sich abseits vom Konsumgetümmel endlich wieder selbst spüren möchten: Welche Bedürfnisse habe ich eigentlich wirklich? Was möchte ich in meinem Leben…

Statt Reizüberflutung: Der eigene Lebensrhythmus

Der Rhythmus der Natur Bin ich in der Natur unterwegs, fällt mir auf: es gibt einen natürlich Rhythmus, z.B. den Rhythmus der Jahreszeiten, am Meer Ebbe und Flut. Stehe ich am Meer und schaue mir die Wellen an, so ist das beeindruckend, anregend, schön. Ein Stück in die Tiefe sehen, vielleicht sogar den Grund, kann ich bei Flut aber nicht….

Mut zur Veränderung – Downshifting

Schrittweise habe ich mich in den letzten Jahren entschlossen, meine Arbeitszeit und die damit verbundene Belastung zu reduzieren. Die sozialpädagogische Arbeit hatte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verändert und verdichtet. Mit meinem Spaß an der Arbeit ging es ebenso schleichend bergab, wie mit meiner gesundheitlichen Verfassung. Ich fühlte mich gestresster, benötigte länger zur Regeneration, war schlicht fast…

Der Zusammenhang Multitasking, Stress und Konsum

Multitasking in einer schnellen, unruhigen Welt Manchmal kommt es mir vor, als sei die Welt irgendwie schneller, unruhiger und die Zeit weniger geworden. So komme ich morgens ins Büro und alles ist irgendwie gleichzeitig: das Telefon klingelt, auf dem Diensthandy gehen einige SMS ein, Anfragen per Email, auf dem Schreibtisch noch abzuheftende Unterlagen, der Blick auf den Terminkalender verrät mir:…

Minimalismus = Konsum reduzieren. Was bedeutet das für mich?

Minimalismus ist verbunden mit reduziertem Konsum. Für mich bedeutet dies: letztlich eine Form von Luxus. Denn, wo nichts bzw. nur das Nötigste ist, gibt’s nicht mehr viel zu reduzieren. weder die Wohnung, noch den Blick auf sich selbst zu verstellen einen klareren Blick für das Wesentliche zu bekommen finanzielle Entlastung, in Teilzeit arbeiten können das, was da ist, bewusster genießen…

Zufriedenheit kaufen?

Es gab Zeiten, da habe ich mich völlig reizüberflutet gefühlt. Ständig neue (und z.T. sehr faszinierende) Technik, steigende Arbeitsbelastung mit immer mehr Leistung in immer weniger Zeit. Dann immer mehr Internet-Login-Daten zu weiß ich was alles für Accounts. Endlos scheinende Entscheidungen, wie: Nehme ich jetzt dieses oder jenes Handy? Welcher Tarif ist am günstigsten? Welcher Anbieter am besten? Brauche ich…